Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Sofort Räume für die selbstverwalteten Jugendzentren Drugstore und Potse!
Am Sonntag, den 28.6.20, besetzten Nutzer*innen und Unterstützer*innen der selbstverwalteten Jugendzentren Drugstore und Potse seit über 10 Jahren trotz Denkmalschutz leerstehende Gebäudeteile auf dem DragonerAreal.

Die beiden von unten durchgesetzten selbstverwalteten Zentren bestanden und bestehen seit über 40 Jahren in einem lange Zeit landeseignen Gebäude in Schöneberg, das vor etwa 10 Jahren privatisiert wurde. So wurden sie Spekulationsinteressen geopfert und trotz umfangreichen Widerstands und vieler Proteste musste das Drugstore seine Räume im Januar 2019 aufgeben, die Potse steht kurz vor der Räumung. Vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg versprochene geeignete Ersatzräume wurden bis heute nicht gefunden und übergeben.

Seit 2013 kämpften Statdtteilinitiativen, Nachbar*innen, Nutzer*innen sowie Teile der Stadtbewegung gegen die Privatisierung des Dragonerareals durch die bundeseigene BIMA und für eine selbstbestimmte Nutzung des Areals, die sich nach dem Bedarf und den Bedürfnissen der Nachbar*innen und des Stadtteils richtet. Die Privatisierung konnte 2019 endgültig verhindert werden und das Gelände wurde durch einen umfangreichen Immobilientausch vom Bund an das Land Berlin übertragen. Die geforderte selbstbestimmte Nutzung steht jedoch aus.

Ein wesentlicher Teil dieses erfolgreichen Kampfes war für viele Nachbar*innen, Stadtteilinitiativen, Miet- und Stadtaktivist*innen eine kommunale und selbstverwaltete Nutzung, also eine Nutzung genau im Sinne von Einrichtungen wie dem Drugstore und der Potse.

Für das DragonerAreal gibt es nun Pläne, die weitestgehend von den Vorgaben des Senats – wie eine umfangreiche Neubebauung und die Erweiterung von Finanzamt und Rathaus – bestimmt sind, ein wirklich am Bedarf und den Bedürfnissen der Nachbar*innen und des Stadtteils bestimmtes Konzept gibt es nicht.

Wir – Nachbar*innen, Nutzer*innen, Betroffene, Stadtteilinitiativen und Aktivist*innen auf und um das Areal – fordern deshalb eine sofortige Nutzungsmöglichkeit von angemessenen Räumen für das Drugstore und die Potse und eine dauerhafte Nutzung, wenn in Schöneberg keine angemessenen Räume bereitgestellt werden sollten.

Wir fordern den Senat und die weisungsgebundene BIM dazu auf, alle Strafanträge zurückzuziehen, die Räume sofort zur Verfügung zu stellen und keinerlei Polizeieinsätze auf dem Areal mehr durchzuführen.

Wir fordern alle Nachbar*innen, Kreuzberger*innen und Aktivist*innen für eine selbstbestimmte Stadt sowie den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und alle Politiker*innen dazu auf, die berechtigten Forderungen der Besetzer*innen zu unterstützten und durchzusetzen.

Nachbar*innen, Nutzer*innen, Stadtaktivist*innen und Stadtteilinitiativen

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Nicht weit weg von Altreptow  gibt es eine kontinuierliche Kiezversammlung. Menschen aus Alt-Treptow können sich da andocken.  Herzliche Grüsse Karla Pappel

05. Juli 2020 (jeden 1. Sonntag im Monat)
12.00-14.30 Uhr
Jugendclub Manége (Rütlistr. 1-3)

Haus verkauft? – Umwandlung in Eigentum?
Probleme die Miete zu bezahlen?
Du willst dich für einen solidarischen Kiez einsetzen?

**Dann komm zur Kiezversammlung44!**

Am 5. Juli sprechen wir unter anderem über:

– Miete und Corona (Rechtliches und Infos über Solidarische Netzwerke)
– Nazi-Angriffe in der Wildenbruchstraße und Sonnenallee
– Abriss des Karstadt am Hermannplatz
– Umwandlungen in Eigentum
– Räumung der Kneipe Syndikat
– Bring gerne DEINE Themen ein!
http://www.kiezversammlung44.de

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Für das vor über einem Jahr entmietete Jugendzentrum „Drugstore“ und in
Solidarität für das von Räumung bedrohte Jugendzentrum „Potse“ wurden am 28.6. auf
dem sog. Dragoner Areal jahrelang leerstehende und nicht genutzte Räume besetzt
und somit der weitere Verfall dieser beendet.

Die Besetzer*innen fordern eine Zwischennutzung dieser Räume für eine
selbstorganisierte, unkommerzielle und antifaschistische Jugendarbeit.

Die Aneignung ist auch ein solidarisches Zeichen gegen die umfangreiche
Entmietung und Verdrängung in unseren Stadtteilen, in unserer Stadt!

Tagtäglich verschwinden Nachbar*innen, Gewerbetreibende, unkommerzielle
soziokulturelle Räume, linke Projekte, aber auch Freiflächen und Stadtnischen –
für Luxuseigentum, Konsumtempel, Bürotürme, für Beton und Autowahn!

Die Aneignung eröffnet auch eine Diskussion darüber, dass wir nicht noch eine
weitere Zubetonierung auf dem Areal brauchen. [Auch Baugruppen gierten nach dem Gelände, heißt es]

Ringsum wird Kreuzberg mit Beton und Glas zugeknallt.

Bezahlbarer Wohnraum entsteht durch sofortigen Stopp von Entmietung und
Verdrängung und der Reduzierung der Miete.

Das einzigartige Areal braucht ganz andere Räume – für Projekte, Kleingewerbe,
selbstorganisiert, selbstverwaltet – mit Räumen für die Nachbarschaft, für
Begegnung und ein solidarisches Miteinander.

Einige Nachbar*innen aus Kreuzberg

Anmerkung: Am 28.Juni gab es am Abend um ca 19:30 eine Räumung der Kundgebung und Blockade vor dem Gebäude. Parallel lief bis zum späten Abend eine angemeldete Kundgebung, danach noch eine Mahnwache in der Nacht. Am 29.Juni am Morgen ging Polizei mit Eigentümer BIM (BIM ist die Berliner Immobileneverwaltung des Senates) wohl in die Gebaüde und trafen wohl keine Besetzer*innen mehr an. Es gab dann entweder erneute Besetzung oder doch weiterhin Besetzer*innen im Gebäude. Der Vertreter der BIM war zu keinerlei Duldung oder Zusage bereit. Danach erneuerte die BIM ihr Räumungsbegehren, da offensichtlich wieder besetzt war. Etwa 15 Uhr dann erneute Räumung durch die Polizei.

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Internationale gemeinsame Erklärung von Akelius-Mieter*innen

Vorbemerkung: Der nachfolgende Text ist eine deutsche Übersetzung, hier gibt es die englische Originalfassung.

Wir verweisen auf die Initiative https://akelius-vernetzung.de/ Von dort haben wir auch den Text geholt. Wir veröffentlichen ihn auf Karla Pappel, weil wir gerne das Wissen über zu enteignende Immobilienunternehmen mit Euch Nutzer*innen der Karla-Pappel Webseite teilen wollen:
Leilani Farha war bis zum 30. April UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Wohnen. Die Erstellung und Versendung der in der Erklärung genannten Communication fiel noch in ihr Mandat. Leilani Farha ist seit dem 1. Mai Vorsitzende von „Make the Shift“. Der aktuelle Sonderberichterstatter für das Recht auf Wohnen ist seit dem 1. Mai 2020 Balakrishnan RAJAGOPAL.

Berlin, Hamburg, London, Paris, Toronto
29. Juni 2020

Die UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Wohnen, Leilani Farha, hat mit Blick auf das Geschäftsmodell und die Geschäftspraxis von Akelius, einem der weltweit größten Wohnungskonzerne, schwerwiegende Bedenken geäußert. Leilani Farha hat eine offizielle UN-Communication an Akelius und an die Regierungen von Kanada, Deutschland und Großbritannien geschickt, wo Akelius unter anderem tätig ist.

Wir als Akelius-Mieter*innen können die in der Communication beschriebene Missachtung der Menschenrechte aufgrund unserer eigenen Erfahrungen in Berlin, Hamburg, London, Paris und Toronto voll und ganz bestätigen. Mit der vorliegenden gemeinsamen Erklärung unterstützen und bekräftigen wir die von der UN formulierte Kritik am Geschäftsmodell von Akelius und am Umgang von Akelius mit uns Mieter*innen.

Unsere Wohnungen sind unser wichtigster Rückzugsort, insbesondere in Krisenzeiten. Leider teilen wir in allen Städten die Erfahrungen, dass Akelius unsere Rechte und unsere Bedürfnisse systematisch missachtet. Akelius behandelt uns Mieter*innen einzig und allein als Quelle für Mietzahlungen und Profitmaximierung und nicht als Menschen, die ein Grundbedürfnis nach anständigem und bezahlbarem Wohnraum haben. In der Folge werden wir Mieter*innen mit massiven und lang andauernden Renovierungen gestresst und durch die aggressive Mietmaximierung finanziell bis über unsere Grenzen belastet. Wir werden von Akelius aus unseren Wohnungen gedrängt durch: Rausmodernisierung und weitgehende Verschlechterung der Wohnqualität, durch die Verschleppung unserer Anliegen, angedrohter und vollzogener Zwangsräumung, Mietpreistreiberei und die Umwandlung in Eigentumswohnungen.

Die Probleme für uns Mieter*innen beginnen, sobald Akelius ein Gebäude kauft. Akelius macht aggressive Mieterhöhungen geltend, nutzt alle Schlupflöcher im Mieter*innenschutz aus und verschiebt Wohnungen systematisch ins Hochpreissegment. Während die Kosten durch ein Zurückfahren von Service und Instandhaltung auf ein Minimum verringert werden, leitet Akelius unnötige, exzessive Renovierungsarbeiten an Wohnungen ein, sobald Mieter*innen ausziehen. Dadurch sind wir Mieter*innen dauerhaft Baustellenlärm, Wasser- und Heizungsausfällen, Bauschutt und Staub und damit insgesamt gravierenden Gesundheits- und Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Neben diesen sozialen Konsequenzen haben die unnötigen Dauerrenovierungen auch eine erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt durch die massive Ressourcenverschwendung und einen riesigen Schuttberg. Sobald in einem Haus alle Wohnungen auf diese Weise ins Hochpreissegment verschoben sind, wandelt Akelius die Mietwohnungen in Eigentumswohnungen um.

Die Geschäftsstrategie von Akelius zielt einzig und allein auf die Maximierung des eigenen Profits ab, ganz egal, welche Kosten dadurch für uns Mieter*innen und für die Städte entstehen. Das Geschäftsmodell von Akelius ist eine Hauptursache für die gewaltsam durchgesetzte Gentrifizierung und die Verdrängung von Menschen. Die Konsequenzen werden von den Städten getragen und gezahlt, wo Akelius tätig ist: Obdachlosigkeit, wenn Menschen aus ihren Wohnungen geworfen werden, hohe Leerstandsraten, weil Wohnungen durch Renovierungen, die monatelang andauern, dem Wohnungsmarkt nicht zu Verfügung stehen, die Zerstörung des sozialen Gefüges unserer Nachbarschaften, wenn Mieter*innen durch die sprunghaft steigenden Mietpreise dazu gezwungen werden, wegzuziehen. Es kommt hinzu, dass die hohen Mieten den lokalen Wirtschaftskreisläufen das Geld entziehen und die Gewinne über ein undurchsichtiges Firmengeflecht zur Steuervermeidung auf den Konten obskurer privater Stiftungen mit Sitz auf den Bahamas landen.

Wir Mieter*innen halten unsere Städte am Laufen. Wir leben und arbeiten in unseren Städten und wir zahlen Steuern. Wir geben Geld in unseren Bezirken und Nachbarschaften aus und unterstützen lokale Wirtschaftskreisläufe. Indem wir…

 

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Wir haben auf indymedia einen Bericht gefunden, der das sogenannte Adbusting zum Thema hat. Das hochtrabende Wort steht eigentlich für Verfälschung von Werbung. Ein Foto dieser Verfälschung ist erkennbar auf der Lohmühlenbrücke gemacht worden (siehe unten). Um so spannender was diese Verfälschung der Werbetafeln, die uns im Kiez sowieso gehörig auf die Nerven gehen, ausgelöst hat. Hausdurchsuchung und Meldung an die Terrorzentrale in Alt-Treptow. Soviel Bescheuertheit ist einfach unfassbar. Und dieser Akmann (siehe unten und Indymedia-Artikel) entstammt offensichtlich auch einem drittklassigen Krimiroman.

Hier der ganze Artikel: https://de.indymedia.org/node/89794

Aus dem Artikel bei Indymedia:

„Der Staatsschutz 521 beim Berliner LKA veranstaltet Hausdurchsuchungen wegen Adbusting. Deshalb stellten die Abgeordneten Helm und Schrader (Linke) eine Anfrage an den Berliner Innensenat. In der Antwort rechtfertigt Staatssekretär Akmann diese Praxis mit falschen Behauptungen. Außerdem gibt Akmann zu, dass der Berliner Verfassungsschutz drei Adbusting-Aktionen ans Terrorabwehrzentrum GETZ meldete, weil diese für angemeldete Demonstrationen warben. Diese Information hatte die Bundesregierung erst vor kurzen für geheim erklärt, weil sie angeblich die Sicherheit und Interessen der Bundesrepublik bedrohen würde.“

Adbusting

Werbeverfälschung zum Ende des NSU-Prozesses im Juli 2018 (Foto Indymedia) und von Indymedia ein Link zu der Aktion : https://de.indymedia.org/node/25729

Wie auch immer, wir freuen uns immer wieder wenn auch Alt-Treptow in den Genuß von veränderter Werbung kommt.

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Demo: Shut down Mietenwahnsinn!

Und noch zwei weitere Aufrufe für den 20.6. gegen Mietenwahnsinn – weitersagen!

Am 20.06. auf die Straße gegen Mietschulden und für bezahlbare Wohnungen
für alle! Ab 14 Uhr am Potsdamer Platz

Aufruf 1

Der Virus hat uns alle hart getroffen, aber nicht alle gleich hart. Mit
Haus und Garten oder großer Dachterrasse lässt sich die Krise besser
aushalten als mit fünf Leuten auf 70 Quadratmetern. Homeoffice bei
fortlaufend hohem Gehalt kann vielleicht nerven, geht aber nicht so an
die Nieren wie Kurzarbeit oder der Verlust des prekären Jobs. Wer Geld
in Immobilien angelegt hat, kommt wahrscheinlich ganz gut durch die
Krise – wer die Miete nicht mehr zahlen kann, und die Mietschulden bald
zusätzlich zur ohnehin zu hohen Miete abstottern muss, muss mit der
Angst vor Kündigung und Wohnungsverlust leben. Vor dem Virus sind eben
nicht alle gleich, im Gegenteil: die COVID-19-Pandemie verschärft die
soziale Ungleichheiten und macht sie noch sichtbarer. Auch und gerade
für Mieterinnen und Mieter.

Wir wollen das nicht hinnehmen und gehen am 20. Juni, gemeinsam mit
vielen anderen Mieter*innen und Initiativen in insgesamt 12 Städten auf
die Straße. Für den Erlass aller Mietschulden, die wegen Corona
aufgelaufen sind. Für ein Verbot von Zwangsräumungen und für Wohnungen
für alle – statt der Unterbringung von Wohnungslosen und Geflüchteten in
Sammelunterkünften und Lagern. Für eine Umverteilung der Gewinne, die
Vermieter*innen über Jahre angehäuft haben, statt für eine staatliche
Garantie hoher Mieten. Für die Vergesellschaftung von Wohnraum – denn
Wohnungen sind für Menschen, nicht für Profite! Seid dabei, schließt
Euch uns an. Wir sehen uns am Samstag um 14 Uhr am Potsdamer Platz!

Aufruf 2

Am Samstag, den 20.06. wollen wir gemeinsam gegen Mieten, Verdrängung,
und für gutes Wohnen für alle auf die Straße gehen:

*12 Uhr #jetzterstrecht[1] Kundgebung auf dem Hermannplatz
*13 Uhr Fahrraddemo vom Hermannplatz zum Potsdamer Platz
*14 Uhr Mietewahnsinn-Demo[2] vom Potsdamer Platz zum bedrohten
Jugendclub Potse
*20 Uhr Der Kiez singt zurück – Protest-Oper- Reichenbergerstraße oder
reboot fm auf 88,4 [3]

Tragt Mund-Nasen-Schutz bzw. Vermummung und achtet auf die nötigen Abstände zur Polizei. Seid laut und bringt Schilder mit!

Es finden Aktionen in über einem Dutzend Städten in Deutschland statt.
Den bundesweiten Aufruf findet ihr hier: www.housing-action-day.net

Gegen die Stadt der Reichen!
Für Solidarische Nachbarschaften, Rebellische Kieze und eine Stadt von
Unten!

[1] jetzterstrecht.org/
[2] mietenwahnsinn.info/
[3] lauratibor.de

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Die Tomatentage gegen Eigentum und Verdrängung letzte Woche waren sehr schön mit vielseitigem Programm. Der Bau der Eigentumswohnungen schreitet allerdings voran – dazu und zu unserer Situation haben wir einen längeren Text verfasst, hier nachzulesen: www.prachttomate.de/presse/die-baugruppen-plage/

Warum wir auch unser Bioessen selbst kollektiv herstellen sollten – dazu ein kleiner Clip von labournet.tv
de.labournet.tv/ausbeutung-mit-bio-siegel
___________
Am 20.06 geht es gemeinsam auf die Straße, gegen den Mietenwahnsinn, gegen den Eigentumswahnsinn. Neukölln trifft sich um 12 Uhr am Hermannplatz, von dort startet eine Fahrraddemonstration zum Startpunkt der Mietenwahnsinndemo am Potsdamer Platz.
Kommt mit uns in den Interkiezonale Block – Freiräume verteidigen!

interkiezionale.noblogs.org/

mietenwahnsinn.info

Jede Eigentumswohnung hat ihren Preis!

Eure Tomatos
Gemeinschaftsgarten Prachttomate
Bornsdorfer Straße 9 [-11]

prachttomate@posteo [.] de

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Bezirksstadtrat Hömer leitet die Abteilung Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung in Treptow-Köpenick.

Soweit die offizielle Bezeichnung. Faktisch ist er ein Neoliberaler, derer die SPD reichlich beisteuern kann. Sein Treiben verheißt ständigen Neubau zu hohen Preisen, oder gleich Eigentumswohnungen. Von der schäbigen „Immobilienwelten“-Beilage der Berliner Zeitung und des Berliner Kurier erfahren wir, ganz neu, das Treptow-Köpenick angesagt sei. Doch Hölmer wäre nicht Hölmer wenn er auf die Frage; „Für mehr besseres Wohnen brauchtes auf jeden Fall weniger…“ (Na was kommt jetzt? Eigentumswohnungen? Luxusneubauten? Shoppingcenter? ) „…Autoverkehr“. Dieser Mann wird von unseren Steuergeldern bezahlt und schafft es in dem Artikel die Wohnungsnot, die steigenden Mieten, Umwandlung von Miet in Eigentumswohnungen, den verbrecherischen Leerstand in der Krüllsstraße etc. und den Verdrängungsdruck auf arme Menschen auszublenden.

Kein Wunder; er ist als Neoliberaler und Fan der A100 (weniger Autoverkehr haha) für den Bau von Luxuswohnungen und Eigentumshäusern ohne Einschränkungen zuständig. Und gegen Ende, er hat kein mal in diesem Artikel die sozialen Probelem angesprochen, wünscht er sich einen Wohnungsbau (nein, nicht bezahlbar, Irrtum) der wieder schöne Neubauten produziert. Keine gesichtslosen Häuser. Die Probleme möchte man mal haben. Er wünscht sich „wieder mehr Klasse statt Masse“. Tja, genau genommen charakterisiert ihn das hervorragend.

Wir wünschen der SPD bei der nächsten Wahl 8,76 % und dem Mann seine baldige Abwahl, damit er dann in den Vorstand von „Stadt & Land“ aufsteigen kann – die Wege dafür dürfte er ja schon vorbereitet haben.

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Bundesweiter Aktionstag & Demonstration & Kundgebungen
in Berlin

Demonstration Samstag // 20.6.2020 // 14 Uhr // Potsdamer Platz

Überall auf der Welt herrscht die Wohnungskrise. Der Immobilienmarkt
versagt schon lange dabei, ausreichend bezahlbare Wohnungen,
Gewerberäume, soziale und kulturelle Räume bereitzustellen. [Sorry Leute, 
der Immobilenmarkt versagt nicht, er ist einfach nicht für arme Menschen konzipiert, 
nennt sich ganz einfach und brutal: Kapitalismus.]
Die COVID-19-Pandemie verschärft diese Krise dramatisch. Doch selbst jetzt
müssen noch Menschen auf der Straße oder in Sammelunterkünften leben.

Spätestens seit der letzten Finanzkrise hat die Immobilienbranche
Gewinne über Gewinne aufgehäuft. Die Rechnung haben wir Mieter*innen
bezahlt. Auch jetzt sollen die Mieten weiter fließen, selbst wenn wir
weniger verdienen. Mit Transferleistungen garantiert die Bundesregierung
- auf Kosten der Allgemeinheit - die Mietsteigerungen der letzten Jahre.
Bis Ende Juni gibt es auch einen coronabedingten Kündigungsaufschub.
Aber wie sollen wir später Mietschulden zurückzahlen, wenn wir uns die
Miete schon jetzt kaum leisten können? Ohne Verlängerung drohen ab
Herbst erneut Zwangsräumungen und eine Verdrängungswelle.

Shut down Mietenwahnsinn – sicheres Zuhause für alle!

Dabei geht es nicht nur um unser Wohnen, sondern auch um unsere Läden,
Kneipen, Kulturorte und sozialen Zentren, die schon jetzt um ihre
Existenz fürchten. 

Wir fordern:

Mietschuldenerlass bei Wohnraum und Kleingewerbe statt Subventionen für
hohe Mieten und Finanzinvestor*innen!

Mieten senken – Gewinne umverteilen
Höchstmieten festsetzen! Krisengewinne abschöpfen und Wohnungskonzerne
vergesellschaften!

Wohnungen für alle!

Wohnungslose und Geflüchtete in Wohnungen unterbringen! Zwangsräumungen,
Versorgungssperren und Kündigungen verhindern!

Keine Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen!

Dafür wollen wir am 20. Juni 2020 bundesweit auf die Straße gehen. Wir
rufen alle Organisationen und Initiativen dazu auf, sich mit
Kundgebungen und kreativen Aktionen zu beteiligen. Machen wir Druck für
eine soziale Krisenlösung und gegen die fortgesetzte Umverteilung von
unten nach oben!

Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn
mietenwahnsinn.info

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Demonstrationsroute: Potsdamer Platz >> Potsdamer Straße >> Pallasstraße
Bitte tragt auf der Demonstration Masken und Vermummung und achtet auf Abstand!



Kundgebungen mit anschliessender Anreise zur Demonstration

Wedding
Leopoldplatz // 12 Uhr
unverwertbar.org

Neukölln
Hermannplatz // 12 Uhr
jetzerstrecht.org



Gemeinsamer Abendabschluss

Der Kiez singt zurück – Protest-Oper
Reichenbergerstraße // Kreuzberg // 20 Uhr
oder reboot fm 88,4
lauratibor.de

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Vorkaufsrecht nutzen? Dieser Konzern gehört enteignen! Die Häuser in die Hand der Mieter*innen ( nicht einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft). Für unabhängige Mieter*innenräte.

Untenstehende Mail erreichte uns. Wir sind natürlich solidarisch mit dem Kampf der Leute um Ihre Wohnungen und Häuser:

„Liebe Leute,
unser Haus (Maybachufer 6) ist ja mit 20 anderen an die Deutsche Wohnen
verkauft worden. Wir wehren uns dagegen u.a. indem wir die Ausübung des
Vorkaufsrechts fordern . Am Samstag, den 12. Juni um 18 Uhr halten wir eine Kundgebung vor unserem Haus ab, zu der Ihr alle herzlich eingeladen seid. Es wird auch Musik und was zu trinken geben, auf der Straße, alles mit genügend Abstand. Gern könnt Ihr auch kurz
Eure Initiative vorstellen, das gilt besonders für andere Häuser die schon gekämpft
haben, ob nun erfolgreich oder nicht. Also kommt vorbei und unterstützt uns!
Viele Grüße“

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