Archive for Januar 2013

Wir wurden von einem Abgeordneten der BVV gefragt, was unsere Gründe sind für die Erhaltungssatzung für Alt-Treptow zu stimmen. Der Abgeordnete kommt aus der regierenden Fraktion und da es ja fraktionsübergreifend ein Interesse gibt, dass auch ärmere Bevölkerungsschichten hier wohnen bleiben können, wollen wir mit unserem Wissen nicht geizen und machen unsere Antwort offen.  Es ist nicht so, wie einige Fraktionskollegen/innen behaupten, dass das Thema Mieterhöhung und Verdrängung hier nur aufgebauscht wird:

„Sehr geehrter Herr XXX, sehr geehrte Frau XXX, (mehr …)

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Gemeinsame Presseerklärung / Pressekonferenz der „MieterInneninitiative M.Hoffmannstr./Fanny-Zobel-Str.“, der „Stadtteilinitiative Karla Pappel gegen Mieterhöhung, Verdrängung & Verarmung / Alt-Treptow“ und dem Initiativkreis „Mediaspree versenken!“

Am 31.01.2013 um 16:30 Uhr werden wir auf der BVV-Sitzung im Treptower Rathaus (Neue Krugallee 4) mehrere Fragen bezüglich des Zoll- und Grenzsteges einreichen (Siehe Anhang).

Die Mehrheit der MieterInnen in der M.Hoffmann- und Fanny-Zobel-Str. wehren sich gegen die Bebauung des Spreeufers mit Luxuswohnungen und Hotel durch den Investor Agromex. Desweiteren wird auf dieser Sitzung über die Erhaltungssatzung für Alt-Treptow abgestimmt (Siehe Anhang).

Dies ist ein Politikum!

Bisher gibt es unseres Wissenstandes nach kaum vergleichbare Versuche die Erhaltungsatzung für einen Teil eines Bezirkes zur Anwendung zu bringen.

Dies werten wir als Zeichen dafür, (mehr …)

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Einladung zum Jahrestag der Liebig-14-Räumung: Die Liebig 14 bleibt untot!

Wir denken, dass es auch zwei Jahre später wichtig bleibt, Investoren und Politikern zu zeigen, dass ihre Probleme mit einer Räumung noch längst nicht vorbei sind. Wir möchten Euch deshalb einladen, den 2. 2. 2013 (zwischen 12:00 und 16:00) mit uns zusammen vor der Liebigstr. 14 zu verbringen. Versüßen werden wir uns die Zeit mit Livemusik, warmen Getränken, Vokü, echten Zombies (wütend und sehr gefährlich!) und brandneuen Infos zu aktuellen Bewegungen.

Infos unter: http://liebig14.blogsport.de

Die Untoten sind zurück: Zombies in der Liebigstraße

Berlin Friedrichshain 2013. Nieselregen. Nach besinnlichen
Weltuntergängen und Feiertagen laufen wieder seltsame Gestalten mit
starrem Blick durch die Straßen. Gullideckel heben sich, Staßenlaternen
verlöschen. Im Feuerschein brennender Mülltonnen werden längst
vergessene Rituale zelebriert. Von den Medien bewusst verschwiegen aber
für viele Kiezbewohner_innen nicht zu übersehen:

DIE LIEBIG 14 IST UNTOT!

Mecklenburgische Str. 57 in Berlin Schmargendorf. Im Institut für
angewandte Zombologie herrscht angespannte Ruhe. Institutspräsident
Prof. Dr. Suitbert Franell ist besorgt. „Der Virus ist heimtückisch und
wechselt ständig sein
Erscheinungsbild. Sollte ein Hausbewohner nach der letzten Mieterhöhung
eine Mieterversammlung einberufen wollen, melden sie es sofort dem
Institut. Wir werden dann weitere Maßnahmen ergreifen. Gefährliche
Ansteckungsherde sind auch sogenannte „Mieterberatungsstellen“ oder
„Mieterinitiativen“, wie die „Palisaden-Panther“ oder „Kotti&Co“. Selbst
hinter unscheinbar klingenden Namen wie „Stille Straße“ oder „Kirche von
Unten“, verbergen sich allzu häufig nicht zu unterschätzende Gefahren.
In den letzten Jahren hat auch die Verbreitung über die neuen Medien
stark zu genommen. Webseiten wie „Zwangsraeumungen verhindern“,
„Mietenstopp“ oder „Wir Bleiben Alle“ sind nur die Spitze des Eisberges.

Das Institut hat Untersuchungsmethoden entwickelt um bei Zombiebefall
wenigstens Aufläufe und Herdenbildung vorherzusagen. Dabei konnte
festgestellt werden, daß gerade an bestimmten Daten und Orten besondere
Gefahrenlagen entstehen. Augenfällig wird dies am 2. Februar an der
Rigaer Ecke Liebigstr. (im Jargon einiger Infizierter auch „Dorfplatz“
genannt).

Dazu bemerkt der Experte:“Zwischen 12:00 und 16:00 MEZ werden sich
Zombies aller Art auf eben diesem „Dorfplatz“ zusammenrotten und sich
zunächst noch unscheinbar mit Kaffee, Glühwein und sogenannter „Vokü“
aufzuputschen, um dann lauthals in die von verschiedenen Musikern
dargebotenen Hassgesänge gegen die Immobilienwirtschaft einzustimmen.
Die von den dadurch entstehenden Schallwellen ausgehenden Gefahren sind
noch nicht abschließend erforscht. Noch gefährlicher sind allerdings zu
erwartende demonstrative Akte im Anschluss. Hier arbeitet unser Institut
noch an einer effektiven Gegenstrategie.

Vorerst gilt es, folgende Regeln zu beachten:

– Halten sie Türen und Fenster geschlossen.
– Reden sie nicht mit ihren Nachbarn.
– Leisten sie keinen Widerstand.
– Wer nicht über Los geht wartet am Stadtrand“

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Agromex Land unter

Demnächst mehr. Freuen Sie sich auf weitere Enthüllungen. Auf dieser Webseite.

Mieter/innen gegen Agromex

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Von unseren verbündeten Gruppen aus dem Nachbarkiez:

„Am 14. Februar soll die Familie Gülbol aus ihrer Wohnung geräumt werden, der Vermieter Andre Franell zeigt sich bisher uneinsichtig. Nun findet am Samstag ein Kiezspaziergang in Zehlendorf statt, die am Haus von Andre Franell vorbeiführt. Wir wollen die Nachbar*innen über Andre Franell und die drohende Zwangsräumung informieren und mit Umzugkartons (mehr …)

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Im Zuge der  Mieterhöhungs-Welle Ende 2012 u.a. auch durch „Stadt und Land“,  berichteten wir bereits über das zwischen Senat und den städtischen Wohnungbaugesellschaften geschlossene „Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten„. Damals war schon klar, dass dies nur Verarsche ist und der Ruhigstellung der Berliner MieterInnen dient. Jetzt hat das auch „Klartext“ von RBB erkannt und berichtet darüber in der Sendung vom 16.01.2013: „Berliner Mietenbündnis – zu viel versprochen, zu wenig gehalten?“ (zu sehen bei Youtube und Mietenstopp)

Wir berichteten auch schon darüber, dass „Stadt und Land“ hier im Kiez Wohnungen weit über dem Mietspiegel neuvermietet (Beispiel: Wohnung in der Plesserstr. zu 7,50€ kalt), und fragten uns, (mehr …)

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Vielen Menschen in Alt-Treptow und Umgebung reicht es kaum noch zum Leben: Der Kühlschrank ist fast leer, die neuen Schuhe für das Kind kaum bezahlbar, Medikamente werden mal wieder teurer, die Angst vor der nächsten Mieterhöhung sitzt im Nacken …

Bei einer warmen Suppe (für Umsonst oder Spende) wollen wir uns kennenlernen.
„Gemeinsam Kochen und Essen“
am Dienstag den 29.01., von 13.00 bis 15.00 Uhr
vor der Plesserstraße 4 (vor der Kirche)

So können wir uns austauschen, was so ansteht, was es für Probleme gibt, was für Lösungen uns allen so einfallen und wie wir uns wehren können. Vor allem eben für Betroffene von Betroffenen: Hartz IV-EmpfängerInnen, Alleinerziehende, RentnerInnen, Leute die Malochen und doch nichts verdienen, Obdachlose, „Kranke“, etc …

Bei Interesse kann ein regelmäßiges Treffen mit gemeinsamen Kochen und Essen entstehen. Es kann auch eine Wanderküche werden, die zwischen Alt-Treptow, Baumschulenweg, Wrangelkiez, Fulda/Weichsel und Reichenberger Straße pendelt. Armut kennt keine Bezirksgrenzen! Lasst uns gemeinsam überlegen, wie wir uns gegen Verarmung, Mieterhöhung und Verdrängung wehren wollen.


Gemeinsam kocht die Wut - Flyer

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