Wir als Nachbarinitiative Karla Pappel publzieren eine Versammelung im
Angrenzenden Kiez: 
Selbstorganisierte Kiezversammlung zur Wohnkrise in Nord-Neukölln

Kommt am Sonntag, den 01.03.2020, um 12 Uhr zur KV 44 in die Manege in
der Rütlistr. 1-3!

Ob Wohnungslosigkeit, Zwangsräumungen oder Spekulation mit Wohnraum –
auch mit dem “Mietendeckel” ist für viele Menschen die Wohnsituation
immer noch prekär.
Die Kiezversammlung 44 vernetzt aktive Häuser und Mieter:innen,
organisiert Aktionen und mobilisert für die Mietenwahnsinn-Demo am
28.03.2020.
Aktuell beschäftigen wir uns mit der Umgestaltung des Hermannplatzes,
Umwandlungen in Eigentum und Eigenbedarfskündigungen und Leerstand von
Gewerbe. Zudem ist nicht klar, was der Mietendeckel für uns bedeutet.
Nur weil er beschlossen ist, heißt das noch lange nicht, dass sich die
Vermieter auch daran halten oder dass er nicht wieder zurückgenommen
wird. Wie können wir gemeinsam gegen zu hohe Mieten vorzugehen?
Wichtig ist uns, dass wir die Ohnmacht und Vereinzelung brechen.
Kollektiv können wir wieder handlungsfähig werden. Wohnen darf keine
Ware sein und deswegen dürfen wir uns nicht auf Parteien, Verwaltungen
oder Wirtschaftsunternehmen verlassen, die dank Mietenwahnsinn prächtige
Profite und Steuereinnahmen verbuchen konnten.
Darum organisieren wir uns unabhängig, gemeinschaftlich und solidarisch.

Themen:
– Aktuelle Viertelstunde
– Karstadt am Hermannplatz
– Vernetzung von Inis und Informationsaustausch
– Wie beteiligt sich Neukölln am europaweiten Aktionstag „Housing for
People – not for Profits“? („Wohnen für Menschen – nicht für Profite“)
am 28.03.2020
– Aktionsphase: Wir haben Material vorbereitet, damit wir schreiben,
organisieren, basteln, singen oder malen können.

Allgemeines zur Kiezversammlung 44
Wer: Alle Nachbar*innen und Bewohner*innen aus Nordneukölln u.
angrenzenden Kiezen.
Wo: Jugendclub Manege – Rütlistr.1-3 (Neukölln)
Wann: Immer am 1. Sonntag eines Monats um 12 Uhr
In der Harzer Str. wird seit JETZT GERADE die letzte Grünfläche gerodet! 
Die Eichhörnchen spielen richtig verrückt und 
rennen aufgeregt über die letzten Bäume, die heute 
Nachmittag weg sein werden. 

Siehe Fotos von ca. 10 Uhr am heutigen Tag  (24.2.2020).

Entstehen wird das hier von der DPF Wohnungsbaugenossenschaft: 
https://www.wernecke-jahn.de/portfolio_page/wohnanlage-harzer-strasse/

Der gegenüberliegende Kindergarten hatte bis Ende letzten Jahres dort
noch eine kleine Grünfläche um draußen spielen zu können. 
Sie mussten räumen bis 31.12.2019.

Traurige Grüße 
Eine Nachbarin

P.S.: Hallo Nachbar*in:
 Wir haben davon gewußt. Zum einen gehört die Genossenschaft nicht 
zu den allerschlimmsten Akteuren im Kiez. Zum anderen gibt es zuwenig koordinierten Widerstand
gegen die Sauereien die hier im Kiez an jeder Ecke laufen. Es ist eine Kräftefrage
worauf wir uns konzentrieren wollen. Wir verstehen die Traurigeit und wünschen uns mehr 
Wut.

 

Selbstorganisierte Kiezversammlung zur Wohnkrise in Nord-Neukölln

Kommt am Sonntag, den 01.03.2020, um 12 Uhr zur KV 44 in die Manege in
der Rütlistr. 1-3!

Ob Wohnungslosigkeit, Zwangsräumungen oder Spekulation mit Wohnraum –
auch mit dem “Mietendeckel” ist für viele Menschen die Wohnsituation
immer noch prekär.
Die Kiezversammlung 44 vernetzt aktive Häuser und Mieter:innen,
organisiert Aktionen und mobilisert für die Mietenwahnsinn-Demo am
28.03.2020.
Aktuell beschäftigen wir uns mit der Umgestaltung des Hermannplatzes,
Umwandlungen in Eigentum und Eigenbedarfskündigungen und Leerstand von
Gewerbe. Zudem ist nicht klar, was der Mietendeckel für uns bedeutet.
Nur weil er beschlossen ist, heißt das noch lange nicht, dass sich die
Vermieter auch daran halten oder dass er nicht wieder zurückgenommen
wird. Wie können wir gemeinsam gegen zu hohe Mieten vorzugehen?
Wichtig ist uns, dass wir die Ohnmacht und Vereinzelung brechen.
Kollektiv können wir wieder handlungsfähig werden. Wohnen darf keine
Ware sein und deswegen dürfen wir uns nicht auf Parteien, Verwaltungen
oder Wirtschaftsunternehmen verlassen, die dank Mietenwahnsinn prächtige
Profite und Steuereinnahmen verbuchen konnten.
Darum organisieren wir uns unabhängig, gemeinschaftlich und solidarisch.

Themen:
– Aktuelle Viertelstunde
– Karstadt am Hermannplatz
– Vernetzung von Inis und Informationsaustausch
– Wie beteiligt sich Neukölln am europaweiten Aktionstag „Housing for
People – not for Profits“? („Wohnen für Menschen – nicht für Profite“)
am 28.03.2020
– Aktionsphase: Wir haben Material vorbereitet, damit wir schreiben,
organisieren, basteln, singen oder malen können.

Allgemeines zur Kiezversammlung 44
Wer: Alle Nachbar*innen und Bewohner*innen aus Nordneukölln u.
angrenzenden Kiezen.
Wo: Jugendclub Manege – Rütlistr.1-3 (Neukölln)
Wann: Immer am 1. Sonntag eines Monats um 12 Uhr

Offenes Treffen für alle Interessierte und Betroffenen im Kiez

24.2. Montag um 17.30 Uhr in der Karl-Kunger Str. 4, Spieleladen: Irrlicht e.V

Flyer zum Runterladen und Aushängen

Tagesordnungspunkte:

Wir treffen uns um uns zu beratschlagen, wie wir nach den Baumfällungen im Hinterhof der Karl-Kunger 5 weiter vorgehen. Für uns steht außer Frage, das wir keine Nachbarn wollen, die für eine mehr als eine halbe Million eine Wohnung kaufen… Also wollen wir den Neubau nach wie vor verhindern.

Wir besprechen eine gemeinsame Transparenteaktion aus vielen Häusern zu einem gemeinsamen Zeitpunkt. Damit wollen wir sichtbar machen, das wir viele Menschen im Kiez sind, die der Verdrängung nicht zustimmen. Weder durch Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen, Mieterhöhungen, Zwangsräumungen und dem Neubau von Eigentumswohnungen. Transparente werden vorbereitet, aber jede Mietpartei kann auch gerne eigene malen. Wann wollen wir mit möglichst vielen Menschen, zu welchem gemeinsamen Zeitpunkt die Transparente raushängen?

Gemeinsame Planung und Teilnahme als Demoblock Alt-Treptow auf der Mietenwahnsinndemo am 28.3.2020 in Berlin

Sonstiges.

Anwohner*innen und Betroffene der Isingstraße, Schmollerplatz, Karl-Kunger Str., Bouche-Str. und Lohmühlen-Straße sowie Karla Pappel (Stadtteilinitiative gegen Mieterhöhung und Verdrängung).

Weitersagen…

Karla Pappel ruft ebenfalls auf an der Demo teilzunehmen.  Wenn wir uns nicht verdrängen lassen wollen, dann müssen wir auch mit vielen Anderen sichtbar werden.

 

banner-webseite

Die Rechten haben schon immer in den Reichen ein sichere Bank gehabt. Hitler wäre ohne das Großkapital nie so weit hochgespült worden. Und der AfD-Faschist Höcke aus Thüringen hat jetzt nochmal Munition geliefert bekommen in Form vor Euros um seine braune Politik fortzusetzen.

100.000 Euro war es dem Investor wert den braunen Höcke-Flügel zu unterstützen. Damit hat er sich als Unterstützer von Faschisten geoutet. Das er auch mal vor zwanzig Jahren der SPD oder der CSU gespendet hat ist unerheblich.

Nicht unerheblich ist: Er ist ein Investor der im Immobilenbereich tätig ist. Als Vermögensverwalter ist seine Firma auch beim Bau von Wohnungsimmobilen zuständig. Wenn es sich finanziell rentiert würde er auch Flüchtlingsunterkünfte bauen. So seine Idee 2015 als viele Menschen aus Syrien hier her flohen.

Er „…weist nur darauf hin, dass ich parteipolitisch nicht gebunden bin und nur meine Rechte als „Bürger unseres Vaterlandes“ wahrnehme.“ Sein Vaterland kann er sich sonstwo hin stecken. Wer Faschisten unterstützt, weiß was er tut. Dieser Mann hat sich somit zum politischen Gegner nicht nur der Demokratie erklärt. Unter dem Deckmantel der Gutbürgerlichkeit haben sich die Konservatien in der Weimarer Zeit auch als Steigbügelhalter der Nazis betätigt. Und diese Allianz erleben wir ja gerade auch in Thüringen als die CDU, AfD und FDP einen Block gegen einen Ministerpräsidenten bildeten, der ihnen zu links erschien. Der Hass auf alles Linke geht soweit das der politisch weichgespülte Ramelow schon ausreichend ist für solch eine Allianz.

Wenn also nun Krawinkel zwei Tage nach dem Höcke-Manöver 100.000 Euro nach Thüringen schickt, weiß was er tut. Das ist ein Statement. Auf seiner weißen Weste ist ein großer brauner Fleck.

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/afd-ist-nicht-die-erste-partei-der-der-berliner-unternehmer-geld-spendet-li.75988

Anläßlich des AfDlers Dollinger als stellvertretender Kiezpate haben wir in unserem letzten Beitrag die Demokratiserung der Kunger Kiez Initiative angeregt. Unsere weiteren Recherchen bestätigen diese Notwendigkeit.

Es geht um mehr als nur die braune Nase Dollinger von der AfD.  Unter „kulturelle Teilhabe“ im KungerKiez schüttet die Kiezkasse 2.090,00 € im Jahr 2018  aus. Aus der Meldung der Webseite des Bürgeramtes geht weder hervor an wen das Geld ging, noch wer den Antrag stellte. Es existiert auch kein Protokoll! Was heißt überhaupt „kulturelle Teilhabe“? Das ist alles und nichts. Kiezpate auch damals schon Alexander Freier-Winterwerb und AfDler Herr Dollinger.

Findet man in dem Dickicht des Amtes nun doch einen Hinweis, dann auch der mehr als dürftig: „2.090,00 Honorare für Recherche zur kulturellen Teilhabe im KungerKiez
und das Layout.“ Es bleibt dabei, das heißt alles oder nichts.

Wir fragen; Wo ist das Geld hingegangen? Wurde damit Geld in die Kunger-Kiez-Initiative gelenkt? Wer hat das Geld bekommen? Wer verwaltet das Geld?  Wer hat sich davon privat finanziert, wozu braucht man im Kiez 2000 Euro zur Recherche? Und warum ist über dieses Geld niemand Rechenschaftpflichtig?

https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/aktuelles/buergerbeteiligung/kiezkassen/artikel.24866.php

Abrechnung der Kiezkasse 2018:

12-abrechnung-kiezkassen-per-31-12-18

Wir vermuten also, das jenes Geld der Kunger Kiez Initiative zugeschanzt wurde. Dieser Betrag sprengt den Rahmen im Vergleich zu den sonstigen Zuwendungen:

  • 350,00 € Baumscheibenpflanzaktion im Mai

Hier wurde versteckt das Baumscheibenfest finanziert zum Beispiel über den Trick der „Baumscheibenbegrünung“ oder „Bepflanzung“ (Dazu muß eine wissen – dreimal hintereinander der Antrag für das Gleiche stellen hat ein Geschmäckle und ist wahrscheinlcih auch verboten, soweit wir uns erinnern. Mit anderen Namen läßt sich das etwas verschleiern).

  • 225,00 € Wir sind das Milieu
  • 840,00 € Theater Grashüpfer, Märchenjurte
  • 595,00 € Weltberliner Chor
  • 500,00 € Kinderladen Flitzpiepen
  • 2.090,00 € kulturelle Teilhabe im KungerKiez

Zu 2019 existiert noch nicht mal mehr eine Auflistung der vergebenen Gelder! Dazu muß man sich richtig auf die Suche begeben. Auch dann findet sich kein Protokoll aber eine Auflistung der Anträge mit entsprechender Bewilligung. Und wir dürfen wieder staunen: Die Anträge sind später gestellt als die Bewilligung. Wo man hinschaut nur Tretminen.

2019_uebersicht-kiezkassenmittel_stand-30-10-2019-1

Die Kunger-Kiez-Initiative stellt zB. einen Antrag 2019 für 700,- für Flipcards und Vorhänge.

Der Beschluß ist vom 16.4.2019 – der Antrag hingegen ist vom 14.7.2019. Vielleicht verstehen wir auch die Abrechnungsmodalitäten auf die Schnelle nicht so recht.

Es bleibt aber einfach ungeheuerlich das die Krake Kunger Kiez Initiative die Töpfe besetzt, diese Abstimmungen nur unter ihresgleichen transparent macht und so über tausend Tricks immer wieder Geld in die eigenen Strukturen fließen läßt. Bürgerbeteiligung ganz nach dem Geschmak der SPD Treptow-Köpenick.

Dieses Mal werden über 4000,- Euro vergeben!

Wir bestehen auf einen Rauswurf des AfDler aus der Kiezkassenstrukturen weil er einer Partei vorsteht die Nazipositionen einnimmt.

Und wir bestehen auf eine radikale Demokratisierung der Kiezkasse ohne  den „Kiezpaten“vorsitz von Alexander Freier-Winterwerb. Die Versammlungen müssen im Kiez allgemein zugänglich und bekannt gemacht werden. Die Macht und die Einflußnahme der Kungel-Kiez-Initiative beraubt anderen Menschen der Möglichkeiten öffentliches Geld verwalten zu können. Die Versammlungen müssen an einem neutralen Ort, von neutralen Moderationen abgehalten werden.

 

Wir nehmen nach wie vor weitere Hinweise über die Kiezkasse entgegen. (Vielen Dank für Deine Hinweise, wir werden die anderen Infos prüfen bevor wir diese rausgeben)