Archive for the ‘Freiräume’ Category

Wir dokumentieren hier eine weitere Erklärung einer Gruppe im Nachbarkiez in Bezug auf die Polizei- und Hausbesitzeraktion am 22.6. in Friedrichshain. Dieser Angriff auf die Wohnverhältnisse meint uns alle, die wir uns mit Mühe und Not in unseren Kiezen halten.
Um die Pressedesinformationskampagne der Polizei zu durchbrechen veröffentlichen wir hier eine weiter Position von Betroffenen:
„Für uns steht fest: Das Schaffen sowie Erhalten selbstverwalteter, staatskritischer Räume und die Solidarität mit Geflüchteten gehören zusammen und lassen sich nicht gegeneinander ausspielen!

Solidarität mit der Rigaer 94 / Kadterschmiede!

Am 22.6. wurde in der Rigaer Str.94 der soziale Treffpunkt „Kadterschmiede“, die angrenzende Werkstatt und der dazugehörige Garten ebenso wie der besetzte Dachboden im Vorderhaus von der Polizei geräumt. Begleitet von enormer Propaganda der Eigentümer, der Polizei sowie der bürgerlichen Presse soll diese Räumung als legitim und sozial verkauft werden. Den Höhepunkt dieser verlogenen Scheiße bildete die Darstellung einer eher harmlosen Schreckschusspistole als tödliche Waffe. Hysterisch stürzte man sich in den ersten Stunden der Räumung auf den angeblichen Pistolenfund, wohingegen das Dementi –wenn überhaupt – kaum wahrnehmbar war. Die Räumlichkeiten sind zwar für´s erste von Bullen und Securitys besetzt, wir sind jedoch vorsichtig optimistisch, dass wir bald wieder den Kulturraum „Kadterschmiede“ besuchen können.

An dieser Stelle erklären wir nochmals unsere ausdrückliche Solidarität mit den betroffenen Bewohner*innen des Hauses, den Nutzer*innen der Kadterschmiede und der angrenzenden Räume sowie mit allen von Repression und polizeistaatlichen Maßnahmen betroffenen Anwohner*innen und solidarischen Menschen. Wir betonen: Eine Räumung kann niemals sozial sein! Die Behauptung, Geflüchteten mit dieser Maßnahme Wohnraum zur Verfügung stellen zu wollen, ist perfide und verlogen. Zu Genüge haben sich hierzu bereits die Initiativen „Friedrichshain hilft“ und „Moabit hilft“ geäußert.

Für uns steht fest: Das Schaffen sowie Erhalten selbstverwalteter, staatskritischer Räume und die Solidarität mit Geflüchteten gehören zusammen und lassen sich nicht gegeneinander ausspielen!

Diese Räumung steht im Kontext der Verdrängung und der kapitalistischen Stadtpolitik von oben. Widerständige Orte und Strukturen sollen zerstört werden, Profitinteressen stehen über allem. Das ist nicht erst seit gestern so, aber Innensenator Henkel möchte sich in Wahlkampfzeiten gerne als Hardliner präsentieren, der eine Law-and-Order-Politik durchzusetzen versucht. Doch nicht mit uns – Spucken wir Henkel in die Suppe!

(…)

Für solidarische Kieze von unten!

Selbstorganisiert & widerständig –egal ob in Neukölln, Kreuzberg, Friedrichshain oder sonstwo!

Kiezladen Friedel54 –besetzt seit dem 1.5.2016.“

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Am 2. Dezember um 14.00 Uhr veranstalten MieterInnen der Fanny-Zobel- und M.Hoffmannstraße ein weiteres Protesttreffen unter freiem Himmel. Es wird zu Glühwein und vielleicht auch dem ein oder anderen Snack geladen.

Ihr könnt Euch über den Stand des Protestes informieren oder uns einfach nur durch einen Besuch unterstützen. Wir haben festgestellt, das viele SpaziergängerInnen schier entsetzt sind (mehr …)

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Wir bleiben alle! Mittendrin statt außen vor!

Am Sams­tag, den 22. Sep­tem­ber ist die große Wir blei­ben Alle!—De­mons­tra­ti­on,
gegen So­zi­al­ab­bau, Ver­drän­gung und den Aus­ver­kauf der  Stadt. (mehr …)

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Am Mittwoch den 15.August 2012, präsentierte der Investor Agromex sein Architekturmodell  für die Bebauung am Alt-Treptower Spreeufer zwischen Twin-Towers und Allianz-Hochhaus dem Stadtplanungsausschuss im Rathaus Köpenick. Viele betroffene AnwohnerInnen aus der Fanny-Zobel- und der Hoffmannstraße waren zu diesem öffentlichen Termin gekommen. Sie befürchten in Folge des groß angelegten Luxusbauvorhabens durch Agromex unmittelbar Verdrängung und Entmischung des sozialen Gefüges im Quartier. Der Raum im Rathaus war überfüllt, Menschen standen auf den Gängen.

von Agromex geplante Spreeuferbebauung

Von Agromex geplante Spreeuferbebauung – ganz niedlich …

Vorgestellt wurde ein schickes Modell – hoch gelobt in Architekten- und Politikerkreisen, für die AnwohnerInnen jedoch schlimmer als befürchtet. (mehr …)

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1. Treffen:
Die Route der Demo “Vier Jahre Bürgerentscheid – Spreeufer für alle!”
wird am Samstag den 14. Juli auch durch die Hoffmannstr. und Fanny-Zobel-Str. (zwischen TwinTowers und Allianzhochaus) führen.
Die MieterInneninitiative M.Hoffmannstr/Fanny-Zobel-Str. und Karla Pappel werden einen Redebeitrag auf der Freifläche (Fanny Zobel-Str.) halten.
Interessierte Anwohner können sich um 16 Uhr vor der Freifläche Fanny Zobel Str. 8 treffen, um den Demozug gemeinsam zu empfangen.

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2. Treffen:
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Vier Jahre Bürgerentscheid „SPREEUFER FÜR ALLE!“
Berlin ist keine Ware – Gemeinsam gegen Ausverkauf und Verdrängung!

Spreeufer für ALLEEs wird eine Demonstration geben, die am 14.07. um 14 Uhr vom U-Bhf Warschauer Str. losgeht und dann über die Elsenbrücke in die Fanny-Zobel-Straße führt, zu dem Grundstück von Agromex. (mehr …)

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Wir sind alarmiert durch Informationen über den geplanten Bau von Luxus-Wohnungen, Hotels, Büros und Gebäuden bis zu 19 Stockwerken durch die Agromex GmbH.

Als unmittelbar betroffene MieterInnen in der Nachbarschaft dieser Grundstücke wollen wir es jetzt genau wissen:

Wir laden alle interessierten MieterInnen ein, gemeinsam den Bebauungsplan für diese Grundstücke einzusehen:

Wir treffen uns am 26. April um 16.30 Uhr, Rathaus Köpenick,
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin-Köpenick, Zimmer 131
(Fr. Barts)

Treffpunkt ist der Hauptmann vor dem Haupteingang.

Noch ist der Bebauungsplan nicht festgesetzt. Er wird mit Hochdruck bearbeitet um ihn zur öffentlichen Auslegung vorzubereiten. Wir müssen aktiv werden, wenn wir verhindern wollen, dass man uns mit Hochhäusern, Eigentums- und Luxuswohnungen zubaut! Luxusbebauung bedeutet Aufwertung und steigende Mieten!

Zur Auswertung und Weitergabe der gewonnenen Informationen, laden wir eine Woche danach alle Anwohner und Interessierte ein zur

Informationsveranstaltung

am Mi. den 2. Mai um 19.00 Uhr

im Loesje, Karl-Kunger Str. 55

Dort wird auch von allen Anwesenden beschlossen, wie es weitergehen wird.

Es laden ein: MieterInnen der Fanny-Zobel-Str. und Hoffmannstr.
In Zusammenarbeit mit „Stadtteilinitiative Karla Pappel gegen Mieterhöhung und Verdrängung / Alt-Treptow“
Kontakt: Herta_Pappel@gmx.de

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