Archive for the ‘krüllsstr 12’ Category

PADOVICZ – der Name steht für einen üblen und geldgierigen Charakter. Er wird vom Bezirk gedeckt, anders ist es nicht zu erklären warum er unter anderem in diesem Kiez Häuser leerstehen und verrotten lässt. Unten ein weiteres Beispiel. Wir rufen Euch zur Unterstützung der Menschen in der Hauptstraße auf.

Noch ein Padovicz-Haus: Die Hauptstraße braucht euch!


Wer sind wir und was wollen wir?
Wir sind Mieter:innen der Haupstraße 1G-I, zwei Häuser, die akut vom Abriss bedroht
sind. Wie auch andere Orte sollen diese dem Bebauungsplan an der Rummelsburger
Bucht weichen, was bedeutet dass unser Wohnraum durch ein paar Luxusbauten ersetzt
werden soll. Hinzu kommt, dass es Häuser des Investors Grigorij Padovicz sind und wir
haben zuletzt bei der Räumung der Liebig34 erlebt, was es bedeutet, in einem Padovicz-
Haus zu leben.


Wir sind kein Hausprojekt, keine Kneipe, kein linker Szeneort. Wir sind eine über die
Jahre zusammengewachsene Hausgemeinschaft, die leider immer mehr anfängt zu
bröckeln, da die Wohnungen gezielt entmietet werden, um die Gebäude abreißen zu
können. Wir, das sind alte, wie junge Menschen unterschiedlicher Backgrounds und
Geschichten, organisieren uns seit Jahren als Hausgemeinschaft und z.T. gemeinsam
mit anderen Initiativen und Gruppen (Bucht-für-Alle-Initiative, padowatch etc.) und
kämpfen um unsren Wohnraum. Momentan ist es eher ein fester Kern von aktiven
Mieter:innen, welche die vielfältigen Aufgaben im Häuserkampf stemmen. Von
Gesprächen mit Anwält:innen, über Mietergemeinschaften, Haustreffen organisieren,
Kontakte mit Senat und Bezirk halten, zu dringend notwendiger Öffentlichkeitsarbeit.
Wir merken, wir kommen an unsre Belastungsgrenzen und wenden uns deshalb an
euch: solidarische Bündnisse, Gruppen, Einzelpersonen und alle, die uns dabei
unterstützen wollen, zu verhindern, dass die Verdrängung aus unsren Häusern still und
leise vor dem lauten Hintergrund der Pandemie passiert.


Was könnt ihr tun?
Wenn ihr stadtpolitisch aktiv seid, was dazu schreiben wollt, Kontakte habt, oder uns
einfach nur mitbedenkt, wenn es das nächste Mal irgendwo um Verdränung/Padovicz
etc. geht, freuen wir uns sehr. Gerade an Öffentlichkeit fehlt es uns, deswegen freuen wir
uns über Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit oder was euch auch immer an
solidarischen Aktionen einfällt.


Ihr könnt euch gern auch unter dieser emailadresse melden, wir leiten Eure Mail dann weiter
karlapappel (ät) mail36.net

Für mehr Hintergrund, haben wir im Folgenden die wichtigsten Ereignisse der letzten 1-2
Jahre zusammengefasst

Was bisher geschah…
Am 3. November 2020 erhielten alle Mietparteien Kündigungen ihrer Mietverhälnisse mit
der Begründung einer mangelnden wirtschaftlichen Verwertbarkeit (= das Haus ist so
kaputt, dass ein Neubau wirtschaftlicher ist, als der Erhalt). Darin wurden
unterschiedliche Mängel der Häuser aufgeführt, die nur dadurch entstanden sind, weil
Padovicz diese hat verwahrlosen lassen. Seit Jahren wird an unseren Häusern nichts
mehr gemacht und Reparaturanfragen durch uns Mietende werden von der
Hausverwaltung ignoriert. Die „mangelnde Verwertbarkeit“ wurde unserer Ansicht nach
absichtlich herbei geführt, um uns nun mit dieser Begründung rauszubekommen.
Aufgrund unterschiedlicher Mietverträge sowie unterschiedlicher Kündigunsfristen werden
wir gezwungen nach und nach unsere Wohnungen zu verlassen. Menschen, die
teilweise um die 30 Jahre hier leben, verlieren ihr Zuhause und ihren Kiez. Die ersten
Mietparteien wurden bereits zum 30. November gekündigt, darunter eine 80-jährige
Mieterin. Was für ein unmenschliches Vorgehen, mitten im Lockdown den Menschen drei
Wochen Zeit zu geben, sich eine neue Wohnung zu suchen. Wer den Berliner
Wohnungsmarkt kennt, weiß, dass dies eine Sache der Unmöglichkeit ist. Weitere
Kündigungen wurden zum 31.1., 30.4. sowie 31.7.2021 ausgesprochen. Wir lesen dies
als Versuch Padoviczs unsere Organisierung als Hausgemeinschaft zu schwächen und
uns zu zermürben. Er hat rein gar nichts davon, wenn wir zu unterschiedlichen Zeiten
die Wohnungen verlassen, denn die Häuser können erst abgerissen werden, wenn
niemand mehr drin wohnt. Er produziert damit lediglich weiteren Wohnungsleerstand
sowie Existenzängste, Druck und Stress bei uns Mietenden. Einige gehen rechtlich mit
Widersprüchen gegen die frühen Kündigungen unserer Wohnungen vor, andere
entscheiden sich aus Angst, auf der Straße zu landen, für einen Auszug.


Wir würden gern hier bleiben, lieben unseren Garten, die weite Sicht, unsere
Nachbarschaft und die Bucht. Uns wurde Ersatzwohnraum versprochen, damit wir nicht
auf der Straße landen. Dieses Versprechen wurde nun wieder zurückgezogen und
stattdessen hatten alle restlichen Mieter:innen pünktlich zum Ausbruch der 2.
Coronawelle die Kündigungen ihrer Wohnungen im Briefkasten.

Welche Rolle spielen Senat und der Bezirk Lichtenberg?


Die Rollen von Bezirk und Senat sind und waren im kompletten Prozess um die
Bebauung der Rummelsburger Bucht so undurchsichtig wie ihr Handeln.
Seit 25 Jahren wurschtelt der Bezirk an einem Bebauungsplan für das Gebiet zwischen
Stralau und dem Neubaugebiet auf der anderen Seite. Der Umgang mit Informationen ist
dabei eher spärlich, sowohl für die breite Öffentlichkeit, als auch für die direkt
betroffenen Anwohnenden. Eine große Infoveranstaltung Anfang 2019 fällt aus und
stattdessen wird eine Sondersitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV)
einberufen (keine Pressemitteilung, keine Hinweise an die Öffentlichkeit). In dieser wird
dann unter Polizeischutz und großem Protest der Öffentlichkeit der Bebauungsplan
mehrheitlich beschlossen. Unterton der Veranstaltung: „wir haben jetzt lange genug
diskutiert, alle Meinungen gehört, für eine wirkliche Änderung ist es jetzt zu spät, also
schaffen wir Fakten“. Danach folgen hauptsächlich Lippenbekenntnisse der
Unterstützung an die Anwohnenden, jahrelanges Ignorieren des Leerstandes in den
Häusern und weiteres nicht-Versorgen mit Informationen.


Das Land Berlin hat inzwischen den Bebauungsplan an sich gezogen. Nachdem es
jahrelang öffentliche Flächen an private Investor:innen verscherbelt, mit diesen geheime
Verträge abgeschlossen und im Abgeordnetenhaus den Plan schon vor dem Bezirk
beschlossen hat, gibt es immernoch keinen Plan für den Umgang mit den Anwohnenden.
Der Senat beauftragte zuerst die ASUM damit, die Häuser „sozialverträglich“ zu
entmieten. Als das zu langsam von Statten ging, wurde die DSK-BIG engagiert, welche
„in Anlehnung an ein Sozialplanverfahren“ dafür sorgen sollte, dass die Mieter:innen
ausziehen.


Bisher haben wir nicht den Eindruck, dass es bei der Vermittlung in Ersatzwohnungen,
die allesamt Padovicz-Wohnungen sind, um die Bedarfe der Mieter:innen geht. Viel
mehr, dass es darum geht, uns so schnell es geht rauszukriegen und gleichzeitig den
Anschein zu wecken, dass sich um eine Vermittlung in Ersatzwohnraum gekümmert
wurde. Die Vermittlung in weitere Padovicz-Wohnungen wird dann mit einem geheimen
Vertrag zwischen dem Land und Padovicz und auch noch damit begründet ihn in die
Verantwortung zu nehmen. Die Möglichkeit kommunale Wohnungsbaugesellschaften
anzufragen wurde abgewiesen und es werden nach und nach einzelne Mietparteien
gekündigt, ohne, dass sie eine neue Wohnung haben.


Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Solidarische Grüße, eure Hauptstraße an der Bucht ❤

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Dies ist nicht die Liebigstr. 34.

Das ist die Krüllsstrasse 12 in Alt-Treptow

Das ist auch nicht der Hinterhof der Liebigstr.34

Nein, das ist er auch nicht. Wir sind noch immer in der Krüllsstrasse 12.

Und auch diese Wohnung ist nicht in der Liebigstr. 34. Es ist und bleibt die Krüllsstr. 12. Da die BILD-Zeitung die Hetze der Rechten bediente indem sie unter anderem kurz nach der Räumung in der Liebigstr. die intimen Räume der Besetzer*innen filmte und sich über den Dreck mokierte, halten wir der bösartigen Berichterstattung mal einen Spiegel vor.

Die Wände des Hinterhauses in der Krüllsstr. sind mit Schwarzschimmel überzogen. Die Leute aus Padovicz Haus sind ja nicht freiwllig ausgezogen – sie haben es nicht mehr ausgehalten. (Ein schlimmer Bericht aus dem Inneren des Hauses von uns bereits vor ein paar Jahren Hier ) Warum berichtet die BILD nicht darüber? Warum räumt die Polizei nicht die Wohnung vom Eigentümer und zwingt ihn in seiner Gammelwohnungen zu leben? Die Politiker, die nicht gegen den Leerstand und brutalen Entmietungen seit mehr als vier Jahren (!) vorgehen sind Teil dieser verbrecherischen Allianz.

70 % von 11000 Befragten lehnen laut Tagesspiegel die Räumung der Liebigstr 34 ab.

Und das ist der Mann um den es geht. Und dem auch die Liebig 34 gehört. Und das ist sein Netzwerk und Firmengeflecht. Mehr hier.

Warum wir das nochmal veröffentlichen?

Weil gestern hier an diesem Rad ein neues Plakat angebracht wurde in Sichtweise zu der Krüllsstr. 12. Das alte Plakat, was wir hier sehen, wurde in der Vergangenheit abgerissen. Und das neue hat ein namentlich bekannter Kieztaliban (Befürworter von Eigentumswohnungen, Sexistist und Transfeindlich) abgerissen. Er sabotiert den Widerstand gegen die Verdrängung aus dem Kiez, gilt als Choleriker und gewalttätig. Gleich einem Dorftrottel hasst er die Stadtteilini Karla Pappel und will nicht wahrhaben das es viel mehr Leute gibt als nur uns, die den Leerstand der Krüllsstr. 12 mehr als daneben finden (Siehe hier) Somit sind mehr Leute mit der Krüllsstrasse beschäftigt. Doch dies nur nebenbei.

Der Hausbesitzer Padovizc wird hiermit zur Persona non grata im Kunger-Kiez erklärt.

Aus der Berliner Zeitung zur Berichterstattung der BILD: „Die Barrieren zu zeigen, mag von öffentlichem Interesse sein. Schon um das enorme Aufgebot von 1500 Beamten zu legitimieren. Auch der allgemeine, bauliche Zustand des Hauses mag interessieren. Gefilmt wurden aber auch Koch-, Wohn- und Schlafbereiche. Die Bild-Zeitung zeigte auf Twitter sogar die Toiletten. Das ist kein öffentliches Interesse. Das ist purer Voyeurismus.“ Hier der ganze Bericht

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Untenstehender Artikel dokumentiert ein weiteres Mal das der Immobilienverbecher Padovicz eher dem Kreis eines abartigem Raubtierkapitalismus entspringt, der auf Gesetze scheisst, und der seine Fusstruppen auch als Schläger unterhällt:

Aus der Berliner Zeitung

(…)

„Es ist nicht vorbei. Es fängt jetzt erst richtig an“, sagt eine Anwohnerin von schräg gegenüber. „Der Hausbesitzer wird keine Ruhe haben.“ Die Frau macht keinen Hehl daraus, dass sie die Bewohnerinnen des geräumten Hauses sympathisch fand. „Meine Mädchen“, sagt sie.

Die Unternehmensgruppe Padovicz, der das Haus gehört und die die Räumungsklage gegen die Bewohnerinnen gewonnen hatte, schickte ein Aufräumkommando, das gleich am Freitagnachmittag in das Haus einrückte. Die Männer in den gelben Westen sprechen kein Deutsch. Auch sonst wollen sie nicht reden. Sie würden aus Tschetschenien stammen, sagen Anwohner. Ebenso die von Padovicz angeheuerten Security-Leute. Tschetschenen haben den Ruf, in diesem Gewerbe nicht zimperlich zu sein. In der Szene der Clans, die ebenfalls in das Sicherheitsgewerbe vorgedrungen sind, hätten sie bereits eigene Strukturen aufgebaut, sagen szenekundige Ermittler aus dem LKA.

Die Polizeisperren, die Rigaer- und Liebigstraße abriegelten, sind inzwischen abgebaut. Neben dem Sperrmüllcontainer rollt ein Funkwagen vorbei. Einer von den Gelbwesten guckt aus dem Fenster und reißt den Rest eines Transparentes herunter. Ein junger Mann auf einem Fahrrad bleibt stehen. „Ich bin froh, dass es vorbei ist“, sagt er. „Das war hier tagelang nicht auszuhalten. Die Belagerung durch die Polizei, der ganze Krach, die Demos.“ Allerdings fürchtet er jetzt auch, dass der Kiez immer eintöniger und teurer werde. „Inzwischen gehen vierzig Prozent meines Geldes für die Miete drauf“, sagt er. Am Haus gegenüber hängen große Transparente: „Liebig lebt“, „Keine Macht für niemand“, „Padovicz enteignen“.

Mit den randalierenden Linksextremisten und der Unternehmensgruppe Padovicz treffen zwei arge Kontrahenten aufeinander. Denn Padovicz ist als Miethai verschrien und wegen seines Umgangs mit den Bewohnern seiner zahlreichen Häuser berüchtigt (Siehe auch Artikel auf unserer Webseite hier ). Die Unternehmen bilden ein undurchsichtiges Konstrukt (siehe auch https://padowatch.noblogs.org/).Wie es mit dem Haus an der Liebigstraße weitergeht: unklar. Bei der Unternehmensgruppe Padovicz ist niemand zu sprechen.

Ruhe wird wohl so schnell nicht einkehren. Am späten Montagabend wurde wieder einmal die Polizei gerufen. Wachleute des Hauseigentümers und Sympathisanten der ehemaligen „Liebig 34“-Bewohnerinnen waren aneinandergeraten.

Der Streit fing offenbar damit an, dass eine Frau gegen 22.15 Uhr vor dem geräumten Haus eine Kerze aufstellte und ein Wachmann sie austrat. Dann stritt sich die Frau mit vier Wachleuten. Nach Darstellung der Polizei beleidigte und bespuckte man sich gegenseitig. Das Ganze mündete darin, dass die Security-Männer mit Brecheisen, Schaufeln und einer Eisenstange drohten, woraufhin die unbekannt gebliebene Frau flüchtete. Wenig später sollen etwa 30 Vermummte erschienen sein und die Wachleute mit Flaschen beworfen haben. Als die Polizei anrückte, waren die Vermummten wieder weg.

Im Internet veröffentlichten Linke anschließend Fotos von vermeintlichen „Padovicz-Schlägertrupps“, die jeden bedrohen würden, der zu lange stehen bleibe oder fotografiere. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und Landfriedensbruchs ein.

Vollständiger Artikel auch unter: https://www.berliner-zeitung.de/news/liebig-34-wachleute-und-vermummte-gehen-aufeinander-los-li.111143

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Es ist immer so eine Sache mit der unabhängigen Berichterstattung. Vor allem wenn das Thema aufgeladen ist wie bei der Liebigstr. 34. Diese wurde kürzlich geräumt und es gibt ja ziemlich viel bösartige Berichterstattungen. (Anmerkung: Eine Analyse einer älteren Hetzsendung von Kontraste auch hier: https://karlapappel.wordpress.com/2020/08/09/milliardaere-enteignen-oder/)

Wir haben drei Quellen verlinkt, die nicht der bösartigen Berichterstattung folgen:

Fotos findet Ihr unter: https://umbruch-bildarchiv.org/liebig-34-geraeumt/

Berichte aus dem Anarchistischen-Radio (vom Umfeld der Liebig34) produziert findet Ihr hier unten:

Alle Downloads und Links findet ihr auf der Website des Anarchistischen Radios Berlin.

Am 9. Oktober 2020 wurde leider das anarcha-queer-feministische Hausprojekt Liebig34 in Berlin geräumt. Das A-Radio begleitete den Räumungstag ab dem frühen Morgen und war auch bei der nächtlichen Tag-X-Demo vor Ort. Aus den insgesamt 14 Kurzberichten und 7 Beiträgen mit gesammelten Stimmen zum Geschehen, die ursprünglich bei Twitter und Mastodon veröffentlicht wurden, ist jetzt ein Gesamtaudio entstanden, aus dem sich die Chronologie der Ereignisse nachhören lässt.

Länge: 30 min

Und einige bb direkt findet Ihr auf deren Webseite: http://liebig34.blogsport.de/

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(aus aktuellem Anlass: Räumung der Liebigstr 34 im Oktober 2020. Dieses Haus gehört dem Millionär Padovicz und seiner schlimmen Familie. Eine Anti-Padoviczgruppe im Kiez formuliert hier unten Ihren Ärger. Wir dokumentieren zusätzlich uns zugespielte Fotos aus einem „seiner“ Häuser – der Krüllstr 12 – am Ende des Textes:

 

„Hier im Kiez gibt es ein Haus das seit vielen Jahren verkommt. Systematisch. Der Besitzer ist geldgierig und handelt genauso. Die Mieter*innen sind ihm egal – wenn nötig ekelt er die Leute aus den Wohnungen. Wie er das macht? Indem er die Wohnungen verkommen läßt. Und verkommen ist gelinde gesagt. Denn letztlich nimmt er, wie in der Krüllsstraße 12, in Kauf das der gesamte Hinterhausbereich mit schwer gesundheitsschädlichen Schwarzschimmel verseucht ist.

Das fragt man sich, wie das denn geht?

Gibt es kein Gesetz, das die Mieter*innen schützt? Gibt es nicht ein Mietrecht? Kein Problem, solange zum Beispiel die SPD in Gestalt der Herrn Igel in Treptow-Köpenik das Sagen hat passiert hier nix. Herr Igel, als Oberbürgermeister eigentlich für Leerstand zuständig, ist ein Neoliberaler feinster Sorte. Wirtschaftshörig und ohne jedes Format. Er könnte, wenn er wollte, hohe Strafen verhängen gegen Padovicz.

So gibt es ja eigentlich das Gesetz über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum. Wenn ein Eigentümer seinen Wohnraum unbegründet länger als drei Monate leerstehen läßt, ist das schon eine Zweckentfremdung. So sagt das Gesetz.

Seit der Neufassung des Zweckentfremdungsverbots im Jahr 2018 gibt es sogar die Möglichkeit, nicht nur Strafzahlungen zu verhängen. Auch ein Treuhänder kann eingesetzt werden, der das Wohnhaus gegen den Willen des Eigentümers saniert, „zur Wiederzuführung des Wohnraums zu Wohnzwecken“, so steht es im Gesetz. Danach kann der Eigentümer das Haus wieder übernehmen, wenn er die Sanierungskosten begleicht. Ansonsten folgt die Zwangsversteigerung. Vorausgesetzt man hat den politsichen Willen dazu.

Nun weiß Herr Igel von diesen Zuständen in der Krüllsstraße aber er beruft sich auf Formalien. Es sei ein Widerspruch anhängig etc. Wir kennen das von der SPD. Es gibt immer einen Grund nichts zu tun, wenn sie gefordert wären… Immer auf Seiten der Vermieter, wie beschissen die auch sind. In seiner Eigenwerbung schreibt er: „Ich treffe (im Bezirk) Wirtschaftsunternehmen, Vereine, Gremien, verschiedenste Akteure sowie Bürgerinnen und Bürger sowie Politikerinnen und Politiker“. In der Reihenfolge. Wirtschaftsunternehmen sind bei ihm an erster Stelle.

Und das Padowicz hier im Kunger Kiez ein Haus unterhällt, das er hat verkommen lassen, das er die Leute rausgeekelt hat und jetzt Mietparteien drinne wohnen läßt, als Alibifunktion; all das interessiert die Politik nicht.

Das Herr Padovicz ein ganzes Haus hat mit Schwarzschimmel hat überwuchern lassen, bis auch die letzte Mieterin geflohen ist und ihre verseuchten Sachen zurück gelassen hat, das will niemand wissen. Dabei war das Körperverletzung. Seine Hausverwaltung hat das alles unterstützt seit Jahren.

Und die Polizei jagt etwaige Besetzer*innen und spannt die beiden Mietparteien ein, die Herr Padivicz sich im Haus hällt. Sie sollen sich auf jeden Fall bei der Polizei zu melden, wenn es zu Besetzungen kommt. Das ist ein Skandal. Statt Herrn Padovicz einzusperren wegen seinen kriminellen Machenschaften, wird auch noch sein Gier unterstützt. Aber auch das kennen wir von der Polizei. Dafür ist sie da.

Wir haben Fotos aus dem Haus bekommen, die den inneren Zustand zeigen. Das Vorderhaus ist komplett bewohnbar und steht seit mindestens vier Jahren zum Teil leer. Nur zwei Wohneinheiten sind belegt. Und auch nur solange, wie Padovicz nicht mit der Sanierung beginnt. Mit der er seit Jahren nicht beginnt. Und die er gegenüber dem Bezirk vortäuscht.

Ab und zu läßt er mal in einer Wohnung was machen, Scheinbar völlig ohne Plan. Und dann wieder ewig nichts. Aber das ist der Plan. So zu tun als passiere was, dabei ist das Haus reine Spekualtionsmasse. Vermieten interessiert den Mann gar nicht, nicht wenn es wenig Geld abwirft.

Wir fragen Euch; was ist zu tun?

Oliver Igel gehört ebenso wie Baustadtrat Hölmer abgesetzt. Sie sind nicht nur unfähig – im Gegenteil, sie sind wirkliche fähige Neoliberale, die auf die Interessen der Mieter*innen pfeifen.

Padovicz enteignen im Kungerkiez“

Es gibt auch einen interessanten Block zu Herrn Padivicz. Dieser Mann steht unter Beobachtung seiner Mieter*innen und all derer die richtig wütend auf ihn sind : https://padowatch.noblogs.org/

Und ein Blick auf das Imperium von Padivicz: https://umap.openstreetmap.fr/en/map/padovicz-immobilieneigentum_221319#11/52.5062/13.3319

So sieht der geldhungrige Mann aus…

Schwarzschimmel an den Wänden und in der Kleidung – die Mieterin ist geflohen vor den Zuständen (Seitenflügel)
Seitenflügel – vielleicht sollte Herr Padovicz verurteilt werden in seine Gammelimmobilien wohnen zu müssen?
Sieht auf den ersten Blick harmlos aus, aber auch in den Wänden Schwarzschimmel (Sietenflügel)
Vorderhaus, die vorletzte Altmieterin hat nach einem lächerlichen Vergleich und drei Jahren Kampf mit Padovicz das Handtuch geschmissen (Vorderhaus, bewohnbar)
Einer der Wohnungen in dem mal alle Jubeljahre wer renoviert – ohne das es eine Sinn macht und zum Abschluß gebracht wird. Und schon gar nicht vermietet wird.
Der letzte Altmieter, der eine Deal gemacht hat mit Padovicz.

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„Verdrängung hat viele Gesichter“ stand auf dem Dach der ersten Baugruppe Zwillingshaus im Kiez. Das war zu den Anfängen der Stadtteilinitiative hingemalt worden. Den Pionieren der Verdrängung folgten erwartungsgemäß andere Eigentumshäuser: (mehr …)

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