Krüllsstrasse 12

Hallo liebe Leser*innen der Webseite. Wir suchen Kontakt zu ehemaligen Bewohner*innen der Krüllsstrasse und behandeln alle Hinweise und Antworten vertraulich. karlapappel(Ät)mail36.net

Herzliche Grüsse Karla Pappel

Die SPD-Treptow, ein politischer Sauhaufen, der den Immobilienfirmen alles durchgehen lässt. Wahrscheinlich ist Korruption im Spiel. Anders ist es nicht zu erklären, warum seit Jahren Wohnungen im Kiez verkommen…

Das fragt sich im Grunde auch dieses Schild.

Es geht um Padovicz… Der hat ein Haus in der Krüllsstrasse 12 (Seine bekannteste Immobilie ist die Liebigstrasse 34 und deren Bewohner*innen derzeit im Kampf gegen ihn).

Richtig – und das ist die Krüllsstrasse 12…

Und da ist er, der Eingang. Zwei Mietparteien gehen hier noch ein und aus. Padovicz benutzt die Leute als kostenlose Bewacher des Hauses. Damit es nicht besetzt wird. (Vielleicht am 13.9.2020?)

Und an der Tür? Der Hinweis auf den Leerstand im Interesse des Besitzers. Oliver Igel (SPD) zuständig für die Umsetzung der Zwecksentfremdungsverordnung tut… nichts. Die sechs Wohnungen im Seitenflügel sind mit Schwarzschimmel überzogen. Die guten Wohnungen im Vorderhaus? Leerstand seit Jahren.

Völlig inakzeptabel. Das geht natürlich, weil der öko-konservativen Mittelschicht im Kiez solche Problem bekanntlich am Arsch vorbei gehen und sie keinen Druck machen. Sie kann gerade mal bis zur nächsten Baumscheibe denken.

Und der Kiez hat eine extreme Auswechselung in den letzten Jahren erfahren. Alle Leute sind mittlerweile aus der Krüllsstrasse rausgeekelt worden. Neue Wohnungen im Kiez sind nicht bezahlbar oder gleich als Eigentum hergerichtet. Darauf spekuliert auch Padovicz. Auf die Rendite – die sie irgendwann abwirft wenn er sie dann irgendwann verkauft oder teuer von Schwarzarbeitern herrichten lässt.

Padovicz enteignen! Oliver Igel in die Produktion! SPD-Vermögen beschlagnahmen und in bezahlbare Wohnungen umverteilen.

Mehr Fotos zu dem Zustand des Hauses : Hier!

** Kundgebung in Neukölln-Rixdorf am 08.09.2020: Kein Kiez zu Cash!**

Liebe Freund*innen,

nächsten Dienstag den 08.09.20 ab 18 Uhr veranstalten wir eine
Kundgebung gegen das Bauvorhaben von Cresco auf der
Braunschweigerstrasse 21!

Kommt zahlreich vorbei!

Kundgebung 08.09.2020
Ab 18 Uhr: Brache an der Braunschweiger Strasse 21
Ab 18.30 Uhr: Böhmischer Platz

Programm:
Redebeiträge * Kaspertheater * Küfa * Lesung mit Dias und Clips zu
Wohnkämpfen mit Peter Nowak * Austausch

Letztes Jahr wurde die Brachfläche an der Braunschweiger Str. 21
besetzt. Mit Hilfe vieler Anwohnenden entstand ein Nachbarschaftsgarten
und sozialer Treffpunkt, der nach acht Wochen gewaltsam geräumt wurde.
Ein Investor plante damals den Bau von Mikro-Apartments zum
Weiterverkauf als Einzeleigentum. Nun, eine Spekulationsrunde weiter,
möchte ein neuer Investor, CRESCO REAL ESTATE, ebenfalls Mini-Wohnungen hochziehen – noch viel mehr, noch exklusiver, noch teurer zur
Vermietung, und nur für Studierende. Der neue Bauantrag liegt aktuell
beim Bezirk. Der Name dieses mit internationalem Anlagekapital
ausgestatteten Projekts: RIX.

Wir sagen: Rixdorf braucht kein „Rix“! Kommerzielle Investor*innen
raus aus dem Kiez wie der gesamten Stadt! Wir brauchen langfristig
bezahlbaren sozialen Wohnraum, wir brauchen eine Stadt von den Menschen
geplant für die Menschen und nicht für den Profit!
edekawo.noblogs.org

  • Kiezversammlung gegen Verdrängung – Kreuzberg
    Donnerstag, 17.9.2020, 18-20 Uhr Mariannenplatz vor dem Bethanien,
    In den letzten Monaten ist viel passiert. Corona hat allen gezeigt: So
    wie es ist, muss es nicht bleiben. Wenn es gewollt ist, können Sachen
    sich ändern: Flugzeuge bleiben am Boden, Autofabriken werden geschlossen und Zwangsräumungen ausgesetzt. Aber noch mitten in der Pandemie war es mit dem Zwangsräumungsstopp wieder vorbei. Vor wenigen Wochen wurde dann die Kiezkneipe Syndikat in Neukölln gewaltsam geräumt. Und das nur für die Profite einer Milliardärsfamilie. Nun ist die Kneipe Meuterei, der Buchladen Kisch & Co und das Hausprojekt Liebig 34 massiv von Räumung bedroht.
  • Corona setzt viele Geschäfte und Kleingewerbe unter Druck. Viele
    verlieren ihre Jobs und können die Miete nicht mehr zahlen. Und die
    Immobilienkonzerne wollen von der Not der Menschen profitieren. Der
    Mietendeckel senkt zwar bei einigen derzeit die Mieten, ändert aber
    prinzipiell nichts an der Macht der Eigentümer*innen. Es ist an uns
    diese Verhältnisse zu ändern. Solidarität ist für die Konzerne ein
    Unwort. Es ist klar: Sie müssen enteignet werden.

  • Wie läuft es mit den Mietenkämpfen während Corona? Wie erreichen wireinen Räumungsstopp für alle – auch für die Kündigungen wegen sog.
    Eigenbedarf? Wie verhindern wir effektiv die Umwandlungen in
    Eigentumswohnungen und wandeln Leerstand und Ferienwohnungen in Wohnraum z.B. für Obdach-/Wohnungslose und Geflüchtete um?
    Dringende Fragen, die wir nur kämpferisch, solidarisch und gemeinsam
    lösen können! Kommt zahlreich, dennoch mit genügend Abstand.

Zur Info von den Wagenplätzen:

„INVITATION TO KUNDGEBUNG FOR THREATENED WAGENPLÄTZE: Mittwoch, 09.09.2020
15:00 – 17.00 Uhr // S-ATTILASTRAßE // Steglitz (Steglitzer Damm
117, 12169)

Wir, verschiedene Kollektive aus dem Berliner Wagenleben, entweder
bereits geräumt oder räumungsbedroht, bäumen auf! Seit 1,5 Jahren
probieren wir mit allen Mitteln neue Räume für Wagenplätze in Berlin zu
finden. Lächerlicherweise scheint es keine einzige Brache zu geben, die
wir nutzen können.
ABER:
Es gibt Institutionen mit viel (viel!) Grundstücken – darunter die
Behörde „Bundeseisenbahnvermögen“. Die hat beispielsweise ein 60.000 m2
Grundstück in Berlin, welches sie nicht nutzt und nicht nutzen will. Wir
wollen, dass Institutionen, die auf so viel Land sitzen, es teilen! Doch
bisher antworten sie uns nicht. Und jetzt zeigen wir ihnen, wie genervt
wir sind!
Wir wollen daher unserer Gesprächseinladung etwas Nachdruck verleihen
und vor ihren Büros Stimmung machen: Und dafür laden wir euch ein!

Was ihr mitbringen könnt: Gutes Wetter, Lärm, Autos und LKW’s, Transpis,
Schilder & Co., Corona Masken und natürlich alle eure Friends.

Love, rage and Glitzerkram
Eure Wagenplatz Gängs Queeres Wagenkollektiv, DieselA und andere!

Es wird ernst – Queere Räume verteidigen“

Hallo Liebe Leute, wir wissen nicht so genau was und wer sich dahinter verbirgt, hört sich aber lustig an :

„Liebe leute
ihr habt es bestimmt schon gehört, aber damit wir auch sicher niemanden
vergessen haben: am samstag wird im grunewald die oper der enteignung aufgeführt!
grunewalddämmerung!
Pomp, Rüschen, Umverteilungs-Arien!

Die Enteignungs-Oper „Grunewalddämmerung“ des Quartiersmanagement Grunewald bringt diesen Samstag Höchstkultur ins Problemviertel.
Bewegende Emotionen, große Stimmen, dramatische Inhalte – Genießen Sie bei Brezel und Weißwein die elektrisierende Dämmer-Stimmung des untergehenden Kapitalismus!

Samstag 15h (pünktlich!!!)
Johannaplatz im Grunewald

Unser eigens eingerichteter Shuttle-Bus-Service ab Kreuzberg/Neukölln: der M29er bringt euch hin!“


www.myGruni.de

Hallo, der Mieter*innenverein macht eine Veranstaltung; wir wollen die Euch nicht vorenthalten, haben allerdings alle links zu Facebook und anderen Konzernen rausgelassen. Die müsst Ihr dann bei Ihnen auf der Webseite holen. Herzliche Grüsse Karla Pappel:

„Liebe Alle,

wir laden Euch herzlich zu unserem 7. #ForumWohnungspolitik ein. Am Mittwoch, den 16.09.2020 in der Zeit von 18:30 bis 21 Uhr – Einlass ist ab 18 Uhr, dieses Mal Online & in Präsenz!

Thema: „Umwandlung und Eigenbedarfskündigungen. Wie wirkt sich die Eigentumsbildung auf die Stadtentwicklung aus?“

Wir führen unsere Veranstaltungsreihe endlich und trotz Corona fort und haben wichtige Hygienemaßnahmen für die Präsenzteilnahme getroffen.

Das Event findet im Umspannwerk Ost, in der Palisadenstraße 48 in 10243 Berlin im 5. OG statt. Die Palisade ermöglicht, unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern, eine Kapazität von ca. 40 Personen.

Die Besonderheit ist dieses Mal ein Facebook- und Twitter-Livestream mit Zuschaltungsoption für Ihren Diskussionsbeitrag. Alle angemeldeten Personen erhalten den Browserlink einige Tage vor der Veranstaltung. Falls Sie verhindert sein sollten, persönlich nicht in Berlin sein können und trotzdem gerne teilnehmen möchten, können Sie sich am Veranstaltungstag live einschalten.

Bitte meldet euch für die persönliche- oder online-Teilnahme per Mail an a.erkan@berliner-mieterverein.de .

Wir sehen einer guten Diskussion entgegen, die es uns ermöglicht auf die bevorstehende Verabschiedung der Gesetzesänderung im Baugesetzbuch mit unseren Forderungen und Lösungsansätzen einzuwirken. Bitte seid dabei : Mehr? klick hier

P.S. Bitte leitet diese Einladung gern weiter an interessierte Menschen.

http://www.berliner-mieterverein.de/

https://www.berliner-mieterverein.de/mieterinitiativen.htm

Wir rufen zur Teilnahme (siehe unten) auf , aber was soll das Gerede von Zivilgesellschaft? Und womit wir auch nichts anfangen können, wenn der rot-rot-grünen Regierung unterstellt wird, dass sie gegen die eigenen politischen Ziele verstosse. Die Regierung spielt das Spiel der Immobilienwirtschaft in allen Teilen der Stadt mit. Überall Eigentumswohnungen, Livinghauses, Bürokomplexe… Wird Zeit den Politikern nicht immer gute Absichten zu unterstellen!

„Die Rot-Rot-Grüne Landesregierung meint, eine alternativlose Regierung
für eine vielfältige Gesellschaft zu sein, und tanzt trotzdem oftmals
nach den Pfeifen von Superreichen und extremen Rechten.
Anfang August zeigte diese Koalition, wie sie politische Entscheidungen
unter Druck von großen Konzernen trifft – gegen Forderungen aus der
Zivilgesellschaft, gegen Sachkompetenz und gegen die eigenen politischen
Ziele!


Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD),Bürgermeisterin Ramona Pop (Grüne) und Bürgermeister Klaus Lederer (Linke) unterzeichneten eine Absichtserklärung mit dem österreichischen Milliardenkonzern Signa Holding – ein Immobilien- und Handelsunternehmen von René Benko. Benko ist mutmaßlicher Großspender an die extrem rechte FPÖ, im Aufsichtsrat der Signa sitzt eine Spitzenpolitikerin derselben Partei. Die Politiker*innen handelten mit Signa einen temporären Arbeitsplatzerhalt in drei Karstadt-/Kaufhof-Filialen gegen drei langfristig zerstörerische Immobilienprojekte aus.

• Signa wurde damit grünes Licht gegeben für noch mehr Verdrängung,
Gewerbesterben und gesellschaftliche Spaltung am Hermannplatz. Dort will der Konzern das intakte, denkmalgeschützte Karstadt-Gebäude abreißen und eine Fassadenrekonstruktion des Baus von 1929 wiedererrichten.


• Bereits vor einem Jahr entwickelte sich ein breiter Widerstand – in
der Zivilgesellschaft, wie auch in der Bezirkspolitik. Die drei Bürgermeister*innen handeln somit über die Köpfe direkt betroffener
Menschen in Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln hinweg, wenn sie ihnen lokale Belange aus der Hand reißen, um einem Immobilienprojekt autoritär zur Umsetzung zu verhelfen.


• Die Kopplung von Arbeitsplatzerhalt und Bauzusage ist rechtlich
fragwürdig!

Noch gibt es eine reale Chance, den #r2gSignaDeal am Hermannplatz zu
stoppen! Denn die Absichtserklärung ist unverbindlich und aktuell
versucht die Senatskanzlei Verbindlichkeiten zu schaffen. Wir können das
verhindern!

Ramona Pop, Klaus Lederer und Michael Müller sind bereitwillig über
jedes Stöckchen gesprungen, das Signa ihnen hingehalten hat. Der
Hermannplatz liegt nun auf dem Tisch des neuen Senators für
Stadtentwicklung und Wohnen – Sebastian Scheel – er muss sich jetzt
entscheiden, ob er nun tatsächlich verbindlich Fakten schaffen will.

Wir fordern R2G und insbesondere Bausenator Sebastian Scheel auf, das Signa-Projekt am Hermannplatz zu stoppen!


Wir fordern, dass der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg weiterhin
planungsbefugte Instanz für das Vorhaben am
Hermannplatz bleibt!


Wir fordern die Einhaltung des Denkmalschutzes des Ensembles samt
Nachkriegsbau!


Wir fordern, dass die Abriss-Pläne von Signa endlich in den Müll wandern!


Wir fordern den dauerhaften Arbeitsplatzerhalt aller
Karstadt-Kaufhof-Filialen in Berlin!

Am 2. September wird Signa um 12:00 Uhr im Abgeordnetenhaus angehört.
Wir rufen am gleichen Tag zu einer Kundgebung um 19 Uhr am Hermannplatz auf!

Initiative Hermannplatz, Kunstblock & beyond, Syndikat-Kollektiv,
OraNostra, Bizim Kiez, Kotti & Co, Deutsche Wohnen & Co enteignen!,
Initiative Kein Generalverdacht, Buchhandlung Kisch & Co.,, “Wir sind
viele” – Nachbarschaftsinitiative Schillerkiez, Glogauer 6 Bleibt,
Ateliergemeinschaft, 23 Häuser sagen NEIN, Vernetzung der
Akelius-Mieter*innen, Stadtteilbüro Friedrichshain, Coalition of
Cultural Workers Against the Humboldt Forum, ElWe44, GloReiche
Nachbarschaft, Neukölln Watch, Ferat Kocak (DIE LINKE Neukölln),
Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG, Berliner Hefte zu Geschichte
und Gegenwart der Stadt e. V., wem-gehoert.berlin, nGbK – neue
Gesellschaft für bildende Kunst, Kiezversammlung 44, Bündnis
Zwangsräumung verhindern!, Berlin vs Amazon“

INITIATIVE HERMANNPLATZ
Website: www.initiativehermannplatz.noblogs.org
Email: initiative-hermannplatz@riseup.net

Der längere Aufruf ist hier:
https://initiativehermannplatz.noblogs.org/post/2020/08/22/ein-statement-diverser-initiativen-und-aufruf-zur-kundgebung-am-2-9-am-hermannplatz/

hashtags: #SchlaginsGesicht #r2gSignaDeal

Empörte Anwohner*innen aus Rixdorf besuchten heute die Geschäftsräume des Immobilienunternehmens Cresco. Sie protestierten gegen Pläne an der Braunschweigerstraße 21 in Neukölln einen 7-stöckigen Bau mit 280 Micro-Apartments zu errichten.

Hier ihre Pressemitteilung:
Berlin, 13.08.2020. Heute morgen besuchten sechs Anwohnerinnen von Rixdorf die Geschäftsräume der Cresco Real Estate in der Rudi-Dutschke-Str. 26. Die Aktivistinnen der Gruppe DaWoEdekaMaWa überreichten einen goldenen Betonklumpen als symbolhafte Auszeichnung für maximalen Profit. Die Protestaktion stellt sich gegen ein Bauvorhaben für hochpreisige Microapartments in der Braunschweiger Straße 21 in Neukölln. Um die Fläche schwelt seit über einem Jahr ein Konflikt zwischen Anwohner*innen und Immobilienunternehmen.

Maria Saalfeld, Anwohnerin und Aktivistin: „Der Konzern Cresco Real
Estate plant Mikroappartments für Makro-Brieftaschen. Keine*r hier kann
sich solches Wohnen leisten. Was wir brauchen ist bezahlbarer Wohnraum
und keine Luxus Appartments, die zu Verdrängung führen.“ Das Unternehmen Cresco Real Estate plant derzeit mit seinem Projekt Rix den Bau von ca. 280 Kleinstappartments für Studierende auf sieben Etagen 1). Cresco verwaltet in Berlin unter dem Namen Neonwood bereits zwei solcher Studierendenresidenzen. Das „günstigste“ Mietangebot beziffert sich bei 17 möbilierten Quadratmetern auf 630 € Warmmiete, befristet auf ein halbes oder ganzes Jahr.

Der aktuelle Bebauungsplan für das Projekt wird derzeit beim Bauamt
Neukölln geprüft. Maria Saalfeld dazu: „Die Bezirkspolitikerinnen ziehen sich gerne aus der Verantwortung. Das neue Bauvorhaben darf auf keinen Fall genehmigt werden. Wir fordern bezahlbaren Wohnraum im Interesse der Anwohnerinnen oder eine gemeinschaftliche Freifläche. Der Bezirk muss das Projekt stoppen.“

Die Gruppe DaWoEdekaMaWa engagiert sich seit Mai 2019, um die
Bauvorhaben auf dem Gelände der Braunschweiger Strasse 21 aufzuhalten.
Die Gruppe besetzte zunächst das Gelände und etablierte einen
Nachbarschaftsgarten, der im Juni 2019 unter Polizeischutz und
Gewaltanwendung geräumt wurde 2). Anfang 2020 ging das Gelände laut
Insiderinformationen für rund 27 Mio 3) an die Cresco Real Estate über,
die nun die besagte Studierendenresidenz plant. Der Wert des
Grundstückes in der Braunschweiger Straße 21 stieg damit innerhalb von 7
Jahren um das 17-fache.

Die Initiative DaWoEdekeMaWa plant bereits eine Veranstaltung für den
Kiez, um über das Vorhaben von Cresco und eine nach wie vor
investor*innenfreundliche Politik zu informieren.
Kontakt:
Email: kiezbrache55(ÄT)riseup.net
Telefon: Bei Karala Pappel anfragen, wie leiten weiter
Fotos zur freien Verwendung:
Fotos bei Flickr
Twitter: twitter.com/EdekaWo
Blog: edekawo.noblogs.org

1 Cresco Real Estate: www.crescore.de/projects/rix-berlin/
2 Blog DaWoEdekaMaWa edekawo.noblogs.org/
3 Die Gruppe DaWoEdekaMaWa beruft sich bei der Angabe der Wertsteigerung
des Grundstückes auf ihnen von Insidern des Unternehmens Sanus AG
zugespielte Informationen, die zunächst nicht überprüft werden konnten,
aber plausibel erscheinen.

nk44.blogsport.de/2020/08/13/besuch-bei-cresco-real-estate/
https://nk44.nostate.net/2020/08/13/besuch-bei-cresco-real-estate/

Mitten im Hochsommer haben einige Leute der „Faktory“ am Rande des Kunger Kiezes ein paar Schneeflocken verpasst. Das Foto haben wir samt Bericht gefunden unter:

https://barrikade.info/article/3759

Bericht siehe auch unten:

pappel Foto geklaut aus Netz

Am 1.8. gab es zum Erhalt der Kneipe „Syndikat“ eine Demo. In diesem Kontext ist der Beitrag auf der Webseite Barrikade zu sehen.

Auszug aus dem Bericht:

„Auch wir wollten diesen Tag noch nicht zu Ende gehen lassen und einen weiteren Beitrag zur Interkiezionalen [Kampagne linker Gruppen zu Verteidigung der Kieze. Red.] leisten. In der Nacht vom 01. auf den 02.08 haben wir daher der Factory in Treptow einen Besuch abgestattet. Mit vielen Menschen attackierten wir das Gebäude mit Steinen und Farbe. Einige Umstehende bemerkten die Aktion und fragten, ob wir von der Antifa sein und ob sie sich beteiligen könnten. Offensichtlich gibt es auch außerhalb unserer Strukturen Menschen, die sich nicht mit den herrschenden Verhältnissen abfinden wollen und unsere Sprache und Motivation verstehen und teilen. In der Factory kommt die neue kreative, Technik begeisterte Klasse zusammen, die unter der Schirmherrschaft großer Tech und Investmentfirmen ihre Start up Idee verwirklchen sollen. Standorte wie die Factory haben einen nachträglichen Effekt auf den Kiez, in dem sie sich ansiedeln. Berlin versucht seit Jahren der neue Hot spot für die Start up Szene zu werden. Das sich dadurch die Stadt sehr zum Nachteil der Geringverdiener*innen verändert, ist politisch einkalkuliert und gewollt.“