Die lieben Baugruppen… Erst fetzen sie die Pappeln weg und stoßen mit Sekt auf ihre gelungene Schäbigkeit an.

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Durch ihre geilen Eigentumswohnungen steigen die Mieten und ziehen somit die nächsten Idioten nach sich.

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Aber  da sind die Damen und Herren außen vor.  Man hegt und pflegt seinen Eigentumsneubau. Da darf ja kein Kratzer dran kommen.

Schmierfink

Schmierfink

Und feiern kann man auch. Zum Beispiel feiert man sich selbst auf einem sogenannten Baumscheibenfest ab, dessen finanzielles Zustandekommen nur über korrupte verfilzte Struktur zustande kommt.

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Aber man hat ja auch ein bisschen kritisch, und wechselt gern auch mal die Farbe der Tücher wenn es dem Gewissen dienlich ist und nichts kostet . Um aller Welt zu zeigen wie kritisch sie doch sind, hängen sie orange Tücher raus, während Migrantinnen einzelne ihrer Wohnungen putzen…

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Verdrängung hat eben viele Gesichter.

Oder andersherum gesprochen:

Seebrücken schaffen sichere Häfen – Baugruppen schaffen Verdrängung (-auf Kosten der Armen im Kiez)

https://seebruecke.org/events/nichts-ist-in-ordnung-ein-hafen-ist-nicht-genug/

 

Alle Fotos Karl Kunger / Ecke Lohmühlenstrasse

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16.8.2018 um 20.30 UHR

KIEZKINO IM GARTEN


Gemeinschaftsgarten Prachttomate Bornsdorfer Str. 9-11 U-Karl-Marx-Str.

SONDERVERANSTALTUNG

Der Film lohnt sich für Menschen, die sich für die soziale Verästelung von Gentrifizierung und Verdrängung in Stadtteilen interessieren. Und die sich mit dem Verdrängungsprozess beschäftigen, an dem sogenannte Baugruppen beteiligt sind:

Berlin. Ein kleiner Kiez zwischen Ost und West. Verwilderte Brachen am ehemaligen Mauerstreifen. Motorsägen und Baukräne. Neubauten, Eigentumswohnungen und steigende Mieten. Versteckte Armut, AltmieterInnen, zugezogene Mittelschicht, Architekten, Baugruppen. Auf engstem Raum wird ein Kampf ausgetragen. Von Gesicht zu Gesicht. Direkt. Ohne Blatt vor dem Mund. Ängste artikulieren sich. Wut verschafft sich Ausdruck. Ein Kampf um Millimeter. Um den Kiez. Um Würde. Und um das eigene Leben

 
Im Anschluß: Austausch mit den Filmautor*innen/Mietaktivist*innen
 
Kein Eintritt. Spende willkommen!
 
Eine Kooperation von Kiezforum Rixforum, Prachttomate, Stadtteillinitiative Karla Pappel
 

Nix ist gut

Liebe Leute.

Nach wie vor erfreut sich diese Webseite eines erstaunlichen Zugriffes. Obwohl unsere Arbeit im Stadtteil ruht – sehen wir von den Flohmärkten auf der Wagenburg Lohmühle ab wo sich ärmere Menschen treffen und für wenig Geld das ein oder andere Brauchbare billig ergattern können.

Das sich die Baugruppenyuppies nicht zu blöd sind dort ab und zu auch aufzutauchen, liegt an ihrer ausgeprägten Doppelmoral. Einerseits für Tausende von Quadratmetern bauen, andererseits irgendwie zu den „Guten“ dazu gehören wollen. Diese Seite bleibt ein Stachel im Fleisch der eigentumsorientierten Baugruppen, die in Alt-Treptow den Verdrängungsprozess angeheizt haben. Und in dieser Form ist diese Webseite von daher einmalig, weil sie nicht ausweicht bei ehemaligen Linken und Fake-Alternativen, konservativen Ökos , die plötzlich in Eigentum investieren und deren Verantwortung für Verdrängung (Gentrifizierung) unverblümt beim Namen nennt. Von daher auch ist und bleibt die Webseite bundesweit interessant.

Diese Seite ist darüber hinaus  auch ein Archiv vieler Kämpfe im Kiez gegen Verdrängung und Mieterhöhung seit 2009.

Und in gewisser Weise auch ein Dokument eines Mikrokosmos der als übertragbar anzusehen ist in seinen Auswirkung in der gesamten Stadt Berlin. Wobei sich von Kiez zu Kiez nur die Namen der Verdränger*innen unterscheiden, die Namen der Investoren. Die Prozesse sind ähnlich, wenn auch nicht zeitgleich. Diese Kämpfe dagegen standen und stehen in Bezug zu den unterschiedlichen Kämpfen in der Stadt gegen die Verdrängung durch Investorenprojekte, Startups, Touristenhorden, Reiche und Politikerinteressen.

Der hohe Druck auf die Ärmsten ist auch nicht durch einen neuen Senat gewichen, und solange die Ärmsten nicht radikal aufbegehren wird sich eh nix ändern!

Eine Linkspartei, welche sich plötzlich als Vertreter*innen der Mieter*innen herbei halluziniert ist albern. Diese Partei zeichnet sich ständig durch Opportunismus aus. Sie hat die beispielsweise die Privatisierungspolitik und Verdrängungspolitik jahrelang mitgetragen. Katja Kipping (Linkspartei) beispielsweise wohnt in einer der Verdrängerbaugruppen in Alt-Treptow, so glaubwürdig sind die Linksparteileute vor sich selbst.  Durch das Zutun solcher Menschen ist der Quadratmeterpreis so in die Höhe gegangen, das selbst neue Baugruppenyuppies diese Preise nicht mehr aufbringen konnten und deren Architekten ihr Unwesen in anderen Stadtteilen treiben.

Und wer glaubt Stadt & Land stünde an der Seite ärmerer Mieter*innen wird durch den teuren Neubau an der Lohmühlenstrasse eines besseren belehrt. Und vieler anderer Beispiel, die ihr im Netz finden könnt.

Hölmer( SPD), Baustadtrat auf Lebenszeit, Lakai der Bauindustrie genehmigt einen Scheißbau zu teuren Preisen nach dem anderen. Gegenüber dem BKA zu bewundern auf der Puschkinallee, oder am Schmöllerplatz, Heidelberger Strasse, Spreeufer etc.

Die Webseite, wenn auch gerade als Archiv zu nutzen, bleibt ein Stachel.

Denn hier wird Protest- und Widerstandserfahrung dokumentiert. Nicht aus Jux und Dollerei. Sondern weil wir daraus lernen können und sollten. Denn die Kämpfe sind ja nicht vorbei. Sie verändern sich nur.

Viel Spaß beim Lesen von gehässigen, ironischen, analytischen, recherchierten, nachdenklichen, wütenden Artikeln von unterschiedlichsten Menschen im Kiez.

 

 

 

Liebe Leute,
wir machen mit und auf der Lohmühle nun den letzten Flohmarkt für dieses Jahr.

Es ist auch ein Treffpunkt für Ausgegrenzte zum Austausch von Dingen, zum Austausch gegenseitiger Unterstützung und zum Austauschen darüber, wie wir uns gegen soziale Ausgrenzung wehren können.

WANN: Sonntag den 3. September von 12.00-18.00 Uhr

WO: Lohmühlenstr 17, Wagenburg Lohmühle, 12435 Berlin

WAS: Flohmarkt (ohne Anmeldung (Spende). Wenn möglich Tisch mitbringen.)

Es gibt Kaffee und Kuchen, und Getränken
Es spielt Klaus der Geiger, Live-Musik ab ca. 15 Uhr

Liebe Grüsse Karla Pappel –  Stadtteilini gegen Verdrängung und Mieterhöhung

Es ist wieder Zeit für ein offenes Treffen.

Wir sehen uns am Mittwoch den 16. August um 19.00 Uhr, wie jeden dritten Mittwoch im Monat, im Loesje, Karl-Kunger-Str. 55.

Ein offenes Treffen für alle, auf dem wir Anliegen im Stadtteil Alt-Treptow besprechen. Zum Beispiel um den nächsten Flohmarkt im September zu planen oder um uns über Aktivitäten in anderen Kiezen auszutauschen, die wir unterstützen wollen. Oder, was sonst so für euch ansteht.

Liebe Leute,
wir machen mit und auf der Lohmühle einen Flohmarkt. Ein Treffpunkt für Ausgegrenzte zum Austausch von Dingen, zum Austausch gegenseitiger Unterstützung und zum Austauschen darüber, wie wir uns gegen soziale Ausgrenzung wehren können.

WANN: Sonntag den 4. Juni

WO: Lohmühlenstr 17, Wagenburg Lohmühle, 12435 Berlin

WAS: Flohmarkt von 12.00-18.00 Uhr. (ohne Anmeldung (Spende). Wenn möglich Tisch mitbringen.)
Mit Kaffee und Kuchen. Kieznachrichten um 15.00 Uhr. Ehrenamtliche Mieter*innenberatung von 13.00 bis 14.00 Uhr. (Deine Mietsachen mitbringen!)

Liebe Grüsse Karla Pappel –  Stadtteilini gegen Verdrängung und Mieterhöhung

Baugruppenyuppies

Am letzten Sonntag haben wir einen erfolgreichen Flohmarkt auf der Lohmühle gemacht. Als Anlauf für ärmere Bevölkerungsschichten. Damit wir einen Treffpunkt haben, in Kontakt kommen. So unterschiedlich wie wir sind. Weil die Vereinzelung ist ja die Hölle.

Und die Entwicklung im Kiez ist ja auch zum Kotzen. Bioyuppies und konservative Mittelschicht dominieren. Die Läden verändern sich. Viele sind schon verdrängt worden. Und die Baugruppen, die Pioniere der Verdrängung, tun so als könnten sie kein Wässerchen trüben. Mit dem Zwillingshaus zogen die ersten Idioten in den Kiez, die sich einen Neubau hinsetzten. Eigumsorientiert und ausgrenzend. Ihnen folgen andere Idioten. Mittlerweile liegt der Quadratmeterpreis bei dem zwei bis dreifachen im Kiez für Neubau.

Und diese Verdrängungskünstler zecken sich auf dem Lohmühlenflohmarkt ein und schmarotzen von der Energie selbstverwalteter, antikommerzieller Strukturen – indem sie dort einen Flohmarktstand aufbauen. Als wären sie arm und hätten ein Recht in unseren Strukturen zu fischen. Beim nächsten Mal gibts richtig Ärger! Vor allem wenn dann noch so ein Schleimer aus einem Baugruppenhaus (Zwillingshaus) kommt, die Thekenleute volltextet und beteuert, das er auch für den Erhalt der Wagenburg Lohmühle sei. Klar  –  weil es sein Blick ins Grüne stören würde.  Wohl wissend, das er als Pionier der Verdrängung andere Menschen handfest verdrängt… Ehrlich; das ist ekelhaft!