Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Die Karl Kunger Str 7 lädt ein. Und einige Gruppen sind auch dabei. Eine lustige Ansammlung von Gruppen die sonst nie zusammen kommen…

Es wird um 19.30 Uhr ein Gespräch geben über den Kiez und welche Bewohner:innen und Häuser aktuell noch unter Druck von Investoren, Spekulanten, Eigentümern oder der Politik stehen. Ein offenes Mikro steht allen zur Verfügung um über ihre Probleme zu erzählen. Um 20.30 müssen mindestens zwölf Menschen radeln um den Film „Verdrängung hat viele Gesichter“ zum Laufen zu bringen. Soviele Menschen sind nötig um durch Muskelkraft den Film auf die Leinwand zu bekommen. Auch eine lustige Idee.

Auf dem Plakat fehlt der Anlaß des Problems. Denn die Karl Kunger Str.7 steht zur Zwangsversteigerung, die den Mieter*innen wenig gutes bringen könnte. Beitrag hier

Montag den 15.August um 19.30 Uhr, Elsenstraße 52 im Innenhof

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Fahrradtour der Initiative „Wem gehört Kreuzberg“


Sonntag 28.08.2022 um 14 Uhr
Treffpunkt: „Zickenplatz“ – Hohenstaufenplatz/
Dieffenbachstraße vor der Kirche

Ziel: ca. 16 Uhr Kiezraum auf dem Dragoner Areal


Veranstaltung im Rahmen der Kreuzberger Kiezwoche — geführte Fahrradtour mit Zwischenstopps

Die Stadtteilinitiative „Wem gehört Kreuzberg“ ist ein Zusammenschluss von Menschen aus
dem Chamisso-, Großbeeren-, Graefekiez und Umgebung. Wir sind seit gut zehn Jahren
aktiv tätig gegen Verdrängung durch steigende Mieten, Umwandlung von Mietwohnraum in
Eigentumswohnungen und Ferienwohnungen, Eigenbedarfskündigungen, Luxussanierungen
und spekulativer Wohnraumverwertung (wie Leerstand, dubioser Untervermietung und
Zwischennutzung). Wir wehren uns gegen eine Wohnungspolitik, die Wohlhabende begüns-
tigt und Menschen mit beispielsweise niedrigem Einkommen, Hartz IV oder Grundsicherung
ausschließt.


Auf unserer Tour steuern wir neuralgische Punkte in Kreuzberg 61 an und reden mit Bewoh-
nerinnen und Nachbarn, die sich gegen Eigenbedarfskündigungen wehren und mit Moder-
nisierungsmaßnahmen konfrontiert werden, die gegen Untermietsverträge der Eigentümer
vorgehen oder sich gegen fragwürdige Machenschaften der Investoren organisieren.
Ziele sind insbesondere die Schönleinstraße, Solmsstraße, Brachvogelstraße, Mehringdamm
und Großbeerenstraße.

Wenn die Zeit bleibt auch Hafenplatz und Gleisdreieckspark.


Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG


Kontakt: www.wem-gehoert-kreuzberg.de
Treffen i.d.R. mittwochs 19:30 Uhr zweiwöchentlich im Kiezraum auf dem Dragonerareal

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Ein beachtlicher Kiezspaziergang in Anbetracht der kurzen Mobilisierungszeit

Das Grundrecht auf Wohnen gilt nur für alle die Geld haben. Für den Rest ist das keine Selbstverständlichkeit. Arme müssen darum kämpfen dort wohnen zu können wo sein*ihr Zuhause ist. Salaground bedroht dieses Grundrecht, wie alle Investoren, die Wohnraum zur Ware machen. Ein Anwohner mit einem Schild während der Kundgebung vor der Karl Kunger Str 7.

Die ersten Leute kommen zur Kundgebung vor der Karl Kunger Str.7

Und los geht es. Die Bewohner*innen erzählen vom aktuellen Stand mit Salaground. Siehe auch unseren Artikel hier

Angekommen vor der Krüllsstraße 12. Eine Mietpartei wohnt noch im Vorderhaus als Melder für Padovicz, falls ungebetene Gäste das Haus enteignen wollen. Hinterhaus bis auf die Substanz mit Schwarzschimmel verseucht, Bewohner*innen geflohen, Vorderhaus ist bewohnbar, ebenfalls mit Schikanen entmietet. Mindestens 20 Wohneinheiten stehen seit sechs Jahren leer. Der Bezirk handelt nicht weil der neoliberale „Bürger“meister Igel gar kein Interesse hat sich für die Belange der Bürger*innen einzusetzen. Er könnte ein Enteignungsverfahren einleiten und den Wohnraum beschlagnahmen lassen.

…und als nächsten Schritt Salaground enteignen. Wer mit Wohnraum spekuliert bekommt ein Problem.

Auch eine Abordnung der Schlümpfe, angeführt vom „Gaschschlumpf“, war zugegen. Salaground kann sich warm einpacken, weil mit Gaschschlümpfen ist nicht zu spaßen.

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Trotz sehr kurzfristiger Mobilisierung waren über 50 Menschen bei dem Kiezspaziergang.

Gute, zum Teil persönliche Beiträge wurden mit Interesse verfolgt.

Wir haben einige Fotos für Euch bekommen. Und wir haben die Gesichter verändern weil nicht alle wollen ungefragt im Netz stehen. Wir bekommen die Fotos aber gerade nicht geladen und versuchen es später noch mal (Schluß mit Nachtarbeit)

Vielen Dank auch allen aus anderen Kiezen die da waren und uns unterstützt haben im Kiez.

Hund mit Ansage

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In der Taz gibt es einen Artikel zu dem Kiezspaziergang von Peter Nowak heute, Wir berichteten unter anderem vor ein paar Tagen hier die Hintergründe:

Wir zitieren aus der Taz:

“ BERLIN taz | „Zwangsversteigerungen stoppen“ – unter diesen Motto rufen MieterInnen der Karl Kunger Straße 7 (KK7) in Treptow am Dienstag ab 19.30 Uhr zum Kiez-Walk auf. „Vor etwa 5 Wochen haben wir erfahren, dass unser Haus versteigert werden soll. Seitdem treffen wir uns jeden Montag zur Hausversammlung“, sagte eine MieterIn zur tat über das Engagement eines Teils der BewohnerInnen.

38 Mietparteien wohnen in dem Gebäude. (…) Sie wollen die Zwangsversteigerung des Hauses verhindern, die für den 23. August im Amtsgericht Köpenick anberaumt ist. (…)

Nach einer Versteigerung fürchten die BewohnerInnen Mieterhöhung und Verdrängung. Ihre Befürchtungen werden verstärkt, weil sich die Immobilienfirma Salaground Invest GmbH in das Haus eingekauft hat und diese auch den Antrag auf Zwangsversteigerung gestellt hat. Die Firma wird auf der konzernkritischen Webseite Padowatch in das Firmengeflecht des berüchtigten Padovicz-Imperiums eingeordnet.

Aktiven MieterInnen in Berlin ist der Name Salaground nicht unbekannt. So finden sich auf der Homepage der Kreuzberger Stadtteilinitiative Bizim Kiez Berichte von MieterInnen der Görlitzer Straße 49 über Verdrängungsversuche der Firma aus dem Jahr 2013-14. Der Planungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Kreuzberg-Friedrichshain hatte allerdings die Baupläne des Investors damals abgelehnt.“ (…) So gibt es laut Taz: „Berichte von Protesten von BewohnerInnen aus der Neuköllner Weserstraße 207 gegen Bauvorhaben der Salaground. Auch diese waren letztlich erfolgreich.

Das motiviert die MieterInnen in der KK7. Transparente gegen ihre Verdrängung mussten sie nach einer Drohung mit Verwarnung durch die Hausverwaltung abhängen. (Anmerk. Karla Pappel: Fotos in unserem Bericht hier. ) Jetzt kann man aber in der Nachbarschaft zahlreiche Transparente mit der Parole „Solidarität mit der KK7“ lesen.

Der Kiezspaziergang am Dienstag soll von dem Haus auch zur nahen Krüllstraße 12 ziehen, das Padovicz gehört. Auch dort wehrten sich MieterInnen seit Jahren. Zum Abschluss des Kiezspaziergangs soll der Film „Verdrängung hat viele Gesichter“ gezeigt werden, der schon 2014 dokumentierte, wie sich im Kunger-Kiez die Stadtteilinitiative Karla Pappel gegen Gentrifizierung und Verdrängung wehrte.“

Vollständige Fassung des Taz -Artikels siehe unseren Link oben zum Artikel

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Diesmal ist die Rede von dem Immobilienunternehmen Salaground. Sie halten einen Anteil an der Karl-Kungerstr. 7 den sie der Erbin einer Erbengemeinschaft abgekauft haben und lassen es zu einer Zwangsversteigerung kommen. 
Die Absicht ist klar. Die Erbengemeinschaft, die noch Anteile an dem Haus hält, soll enteignet werden. Die Zwangsversteigerung zielt vordergründig darauf ab dass die Salaground ihre Anteile ausgezahlt bekommt. Aber das eigentliche Ziel ist es das ganze Haus an sich zu reißen. Ein Renditeprojekt aus dem sich Geld heraus pressen lässt.

In diesem Setting treffen wir auf einem Menschen, der in der Stadt von vielen Menschen zutiefst verachtet wird für seine bösartige Verdrängungspolitik und Geldgier: Padovicz. 
Seine Machenschaften müssten im juristischen Sinne als kriminell geahndet werden. Menschlich wird er und sein Clan von vielen Menschen sowieso als verbrecherisch wahrgenommen.
Hier im Kiez zum Beispiel lässt er die Krüllsstr.12 seit vielen Jahren vergammeln und hat dadurch die Mieter*innen rausgeekelt. Das Hinterhaus ist bis in die Substanz verseucht durch Schwarzschimmel. Die Bewohner*nnen mussten das Weite suchen. Im Vorderhaus wohnt nur eine Mietpartei, der wie ein Wächter das leeres Haus seit Jahren bewacht. Den Bezirk kümmert es einen Scheißdreck. Obwohl hier Gesetze greifen die ein Eingreifen bei Leerstand möglich machen zieht es der weisungs- und enteignungsbefugte neoliberale Freund der Wirtschaft, Bürgermeister Igel (SPD), vor nichts zu tun. 

Der Termin ist zur Zwangsversteigerung am Dienstag, 23. August 2022 um 09:00 Uhr angesetzt. Die Salaground hat ihre Anteile für eine Million Euro bekommen. Fragt man nach würde die Salaground ihren Anteil für 1,6 Millionen weiterverkaufen. Ohne das sie dafür irgendwas getan hat.
Man kann nur hoffen das solche Leute eines Tages an ihrem Geld ersticken. 
Bis dahin gilt: Unterstützt die Bewohner*innen.
Achtet auf Ankündigungen. 
 
Fotos vom Kiezspaziergang am 19.Juli 2022
Kiezspaziergang war ein Erfolg am 19.Juli 2022
Artikel der Taz zu Kiezspaziergang am 19.Juli 2022
Film zum Kiezspaziergang am 19.Juli 2022
Zweiter Film zum Kiezspaziergang 2 am 19.Juli 2022

Weitere links siehe unten.
Zu dem Firmengeflecht des Padovicz-Clan gibt es auch eine gute Webseite: https://padowatch.noblogs.org/files/2019/05/Pado-Netzwerk-Karte.gif Bisher hat die Berliner Justiz sich noch nicht um kriminelle Clans wie dem Padovicz-Clan gekümmert. 

2018 gab es schon ein Mal eine Zwangsversteigerung zur Aufhebung der Eigentümergemeinschaft mit Salaground als Teileigentümer (Mehringdamm67):
https://wem-gehoert-moabit.de/termine/?event_id=454&lang=de
Ersteigert hat es aber dann die GbR Czarny & Schiff, die mit Berggruen verbandelt sind. Salaground ist leer ausgegangen, oder es war so geplant???. 
https://mehringdamm67.de/index.php/pressestimmen/26-wildwest-taz

Und hier ein Artikel vom Berliner Mieterverein von 2019, wie Salaground mit einer alten Mieterin umgeht.
https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0619/salaground-immobilie-in-halensee-kalte-entmietung-061913a.htm?hilite=Salaground

Interessant ist hier der Verantwortliche Lars Bruch, der in dem Artikel auch oben schon negativ erwähnt wird: https://www.salaground.com/de/team/
Nicht nur das Geschwafel dieser Immobilienkaste nervt mit sie "Scheiße" für Gold verkaufen wird - sprich Menschen verdrängt werden und gleichzeitig so getan wird als ihre "Arbeit" ein Dienst an dem Menschen. Es ist widerlich wie Salaground die Geldgier versucht in wohlklingende Worte zu verpacken. 
Lars Bruch wird folgendermaßen skizziert:
"Heute investiert er gemeinsam mit seinen Partnern Dr. Wolfgang Schröder und Henner Fink in Immobilien für den Eigenbestand sowie in die Projektentwicklung bis zur Vermarktung von Eigentumswohnungen. Mittlerweile ist er bereits seit über 15 Jahren mit viel Enthusiasmus in der Immobilienbranche tätig. Seine Ruhe und Entspannung findet er dann durch die gemeinsame Zeit mit seiner Familie und in der Zen-Meditation." 

Die Zen-Meditation wird er wohl auch brauchen wenn er von seiner amoralischen und unbuddhistischen Tätigkeit Abstand braucht. 
Wenn ihm ein Buddhist bitte mal darauf hinweisen möge; die Anhaftung an Reichtum schafft schlechtes Karma. Und die unheilsamen Handlungen, die sich aus dem Wunsch nach Verdrängung von Mieter*innen ergeben um Reichtum anzuhäufen wiegen schwer und haben eine Wiedergeburt in Leid oder niederen Bereichen zur Folge.

Demnächst mehr.

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Hallo liebe Leute und Gruppen,

Vom 30.6. bis 24.11.2022 machen wir jeden Donnerstag 17.30 bis 18.30 Uhr am Kurfürstendamm 43 eine Mahnwache. Grund ist, dass Micha nach 40 Jahren seine Wohnung in Steglitz wegen Eigenbedarf verlieren soll. Die Eigentümer der Wohnung sind zwei von drei Geschäftsführern von „MyBudapester.com“ am Kudamm 43. Wir fordern die Rücknahme der Kündigung. (Mehr Info: https:/ zwangsraeumungverhindern.nostate.net)

Wir würden uns über eine Unterstützung des Protestes freuen. Wenn ihr kurz für einen Redebeitrag vorbeikommt uns diesen schickt oder einige Musikstücke zum Besten gebt oder was euch sonst einfällt… Wenn ihr uns unterstützen könnt, schreibt doch kurz zurück welche Donnerstage euch am besten passen, so dass wir das koordinieren können.

Solidarische Grüße
Bündnis Zwangsräumung verhindern

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Am Mittwoch, 22.06., findet in Berlin-Kreuzberg (STATION am Gleisdreieck) mit 3.000 Teilnehmer*innen und einem Haufen Polit-Prominenz (Merz, Lindner…) das größte Immobilien-Lobby-Treffen des Jahres statt. Hier treffen sich diejenigen, die für hohe Mieten, Angst, Armut, spekulativen Leerstand, Zwangsräumung und Verdrängung direkt verantwortlich sind und hiervon durch hohe Gewinne profitieren.

Veranstaltet wird das Immo-Lobby-Treffen von ZIA, dem größten Lobbyverband in Deutschland. Diverse Politiker*innen arbeiten hier mittlerweile für die Immobilienlobby in leitenden Positionen. Mit dabei sind natürlich die großen Wohnungskonzerne wie Vonovia und Co.

Eine der Veranstaltungen trägt den Titel „Die Stadt der Zukunft gestalten wir heute“. Das ist Hohn und zynische Provokation. Denn es ist längst an der Zeit, dass die Stadt durch uns als Mieter*innen und Bewohner*innen gestaltet wird. Es kann nicht sein, dass unzählige Menschen, darunter viele von Armut Betroffene, einen großen Teil ihres Einkommens in die überhöhten Mieten stecken müssen, um die Profite der Immobilienkonzerne zu garantieren.

Bausenator Geisel sagte erst letzten Montag in Bezug auf die Immobilienmafia: „Wir brauchen Kooperation statt Konfrontation“. Die Ergebnisse dieser „Kooperation“ sehen wir jeden Tag.

Ulrich Höller, Geschäftsführer des Immobilienkonzerns ABG Real Estate Group und ZIA-Vorstand, meint hingegen: „Wohnen als Kapitalanlage ist weiterhin eine gute Anlagemöglichkeit aufgrund des immensen Nachfragedrucks“. Statt Kooperation brauchen wir Konfrontation und massiven Druck auf Immobilienkonzerne, Immobilienlobby und die Politik auf allen Ebenen! Immobilienkonzerne enteignen statt bei Sekt und Häppchen kuscheln!

Lasst uns gemeinsam am 22.06. auf die Straße gehen: Wohnen darf keine Ware sein, wir brauchen endlich bezahlbaren Wohnraum für alle! Schluss mit Zwangsräumungen, Obdachlosigkeit und der ständigen Angst vor der nächsten Mieterhöhung!


1) Auf die Straße!

Am 22.06. wird eine wütende Krach-Demonstration stattfinden. Wir treffen uns um 16:30 am Blücherplatz vor der AGB und gehen dann recht zügig über Mehringdamm, Yorckstraße und Großbeerenstraße in die Luckenwalderstraße 4-6 zum Ort der Immobilienlobbyist*innen. Hier wird die Abschlusskundgebung ab ca. 17:30 (ggf. auch etwas früher) stattfinden.

Eine weitere Kundgebung ist ab 17 Uhr Luckenwalder Straße Ecke Schöneberger Straße (westlich des Eingangs zur Immo-Konferenz) angemeldet.

Am 22.06. ist noch Platz für viele weitere Aktionen – angemeldet oder spontan, wütend, kreativ vor Ort! Eine Karte mit einem Überblick über den Ort der Immo-Konferenz (STATION), Eingänge, An- und Abreisewege findet sich hier: https://twitter.com/Immobilientag22/status/1536839186782748672/photo/1

Die Immobilien-Lobby trifft sich in der STATION von 13 bis 18 Uhr, danach ist vor Ort ein informelles „Get Together“ geplant (mehr Infos: https://zia-deutschland.de/tdi-2022/ ).

Wenn ihr weitere Aktionen für den 22.06. plant, die öffentlich bekannt gemacht werden sollen, schickt uns gerne eine Nachricht an mail@mietenwahnsinn.info
(Vielleicht wäre etwa eine Fahrraddemo von Wedding oder Pankow zur Immo-Konferenz eine nette Sache?)


2) Mobilisierung – Flyer und Plakate!

Lasst uns gemeinsam am 22.06. gegen die Immobilienlobby auf die Straße gehen, erzählen wir allen unseren Freund*innen davon! Plakate und Flyer finden sich u.a. im Buchladen Schwarze Risse (Mehringhof, Gneisenaustr. 2a) im Nachbarschaftszentrum Kiezanker (Cuvrystr. 13, Wrangelkiez, 1. Stock . Eigene Plakate, Aufrufe, Flyer sind herzlich willkommen!


3) Mobilisierung – Internet!

Auch das Internet bietet viel Raum, für Proteste am 22.06. gegen die Immo-Lobby zu mobilisieren und unserer Wut über hohe Mieten und unserer Hoffnung auf eine Stadt für alle Ausdruck zu verleihen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Wichtige Hashtags bei Twitter sind #TDImmo22 (offizieller Hashtag der Immo-Lobby-Veranstaltung) und #b2206, aber natürlich auch #besetzen, #mietenwahnsinn, #noZia #TDIBlockieren und viele weitere. Gerne auch @Immobilientag22 folgen und retweeten.

Berliner Bündnis gegen #Mietenwahnsinn und Verdrängung

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Pressemitteilung : Zwangsräumung von 9-köpfiger Familie verhindern!

Schon am kommenden Donnerstag, den 5.5.2022, soll eine 9-köpfige Familie in Spandau zwangsgeräumt werden. Vermieterin ist das landeseigene Wohnungsunternehmen Gewobag. Als Grund für die Kündigung gibt die Gewobag Mietschulden in Höhe von 2089,50 Euro an. Die Miete wird vom JobCenter bezahlt. Das „Bündnis Zwangsräumung verhindern“ kündigt Protest an.

Anna Lobeck vom „Bündnis Zwangsräumung verhindern“ sagt hierzu: „Die Mietschulden von 2089,50 Euro können bezahlt werden. Das ist wahrlich kein Grund eine 9-köpfige Familie auf die Straße zu setzen. Das JobCenter gewährt hierfür erfahrungsgemäß ein Darlehen unter der Vorraussetzung dass die Wohnung erhalten bleibt. Es liegt also an der Gewobag.“

Zur Familie gehören 6 Kinder im Alter von 2 bis 18 Jahren. Diese aus ihrer gewohnten Umgebung zu reissen ist mit dem sozialen Versorgungsauftrag der landeseigenen Wohnungsunternehmen nicht vereinbar.

Anna Lobeck weiter: „Erst Ende März haben wir mit einem Go-In bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen Howoge und Stadt und Land gegen deren Praxis von Zwangsräumungen protestiert. Diese beiden räumen am meisten, in 2021 113 bzw. 95 mal. Gleich dahinter kommt die Gewobag mit 59 Zwangsräumungen. Wir werden Zwangsräumungen nicht ohne Protest hinnehmen, schon gar nicht bei den Landeseigenen. Wir fordern die Politik auf, darauf hinzuwirken, dass die landeseigenen Wohnungsunternehmen Zwangsräumungen komplett einstellen! In diesem speziellen Fall fordern wir die Gewobag auf die Zwangsräumung gegen die Familie zurück zunehmen.“

Bündnis Zwangsräumung Verhindern

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