Archive for the ‘Stadt und Land’ Category

Hallo liebe Leute aus Alt-Treptow und Nord-Neukölln

Wir haben wieder ein offenes Treffen wie jeden dritten Mittwoch im Monat.

Diesmal unter anderem Thema: „Stadt & Land“ und deren Mieterhöhungen

Wir raten unbedingt, die Mieterhöhung nicht anzuerkennen und sich zu wehren. Lassen Sie uns gemeinsam beratschlagen was zu tun ist?

Angeblich wird die Mieterhöhung bei landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften gestoppt. Im Gespräch, laut Presse,  ist auch eine rückwirkende Mieterhöhung – die gestoppt werden soll. Also auch relevant für alle „Stadt & Schand“-Bewohner*innen.

Wir glauben solche Meldungen mittlerweile nur noch wenn Fakten vorliegen – denn die letzten Jahre lehrten vor allem eines: Nie in Sicherheit wiegen lassen, denn die Politiker und Investoren kennen tausend Tricks um sich alles zurecht zulegen wie es gebraucht wird. Da gehören mittlerweile leider auch so einige Genossenschaften zu.

Also:

Offenes Mieter*innentreffen Mittwoch den 15.2.2017 im Loejse, Karl-Kunger-Str.2 um 19.00 Uhr

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Es ist wieder soweit, Stadt & Land schickt Mieterhöhungen an ihre Mieter*innen.

Die städtischen Wohnungsunternehmen sollen eigentlich die Mietpreisentwicklung dämpfen, sie tun aber alles andere als das. Wir wissen von mindestens einem Fall, die wegziehen muss, weil sie diese Mieterhöhung nicht mehr schafft. Wie lange wollen wir uns diese Schweinereien eigentlich noch gefallen lassen?

Falls ihr auch ein Schreiben bekommen habt, prüft unbedingt, ob alles Rechtens ist. Das ist das Mindeste, was ihr tun könnt. (mehr …)

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WIr wissen nicht ob wir weinen oder lachen sollen…

Plötzlich wird ein Bauboom entdeckt in Alt-Treptow. Ach… Das schockiert uns ja doch nun sehr. Wo kommt der denn nun plöztlich her? Auf ein Mal bauen Investoren Wohnungen, die sich keiner mehr leisten kann. Und niemand macht was dagegen. Also macht das „Sozialbündnis“ und die Kungerkiez-Ini erstmal eine Veranstaltung dazu. Einige Experten werden uns erklären was nun plötzlich so in Alt-Treptow los ist.

Brauchen wir das? Worum geht es hier eigentlich? Und wieso eine Veranstaltung, die viele Jahre zu spät kommt? Und sowieso nur eine ewige Wiederholung ist… (mehr …)

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Am 22ten kommt die SPD in den Kiez von Alt-Treptow. Denn der Wahlkampf hat begonnen. Und da will man mal alle Jahre wieder wissen, wo IHR Schuh drückt. Nicht weil man das nach der Wahl abstellen will. Nein. Nur um IHNEN das Gefühl zu geben, das SIE mehr Bedeutung haben als die alberne Wählerstimme, die Sie abgeben dürfen. Man wird IHRE Themen aufgreifen, wenn sie der neoliberalen SPD reinpasst ins Konzept. Und man wird versprechen an den Fragen der Mieten was zu ändern. Ganz ehrlich. Weil man das ja schon immer gemacht hat. Und auch erfolgreich, falls Ihnen das entgangen ist. (mehr …)

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„Stadt & Land“, die Wohnugsbaugesellschaft, in den Händen einer neoliberal aufgestellten SPD, treibt die Mieten weiter nach oben. Auch in Alt-Treptow. Zur Begründung wird der Mieterhöhungsspiegel herangezogen, der diese alljährlichen Mieterhöhungen rechtfertigt. Gesetzlich mag das gerechtfertigt sein. Aber das Gesetz ist ein Scheißdreck wert. Moralisch und sozial ist das Gebahren von „Stadt & Land“ eine Sauerei. So werden gerade wieder die Mieten unter anderem in der Plesserstrasse um ungefähr 25,- Euro erhöht. Alle Jahre wieder. Kontinuierlich und unter voller Ausschöpfung der Möglichkeiten.

Gleichzeitig wird seit über fünfzehn Jahren für ein Drittel der Bevölkerung in Berlin keine Wohnung mehr gebaut. Für ein Drittel der Bevölkerung! Und wir reden von bezahlbaren Wohnraum! Stattdessen baut „Stadt & Land“ zum Beispiel in der Lohmühlenstrasse. Und nennt nicht die Höhe des Quadratmeterpreises. Aus gutem Grund – denn dies ist Program. Denn die Mieten werden uns als preiswerte Wohnungen verkauft werden, von der SPD, die vorgibt etwas zu tun. Doch die Mieten werden um die 9-10 Euro pro Quadratmeter liegen, wie uns von Sympathisanten aus der Verwaltung von „Stadt & Land“ angedeutet wurde. „Stadt & Land“  bedient damit die Schicht von Menschen, welche die SPD in der Stadt halten will und deren Stimmen sie bei der Wahl braucht um ihre widerliche Politik – dem Ausverkauf der Stadt – weiterzuführen. Kein Wunder, das diese Leute nicht im Kiez willlkommen geheißen werden.

Bauwand von hinten

Arme gibt es als zu verwaltendes Problem, die gegebenenfalls wegzuziehen haben. Oder zum Sicherheitsproblem. Fragen Sie Bezirkbürgermeister Igel, fragen Sie Baustadtrat Hölmer, fragen sie Stadtabwicklungssenator Geisel, oder Berlins Bürgermeister Müller. Übersetzen sie deren Worte in Ihre eigene Sprache.

Sie sagen es offen: Ihr „Recht auf Wohnen“ iggnoriert den Ort, an dem Arme wohnen. Dort wo wir soziale Strukturen aufgebaut haben, wo wir uns zu versorgen wissen, wo wir in solidarischen Netzen leben, durch die wir uns im Kiez mit Ach und Krach halten können. Sie sagen es ganz offen und sie meinen es auch so „Es gibt kein Recht auf Wohnen an jedem Ort der Stadt“ (Hölmer). Und wenn sie von bezahlbaren Wohnraum sprechen, dann immer für eine Miethöhe von 6,50-10 Euro aufwärts den Quadratmeter. Aber ein Drittel der Bevölkerung ist auf einen Quadratmeterepreis von 4-5 Euro angewiesen.

 

BITTE ALLE MIETERHÖHUNG UND ANDERE SKANDALE DURCH „STADT & SCHAND“ MELDEN BEI herta_pappel@gmx.de

Bei Wunsch veranstalten wir eine Veranstaltung aller von Mieterhöhung betroffenen bei Stadt & Land zur gemeinsamen Gegenwehr. Kontakt siehe oben.

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Oder auch: Verbrechen und Realität

Stadt und Land – Neubau in Johannisthal (Treptow-Köpenick) und Alt-Treptow.

Die SPD behauptet seit längerer Zeit, dass die Regierung und die Partei sich für bezahlbare Mieten stark mache. Das dies einmal mehr nichts weiter als eine Lüge einer neoliberalen Partei ist, deren Führung ein Drittel der Berliner Bevölkerung scheissegal ist, belegt folgendes:
Im Stadt & Land-Neubau Johannisthal (Sterndamm) liegen etwa 50% der Mieten aktuell über den versprochenen 8,50-10,00 Euro.
Und die großspurig angekündigten 20% Wohnungen für Geringverdiener (das wären mindestens 6 Wohnungen von den 31) wurden natürlich gar nicht gebaut.

Und was den Bau des Hauses in der Lohmühlenstraße betrifft, hier hält „Stadt und Schand“ mit den Mietpreisen hinterm Berg. Angeblich, so die Auskunft bei „Stadt und Schand“, (mehr …)

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Ein kleiner, unvollständiger Nachtrag zu den Gentrifizierungs-FREI-Tagen … Mit Fotos von den Zombiedemos und anderen Ereignissen:

 

Gentrifizierungsfrei

 

Sehr spannend war die Veranstaltung zum Milieuschutz. Er ist des Namens nicht wert. Er schützt nicht den ganzen Kiez vor Verdrängung. Und greift nur wenn die schimmelige Verwaltung sich bemüßigt fühlt zu reagieren. Ohne Druck von unten wird nichts passieren – dies sei nochmal ganz deutlich als Fazit gesagt, und damit keine falsche Hoffnung aufkommt. Ohne Widerstand passiert nix. Der Rücklauf der abgegebenen Umfragenbögen an Topos in Bezug zum kommenden Mileusschutz ist sehr hoch (Tausend statt der erwarteten Siebenhundert). Da haben wir wahrscheinlich mit unserem Aufruf zur Abgabe und unsere langjährige Arbeit zum Mietkampf einen großen Anteil dran. Ganz unten Filmlinks.

 

Auch spannend die Veranstaltung… (mehr …)

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