Archive for the ‘Kurze News aus dem Karl Kunger/Kummer/Kungel Kiez’ Category

Karl Kunger wurde am 2 Februar 1901 geboren. Am 18. Juni 1943 ermordeten ihn die Faschisten.

Eine Würdigung aus unserer Sicht und eine aktuelle Einordnung der Person Karl Kunger.

Nach dem Besuch der Volksschule war er als Hilfsarbeiter in einem Lichtenberger Betrieb. Hier setzte er sich für die Unterstützung politischer Gefangener und streikender Arbeiter ein. Von 1935 bis 1938 schleuste er gefährdete Personen über die tschechoslowakische Grenze. (mehr …)

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Erkennt jemand, wo sich diese Wohnung hier im Kiez befindet und gerade verkauft wird?

Wenn wir das schon lesen: „1-Zimmerwohnung für Kapitalanleger“… und dann steht gleich noch im Exposé, dass die Mieterin schon 40 Jahre in dem Haus wohnt, aber erst seit 2010 in dieser Wohnung…

Aus dem widerlichen Verkaufsangebot: (mehr …)

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Hallo Ihr Lieben, das offene Karla Pappel Treffen ist auch diesen Monat am dritten Mittwoch im Monat. Aber wir haben die Zeit verändert.

Wir treffen uns um 19.00 Uhr (am 20.4.2016) wie gewohnt im Loesje, Karl-Kunger-Str. 55.

Wir besprechen alles was so anfällt, ob es die Heidelbergerstrasse ist, oder die außerparlamentarische Mietendemonstration, die in der Vorbereitung ist. Oder eine geplante Kundgebung im Kiez. Oder die Entwicklung im Kiez und rund um den Kiez. Zum Beispiel freuen wir uns auf einen Bericht einer Versammlung mit dem Verdrängungsmeisters Hölmer, der als Baustadtrat jahrelang Massnahmen zum Schutz der finanzschwachen Bevölkerung ausgesessen und sabotiert hat, aber jetzt den Milieuschutz als „stumpfes Schwert“ einführt. Oder die lustige Veranstaltung, in der plötzlich ein Bauboom in Alt-Treptow entdeckt wurde…Und, und, und und…

Wie auch immer, unser Treffen ist offen und Du kannst/Sie können gerne einfach kommen …

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Im Rahmen der Gentrifizierungs – FREI – Tage haben wir unter anderem Andrej Holm (Siehe Filmlink unten) eingeladen. Uns interessierte eine politische, kritische und realistische Einschätzung zum Milieuschutz & Umwandlungsverordnung. Der Milieuschutz wird ja nun auch, so allen Anschein nach, in Alt-Treptow kommen. Statt erwarteten 700 Bögen wurden an die 1000 Bögen abgegeben, deren Auswertung fast abgeschlossen ist. Doch der „Milieuschutz“ suggeriert etwas was er gar nicht einlöst. (mehr …)

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Wir müssen etwas ausholen. Fangen wir von vorne an: Herr Bastian Ignaszewski von der CDU (!), der im Bezirksamt Treptow-Köpenick für Sozialraumorientierte Planungskoordination zuständig ist, lud am 24.11. zu einem Bürgerforum ein.

Was ist denn das? Sozailraumplablabla?

Die Sozialraumorientierte Planungskoordination, auch SPK genannt, ist eine dubiose vom Bezirk eingesetzte Gruppe, die das Bespitzeln der Bürger*innen zum Ziel hat. Freilich nicht wie bei der „Staatsicherheit“, sondern mit Methoden, die dem demokratischen Willensbildungsprozess angepasst sind. Das liest sich dann auf deren Webseite so: „Mit Hilfe von statistisch erfassbaren und bewertbaren Daten kann eine Region objektiv betrachtet werden. Soziale und ökonomische Fakten, Aussagen über die Jugendförderung, Kunst, Kultur, Bildung oder Verkehr sind nur einige der Daten, die für die Beschreibung einer Region zur Verfügung stehen.“ Dazu sind „die Regionalkoordinator/-innen (…) das Bindeglied zwischen Verwaltung, Bürgerschaft, Politik und Wirtschaft.“ Wozu das Ganze fragt man sich nun, wo der Bezirk auf seinem Geld hockt, oder guten Projekten Gelder kürzt, aber plötzlich so eine Gruppe von sechs Leuten installiert. Lassen wir sie selbst auf Ihrer Webseite antworten: „Die Strategie setzt an den Bedürfnissen, Möglichkeiten und Ressourcen der Bewohner/-innen und ihrer Lebenswelt an. Die Ortsteile werden integriert d. h. fachübergreifend gestaltet und entwickelt.“

Und habt Ihr irgendwas verstanden in diesem Amtsdeutsch? Nein? Kein Wunder, wir sollen auch die wirkliche Absicht nicht verstehen.

Die These: Der Bezirk versucht Gruppen zu erfassen und unter seinen Gesichtspunkten zu vernetzen und deren Kraft in den Ablauf der Bezirksinteressen zu integrieren und einzupassen. Hier wird unsere Kraft aufgesogen und gesteuert. Und das vor allem mit dem Ziel, (mehr …)

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„Was machen sie denn hier? Hier einzukaufen ist doch Gentrifizierung.“

Sinngemäß ist dies die süffisante Äußerung des Baustadtrates Hölmer, der mit seiner Frau zum Schoppen in der LPG (Biokonzern) im Kunger-Kiez war. Gemeint hat er eine Aktivistin aus dem Kunger-Kiez, welche er schon mal bei einer Aktion gesehen hat.

Was will uns dieser SPD-Baustadtrat eigentlich mit so einer miesen Äußerung sagen? Das wir kein Recht hätten gesund zu essen? Wäre es ihm recht, wenn wir bei Netto kaufen, wie viele von uns? Oder in den Mülltonnen suchen?  Oder stört es, dass wir überhaupt noch im Kiez leben? Das wir es wagen könnten dort einzukaufen, wo er sich wohlfühlen will ? Wenn Herr Hölmer mal ein bißchen Grips zeigen würde und nicht nur den Diener und Lakeien für die Investoren und Baugruppenyuppies abgeben würde, dann würde er verstehen, welche Frechheit seine Äußerung eigentlich ist.

Sollen wir wirklich solchen verkommenen Meinungen den Raum in dieser Stadt überlassen? Und einer SPD, die den Kiez sturmreif für Arme geschossen hat?

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Seit gestern Grenzallee gesperrt – die A 100 kommt.

Und jetzt kommt auch noch Hölmer  (A 100 Befürworter) in den Kummerkiez.

Eingeladen wurde Hölmer (Baustadtrat, SPD) nicht von den Baugruppen und auch nicht von den EigentumswohnungsbesitzerInnen und auch nicht auf die Immobilienmesse – Nein, zu der grotesken Veranstaltung hat die Kummer-Kiez-Initiative geladen.

„ …Wer perspektivisch nicht bereit ist 10 -12 Euro pro Quadratmeter zu zahlen, wird es im Quartier schwer haben.“ Tagesspiegel vom 17.8.2012

Wer diesen Spruch loslässt hätte eigentlich Hausverbot und Teer und Federn im Kummerkiez verdient. Auch ist von Herrn Hölmer bekannt, das er nicht glaubt, dass Menschen das Recht haben, zu wohnen, wo sie wohnen wollen. Außer sie haben Geld. Für ihn ist das „Recht auf Wohnen“ nicht an Orte gebunden wo man schon lange lebt. Ein echter Sozialdemokrat eben.

Wie kommt man nun dazu eine solche Figur in die Kummer- Kiez-Initiative einzuladen.

  1. Weil man die Kummer-Kiez-Initiative für die Dorfkirche hält
  2. Weil man ein guter Untertan ist, der ganz demokratisch auch mit dem schlimmsten Akteur der Verdrängung noch kuscheln würde – sprich mit ihm „konstruktiv“ debattieren möchte
  3. Weil man weit weg von der Realität rumschwebt und nicht wahrhaben will, das man solche wie Hölmer zum Teufel jagen müsste. Weil ER Mieterhöhung und Verdrängung als Sozi und Baustadtrat stützt und vorantreibt.
  4. Weil man sich nicht dafür interessiert was nur ein paar Meter weiter weg passiert – nämlich das Hölmer eine Luxusbebauung am Spreeufer durchzusetzen gedenkt.

Nein, Schlimmer noch. Man bietet diesen politischen Schweinereien eine Bühne auf der er sich über den Milieuschutz rhetorisch ausmären darf. Und man verarscht die Leute in dem man ihnen die Hoffnung macht, das selbst bei Einführung des Milieuschutzes für Alt-Treptow, die armen Leute geschützt wären, bzw. nicht weiter verdrängt würden …

So ein armseliger Quatsch. Willkommen zur Farce am Mittwoch den 26.2 in der Kummer-Kiez-Initiative

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