Liebe Leute,
wir machen mit und auf der Lohmühle einen Flohmarkt. Ein Treffpunkt für Ausgegrenzte zum Austausch von Dingen, zum Austausch gegenseitiger Unterstützung und zum Austauschen darüber, wie wir uns gegen soziale Ausgrenzung wehren können.

WANN: Sonntag den 4. Juni

WO: Lohmühlenstr 17, Wagenburg Lohmühle, 12435 Berlin

WAS: Flohmarkt von 12.00-18.00 Uhr. (ohne Anmeldung (Spende). Wenn möglich Tisch mitbringen.)
Mit Kaffee und Kuchen. Kieznachrichten um 15.00 Uhr. Ehrenamtliche Mieter*innenberatung von 13.00 bis 14.00 Uhr. (Deine Mietsachen mitbringen!)

Liebe Grüsse Karla Pappel –  Stadtteilini gegen Verdrängung und Mieterhöhung

Baugruppenyuppies

Am letzten Sonntag haben wir einen erfolgreichen Flohmarkt auf der Lohmühle gemacht. Als Anlauf für ärmere Bevölkerungsschichten. Damit wir einen Treffpunkt haben, in Kontakt kommen. So unterschiedlich wie wir sind. Weil die Vereinzelung ist ja die Hölle.

Und die Entwicklung im Kiez ist ja auch zum Kotzen. Bioyuppies und konservative Mittelschicht dominieren. Die Läden verändern sich. Viele sind schon verdrängt worden. Und die Baugruppen, die Pioniere der Verdrängung, tun so als könnten sie kein Wässerchen trüben. Mit dem Zwillingshaus zogen die ersten Idioten in den Kiez, die sich einen Neubau hinsetzten. Eigumsorientiert und ausgrenzend. Ihnen folgen andere Idioten. Mittlerweile liegt der Quadratmeterpreis bei dem zwei bis dreifachen im Kiez für Neubau.

Und diese Verdrängungskünstler zecken sich auf dem Lohmühlenflohmarkt ein und schmarotzen von der Energie selbstverwalteter, antikommerzieller Strukturen – indem sie dort einen Flohmarktstand aufbauen. Als wären sie arm und hätten ein Recht in unseren Strukturen zu fischen. Beim nächsten Mal gibts richtig Ärger! Vor allem wenn dann noch so ein Schleimer aus einem Baugruppenhaus (Zwillingshaus) kommt, die Thekenleute volltextet und beteuert, das er auch für den Erhalt der Wagenburg Lohmühle sei. Klar  –  weil es sein Blick ins Grüne stören würde.  Wohl wissend, das er als Pionier der Verdrängung andere Menschen handfest verdrängt… Ehrlich; das ist ekelhaft!

 

Liebe Leute;
wir machen mit und auf der Lohmühle einen Flohmarkt. Als Treffpunkt für Ausgegrenzte und andere Menschen die sich wehren wollen.

Sonntag den 7. Mai. Flohmarkt. Von 12-18.00 Uhr. Mit Kaffee und Kuchen. Kieznachrichten um 15.00 Uhr. Ehrenamtliche Mieter*innenberatung von 13.00 bis 14.00 Uhr. (Deine Mietsachen mitbringen!)

Beim Flohmarkt: Spende ohne Anmeldung. Tisch mitbringen.

Wir suchen noch Leute die uns unterstützen und z.b. einen Kuchen backen wollen.

Ab 18.00 Uhr wollen wir einen Film sehen. Mietenstopp, über die entstehungsgeschichte und Geschichte der Mietenbewegung. Wo ist die Euphorie hin, was stimmt noch, was ist kaputt gegangen, wo könnte es weiter gehen…

Lohmühlenstr 17, Wagenburg Lohmühle, 12435 Berlin

Liebe Grüsse Karla Pappel –  Stadtteilini gegen Verdrängung und Mieterhöhung

NIEMAND WIRD ALLEINE GELASSEN!

Und wieder ist ein Monat um.

Wir treffen uns nach Ostern, am Mittwoch den 19.April um 19.00 Uhr, wie jeden dritten Mittwoch im Monat, im Loesje, Karl-Kunger-Str. 55.

Ein offenes Treffen für alle, auf dem wir Anliegen im Stadtteil Alt-Treptow besprechen, zum Beispiel die weitere Unterstützung des Buchladens Buchfinger oder uns über Aktivitäten in anderen Kiezen austauschen, die wir unterstützen wollen. Oder, was sonst so für euch ansteht.

Wir treffen uns am 15.März um 19.00 Uhr, wie jeden dritten Mittwoch im Monat, im Loesje, Karl-Kunger-Str. 55.

Ein offenes Treffen auf dem wir Anliegen im Stadtteil besprechen, zum Beispiel die weitere Unterstützung des Buchladens Buchfinger oder Aktivitäten in anderen Kiezen, die wir unterstützen wollen. Oder, was sonst so für euch ansteht.

Die Baugruppe KarLoh an der Lohmühlenstraße 60 lies am 28.02.09 die letzten verbliebenen Bäume fällen. Dies war nur noch unter Polizeischutz möglich, da die damals junge Stadtteilinitiative „Karla Pappel“ zwei Wochen zuvor das Gelände erfolgreich besetzt hatte und die Baumfällungen unterbrechen konnte. Welch schmutzigen Charakter diese Baugruppenleute hatten offenbarte sich der damaligen Karla Pappel Gruppe über interne E-Mails die ihnen zugespielt wurden. Darin stellten die Baugruppenleute Überlegungen an wie sie die Gruppe klein halten und isolieren können wenn sie schon nicht einzelne Leute kalt stellen könnten.

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An alle Leute im Kiez,

Der Buchladen „Buchfinger“, betrieben von Mathias Mehnert,  Plesserstr.1 in Alt-Treptow steht kurz vor dem Aus. Viele Menschen kennen „Buchfinger“ aus dem Dokfilm „Verdrängung hat viele Gesichter“.

Wenn nicht kleine Wunder passieren ist mit dem Buchfinger-Buchladen das Ende gekommen. Nächste Woche entscheidet sich ob er nochmal die Kurve bekommt.

Deshalb an Euch:
Solltet Ihr zufällig ein Buch baruchen,  jetzt ist ne Chance. Habt Ihr einige Buchkäufe geplant, und Euer Portemanie läßt es zu bestellt bei Buchfinger. Diese Woche! Ihr könnt auch per Telefon bestellen. Direkt zahlen diese Woche ist wichtig. Telefonnummer 030 5337240

Liebe Grüsse
Karla Pappel / Stadtteilinitiative gegen Mieterhöhung & Verdrängung

Niemand wird allein gelassen!

Anmerkung: Der neue „Kinder“Buchladen in der Kungerstr. ist entgegen seiner Ankündigungen in Konkurrenz zum Buchfinger getreten: „Wir bestellen jedes Buch innerhalb 24 Std.“

Die neue Mittelschicht zerstört fleißig die Lebensgrundlagen der wenigen noch verbliebenen Alteingesessenen im Kiez die sich noch halten können. Mieterhöhungen durch Stadt & Land folgen nur dem Trend in dem Kiez, der von den Baugruppen losgetreten wurde. Die weitere Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen laufen trotz Milieuschutz weiter.Und die ökokonservative Mittelschicht überschwemmt den Kiez mit Kinderwägen und ihrer Gutmenschkultur, die nur sich kennt. Und Geld. Oft auch von Mama und Papa, die ihr Geld in die bürgerlichen Alpträume ihrer Kinder anlegen. Hier sei ein Klientel entstanden, so sinngemäß die neuen Buchladenbesitzerin, das geeignet sei für einen  auf die grüne Mittelschicht zugeschnittenes Buchladenformat. Das diese Person einen weiteren Buchladen unterhält sei am Rande miterwähnt.