Archive for Oktober 2015

 

Offensichtlich versucht derzeit ein Anwalt unliebsame Kritik zu unterdrücken und zwar in Bezug auf die Anti-Zwangsräumungkampagne in Berlin-Tempelhof. Die Besitzerinnen leben in Köln und haben Namen und Gesicht. Und nun wollen sie zu Ihrem Handeln nicht stehen und versuchen Kritik an Ihrer Person unsichtbar zu machen.

Eine Artikel dazu findet sich hier : https://linksunten.indymedia.org/de/node/153948

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Am Samstag den 17. Oktober um 13.00 Uhr gibt es eine ganz besondere Veranstaltung.

Nachdem der Vorstand des Wohnungsbauvereins Neukölln e.G. seine Mieter*innen am liebsten lieber heute als Morgen ausziehen sehen möchten, sagen die Verbliebenen „Wir bleiben Alle!“

Mit einer öffentlichen Begehung laden verschiedene Initiativen aus Treptow und Neukölln zu einer Begehung ein. Angeblich ist das Haus ja baufällig – aber wir wissen es besser. Das Haus ist super in Schuß! Der Versuch billigen Wohnraum zu zerstören ist nur zu durchsichtig. Unsere Recherchen belegen das hier im Link.

Ab 14.00 Uhr gibt es eine Begehung mit dem Bauingenieur Klaus-Petra Hansel. Und dem Statiker Simon Wels. Wir werden eine Widerlegung des Baugutachtens der WBV-Neukölln erleben.

Das unseriöse Baugutachten (liegt uns vor) der WBV-Neukölln dient dem alleinigen Zweck die Mieter*innen zu verunsichern und gegenüber der Politik Glaubwürdigkeit vorzutäuschen. Der neoliberale Hype hat nun auch die Genossenschaften erfaßt. Wohnung als Ware und Mittel zur Gewinnoptimierung. Nur die Rechnung geht nicht auf, die Leute ziehen nicht nur nicht aus.

Wir fordern mit den Bewohner*innen der Heidelberger Str 15-18, die sofortige Wiedervermittung der Wohnungen, die derzeit seit zum Teil zwei Jahren leerstehen.

Wenn dies nicht geschieht muss der Bezirk zum Jagen getragen werden!

Leerstand gehört beschlagnahmt und zu bezahlbaren Optionen sofort vermietet!

Für alle Arme dieser Stadt, egal ob schon länger hier lebend oder als Flüchtlinge gerade erst angekommen, ob Alleinerziehend, Betroffene der Altersarmut oder „Hartzer“…

Mit bezahlbaren Mieten meinen wir nicht die Mogelpackung der neoliberalen SPD, die uns Glauben machen will, das 6,50 Euro pro Quadratmeter bezahlbar seinen. Verarschen können wir uns selber – wir brauchen Wohnungen um die 4 Euro den Quadratmeter – denn dies entspricht dem Bedarf eines Drittel der Bevölkerrung in Berlin.

Um 14.00 Uhr gibt es eine Begehung. Ab 15.30 Uhr wartet auf Euch eine Tombola. Schlüsselfertige Wohnungen werden verlost. So siehts aus!

Im Anhang ein Flyer zum hochladen und weiterschicken!

Wir freuen uns auf Euch! Karla Pappel Treptow/Nord-Neukölln

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Filmvorführung im Kunger Kiez

Am 8.10. wird der Dokumentarfilm über den Kungerkiez und den Widerstand – gegen die eigentumsbildende Mittelschicht- und den Zusammenhang zu Mieterhöhung, Verdrängung & Gentrifizierung gezeigt. Und zwar um 19.00 Uhr in der Karl Kunger Str. 4 im „Irrlicht e.V“. Mit anschließender Diskussion mit den Leute des Spieletreffpunktes, Mitglieder*innen von Karla Pappel und anderen.

Link zum Film

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Schmollerplatz – Baumfällung

Hey, Leute, toll das Ihr was macht. Aber nehmt immer mit uns Kontakt auf. Und zwar so früh als möglich. Wir sind einfach die einzige Gruppe in diesem Kiez, die sich tatsächlich bereit ist gegen die Schweinereien zu wehren, die hier ständig passieren. Wir sind zwar ziemlich beschäftigt mit vielen Schuplätzen hier im Kiez, aber wenn Ihr Ideen habt, oder uns braucht:  WIR SIND DA!

Es geht um die Bäume, aber es geht auch um unser Leben. Denn wieder bauen die Schufte in den Kiez Eigentumswohnungen und sorgen für weiteren Verdrängungsdruck auf uns Arme!

Zur Hölle mit den Gentrifizierern und Baumkillern !

Also Kontakt : karlapappel@mail36.net  Bitte klare Ansage im Betreff – wir bekommen sehr viele Mails

Ansonsten gerne zu einer unserer öffentlichen Veranstaltungen… Zum Beispiel am 8.10 in der Karl-Kunger Str 4 im Irrlicht e.V. zum Filmschauen und Reden…

 

Baum Schmollerplatz klein

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Eine kleine Info zu dem Film „Verdrängung hat viele Gesichter“ und der Baugruppenmesse „Experimentdays“. Dort lief der Dokumentarfilm über den Kiez. Unten eine Besprechung zum Thema aus der Filmcrew…

 

Baugruppenmesse

„Hallo Liebe Leute,
manchmal berichten wir einfach nicht von all den Vorführungen, weil wir schlicht keine Zeit hatten was zu schreiben. Erlaubt mir spannende Ereignisse auch rückwirkend mitzuteilen …

Ihr erinnert Euch? Wir haben den Film ja kürzlich auf der Berliner Baugruppenmesse platzieren können. Zwar nur in Ausschnitten, aber immerhin. Die Friedrich-Ebert-Stiftung wollte den Film richtiggehend (aber erfolglos) blockieren und verhindern. Weil: „Anti“. Das zeigt sehr schön das kaputte Demokratieverständnis dieser SPD-geführten Stiftung.
Doch ungefähr 20-30 Menschen haben sich für den Film und die Diskussion aufgeschlossen gezeigt. Ich hätte erwartet, dass uns dort die Fetzen um die Ohren fliegen. Aber die Architekten der Baugruppen verdrückten sich dezent. Und das Publikum war weit kritischer als erwartet. Es gab Leute die sich explizit bedanken, das wir mit dem Film einen Contrapunkt setzen – weil ihnen die „Experimentdays“ viel zu unkritisch seien.

Alles in Allem: Gut das wir es gemacht haben.
Zum Beispiel den gentrifizierenden Architekten und Baugruppenbesucher*innen inhaltlich auf die Pelle zu rücken. Und das wir mit unserer Kritik richtig liegen zeigte sich in der Vergangenheit auch daran, als sich von den Baugruppenbauenden Taz-Journalist*innen niemand gewagt hat mit uns aufs Podium zu setzen. Eigentlich ein Armutszeugniss.“

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Artikel gemopst von der Seite: http://wirbleibenalle.org/                  Anmerkung ganz unten

Eine soziale Bewegung, die sich auf die Verhandlung von Gesetzen einlässt, kann nur verlieren!

Es war einmal… So beginnen normalerweise Märchen mit einem guten Ende. Ein bisschen hat auch der Berliner „Mietenvolksentscheid“ mit einem Märchen gemein. Im August des Jahres 2014 versammelten sich mehr als 50 Aktive aus Mieter- und Stadtteilinitiativen und politischen Gruppen mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen und Zielsetzungen, darunter auch vereinzelte Aktivist*innen von Parteien. Gemeinsam hatten sie sich das Ziel gesetzt, mit einer Kampagne um einen Volksentscheid den Wahlkampf im Jahr 2016 zu begleiten und einen Richtungswechsel in der Berliner Wohnungspolitik einzuläuten. In den folgenden vier Monaten wurde über sämtliche Aspekte der Landes-Gesetzgebung und mögliche Änderungen für eine mieter*innenfreundliche Politik debattiert. Herauskam ein umfangreicher Entwurf zur „Neuausrichtung der Sozialen Wohnraumförderung“.

Die Initiative hatte mit ihrer Verallgemeinerung des Entwurfs als „Mietenvolksentscheid“ in der Berliner Bevölkerung einen Nerv getroffen. Beim viel versprechenden Start an einem Wochenende im April wurden über 3.000 Unterschriften gesammelt. Nach acht Wochen anstatt der zulässigen sechs Monate wurden knapp 50.000 Unterschriften übergeben, mehr als doppelt so viele wie benötigt.

Jetzt liegt ein Gesetzentwurf vor, der „in Gesprächen“ zwischen dem Berliner Senat und Vertreter*innen der Initiative entwickelt wurde. Einzelne Forderungen des Zusammenschlusses wurden dabei berücksichtigt. Von dem angekündigten Richtungswechsel ist aber nur wenig zu spüren. (mehr …)

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Folgende Post haben wir letztens auf der Straße zugesteckt bekommen:

„Liebes Team von Herta Pappel,

da wir des Öfteren wem von Euch über dem Weg laufen und vor einiger Zeit mit Einigen von Euch über dieses Thema gesprochen hatten, schicken wir Ihnen einen Bericht, wie mit den Mietern seitens eines „Immobilienhais“ umgegangen wird.

Freiherr von Massenbach ersteigerte unser Haus vor 3 Jahren bei einer Zwangsversteigerung für sehr wenig Geld.
http://www.gerhard-von-massenbach.de/
Er und sein damaliger Verwalter Herr Wascher suchten jeden Mieter einzeln auf, um über Probleme etc. zu sprechen. Dabei spielten die beiden noch die verständnisvollen Vermieter, die für jedes Problem ein offenes Ohr hatten, dabei stand von Anfang an nur eins fest: Die Wohnungen modernisieren, Balkone anbauen, Eigentum daraus machen und höchstbietend verkaufen.
Erst freuten wir uns noch, dass der Hausflur mal gestrichen wurde und die ausgetretenen Treppen – die wahre Stolperfallen waren -mit einer Kokosmatte überdeckt wurden (natürlich alles nur von polnischen Arbeitern die kein deutsch sprachen, war sicher billig, denn Herr von Massenbach nagt wahrscheinlich am  Hungertuch).
Jedenfalls folgten dann bereits die ersten Mieterhöhungen, wogegen sich einige Leute aus dem Haus auch erfolgreich wehrten.

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