Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Montag // 25.10. // 8 Uhr //
Mehringdamm 67 // Kreuzberg

Dienstag // 26.10. // 8 Uhr //
Adalbertstr. 22 // Kreuzberg

Die Gerichtsvollzieher haben sich für 9.00 Uhr bzw. 8.45 Uhr
angekündigt. Kommt rechtzeitig! Kundgebungen ab jeweils 8.00 Uhr.

Ende Oktober sollen innerhalb von nur zwei Tagen zwei Mieter gewaltsam aus ihren Wohnungen geräumt werden. Das zeigt, wie angespannt die Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt ist. Beide landen nach ihrer Zwangsräumung in der Obdachlosigkeit.

Die Berliner*innen haben das Problem erkannt und sind mit großer Mehrheit für die Enteignung der Konzerne. Die Politik plant den Willen der Bevölkerung aber einfach zu ignorieren und will die Mieter*innen weiter schutzlos den Plänen der Eigentümer ausliefern.

Daniels Vermieter ist Samuel Czarny. Er ist Gesellschafter von verschiedenen Immobilienfirmen, besitzt das Cafe Moskau und ist schon mehrfach wegen fieser Tricks aufgefallen. Schon einmal gab es Proteste gegen eine Zwangsräumung, die Czarny in Friedrichshain von der Polizei durchführen ließ. Bei Daniel ließ Czarny die Wohnung absichtlich verfallen, so dass sie fast unbewohnbar wurde. Daniel minderte deswegen etwas die Miete und wird deswegen nun zwangsgeräumt. Czarny kann dann sicherlich mit der Wohnung viel mehr Geld machen.

Einen Tag später soll Michel geräumt werden. Er ist Teil einer Genossenschaft, aber die will ihn nun loswerden. Alle Versuche mit der Genossenschaft in den Dialog zu treten, scheiterten. Sie wollen Michel einfach loswerden. Eine Zwangsräumung ist eine extreme Härte für den Mieter. Es ist schockierend, wie eiskalt die Genossenschaft in diesem Fall vorgeht und keinerlei Empathie zeigt.

Die Geschäftemacher freuen sich, wir aber leiden unter diesen Zuständen. Deswegen gehen wir auf die Straße und protestieren gegen die Zwangsräumung. Wir wehren uns gemeinsam!

Für uns ist klar: Wohnen darf keine Ware sein!
Zwangsräumungen abschaffen!

Solidarische Grüße
Bündnis Zwangsräumung Verhindern

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Bald ist es vorbei…

Wie geht es Euch?

Könnt Ihr die Grinsefressen auch nicht mehr sehen, die von den Plakaten Euch anlächeln?

Bald ist es vorbei, und dann wir alles wieder so sein wie vorher. Die Mieter*innen werden verdrängt. Eigentumswohnungen hingeklotzt, das Klima kippt weiter, die Reichen werden reicher. Die SPD-Riege im Kiez wird die Projekte protegieren, die nichts verändern (wie die Kungel-Kiez-Initiative) und mit dem Geld die Menschen korrumpieren. Aber wenigstens sind die Grinsefressen dann wieder weg.

Gesehen im Kunger Kiez.

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Die SPD hat am Vorabend der Wahl noch schnell neue Wahlurnen aufstellen lassen…

Ganz besonders ist diese Wahlurne, die einerseits mit Klima-Stickern versehen wurde, andererseits mit der Empfehlung zur Stimmabgabe an dieser wunderhübschen Urne aufgepeppt wurde. Auf jeden Fall der richtige Ort für die richtige Partei (Ottilie: „Mach die richtige Wahl, Erna.“ Erna: „Bitteschön, was ist bei der Scheiße die richtige Wahl?“ Ottilie: „Na, ditt orangne Ding da vor dene Nase.“).

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Wieder mal werden Mieter:innen durch eine Wohnungsverkaufsbesichtigung
und potentielle Eigenbedarfskündigung bedroht.
Seien wir solidarisch mit den betroffenen Mieter:innen und
nutzen wir die Gelegenheit am Freitag den 10 Sept. abend wenige Stunden vor der
Mieter:innen-Demo um 17:45 mit Makler:in und potentiellen Käufer:innen
ins Gespräch über Mieter:innen-Eigenbedarf und Wohnraum als Ware zu
kommen.

Bis Freitag 17;45 vor der Voigstr. 36!
E3K – Eigenbedarf kennt keine Kündigung!
Wir bleiben alle!

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Die Berliner SPD ist bekanntlich ein neoliberaler Sauhaufen. Bei jedem Scheißprojekt ist sie dabei.

Erinnern wir uns an „Junge Reiher“? Kennt die noch wer? Senatorin für Stadtentwicklung. Dumm wie Brot, behauptete sie damals ernsthaft, der Wohnungsmarkt sei entspannt. Wowereit, der Chef des Ganzen, lud die Reichen der Welt ein hier zu investieren, denn wo arm, da geil für s Kapital.

Diese Partei ist bei jeder Scheiße dabei gewesen, die zu Mieterhöhung und Verdrängung geführt hat. Und auch bei der A100. Der jetzige Innensenator Geisel, noch so ein farbloser Neoliberaler, hatte schon damals wie die ganze Betonfraktion der Partei ein Herz für die A 100. Unter rechtsstaatlich fragwürdigen Umsetzungen ließ er bewohnbaren Wohnraum in der Beermannstr zerstören.

Foto Elsenstr.

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*Das Kiezbündnis am Kreuzberg und die Stadtteilinitiative Wem Gehört
Kreuzberg laden ein:
Initiativen im Widerstand gegen Verdrängungen und für den Erhalt
nachbarschaftlicher Kieze

Wir möchten euch mitteilen, dass die geplante Diskussionsveranstaltung:
„Initiativen im Widerstand gegen Verdrängungen und für den Erhalt
nachbarschaftlicher Kieze“ am 31.8., 20 Uhr im Mehrgegenerationenhaus – Gneisenaustraße 12 stattfindet

Mietenwahnsinn, Eigenbedarf, Luxusneubauten – Verdrängung hat viele
Gesichter.
Der Widerspruch dagegen aber auch!
Für viele Menschen ist die Verdrängung und die Angst davor bittere
Realität geworden.
Doch immer Menschen tun sich zu Initiativen zusammen, immer mehr
Initiativen zu Bündnissen, um für ihre Bedürfnisse und Rechte zu kämpfen.

Die Veranstaltung wird einige dieser Initiativen vorstellen und mögliche
widerspenstige Ansätze und Strategien aufzeigen.
Danach werden wir gemeinsam darüber diskutieren, wie es möglich werden
kann, damit wir zusammen diese Verwertungspolitik der Entmietung und
Verdrängung stoppen können und ein würdiges Wohnen für Alle ermöglichen.
Auch kann die bundesweite Mietendemo am 11.9. in Berlin ein
Anknüpfungspunkt der Diskussion werden.

Die aktuellen Corona-Regeln sind bitte einzuhalten – danke

Wir freuen uns auf euch
Kiezbündnis am Kreuzberg
Wem Gehört Kreuzberg

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Sprechende Wände

In der Bouchestr:

Ursprünglich stand dort:

„Gegen Querdenker & Faschisten“. Wenn Querdenker mit Faschisten gemeinsame Sache machen, müssen sie mit solchen Parolen leben.

Das hat dem Querdenker aus dem Kiez nicht gepasst, also schrieb er :

„Gegen Maskendenker und Faschisten“

Maskendenker ist natürlich wirklich billig. Die Erwiderung hat nicht auf sich warten lassen.

Mit „Leerdenker“ hat sich wer was lustiges ausgedacht, das es wert ist mal zu dokumentieren

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SYNDIKAT LEBT!

Am 7. August 2020 wurde die Kollektivkneipe Syndikat, in der Weisestraße in Berlin-Neukölln, von über 2200 Polizist*innen im Auftrag eines Luxemburger Briefkastens zwangsgeräumt. Seitdem ist die Kneipe zugemauert. Über 3 Jahrzehnte war das Syndikat Dreh- und Angelpunkt für viele im Kiez und darüber hinaus. Nach wie vor ist die Kneipe Anlaufpunkt. Dort wird sich immer noch getroffen, getrunken, gefeiert und ausgetauscht.

Diesem traurigen Jahrestag wollen wir etwas positives entgegensetzen. Wir wollen zeigen, dass wir immer noch unheimlich wütend über die Räumung sind. Deshalb wird es am 07.08.21 von 14 – 22 Uhr eine Kundgebung mit Redebeiträgen, Livemusik, Performance, Ausstellung und vielem mehr in der Weisestraße geben. Dort werden wir wieder einmal zeigen, was wir uns unter Kiezkultur vorstellen.

Deshalb kommt am 07.08.21 ab 14 Uhr in die Weisestraße und zeigt mit uns: „Syndikat Lebt!“

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30+1 Jahre Linie206 – Straßenfest


Am Samstag, den 14.08., werden wir ein Fest in der Kleinen Rosenthaler
Straße Ecke Linienstraße feiern. Es gibt verdammt viele Gründe wütend zu
sein in dieser Welt, aber auch unser Widerstand sollte ab und zu
gefeiert werden. Das 30-Jährige Jubiläum der Besetzung der Linienstraße
206 will nachgefeiert werden. Der Kiez ist in den letzten Jahren immer
mehr zu einem anonymen Viertel der Reichen geworden. Mieterinnen und Kleingewerbe mussten Eigentumswohnungen, hippen Cafés, und Galerien größtenteils weichen. Dieser Entwicklung wollen wir etwas entgegensetzen. Wir freuen uns darauf, als Nachbarinnen
zusammenzukommen, uns kennenzulernen und uns auszutauschen. Und
natürlich wollen wir gemeinsam protestieren, feiern und einen schönen
Tag verbringen.


Ihr könnt euch freuen auf Kaltgetränke, Zirkusshows, Konzerte,
Infostände von stadtpolitischen Initiativen und Tombolagewinne. Darüber
hinaus wird es ein Kinderprogramm, Siebdruck und leckeres Essen gegen
Spende geben.

Es spielen: Werther Effekt, Kiki Lazer, The Garlic We
Crush, In Case of Crisis, Schneise, tba.
Performances von Aerophilia & Fiesematenten

Bringt eure Freundinnen, Nachbarinnen und Familie mit! Für einen
gemeinschaftlichen Kiez! Wir bleiben alle!

Samstag, 14.08.2021 I 14-21h I Kleine Rosenthaler Straße Ecke Linienstraße

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Brandschutz muss Bewohner:innen dienen!
Kein Wahlkampf auf unserem Rücken!
Gegen die Einschränkung der Versammlungsfreiheit!

Am Donnerstag, 17. Juni, soll gegen den Willen der Bewohner:innen eine
erneute Brandschutzbegehung im Haus Rigaer Straße 94 durchgeführt
werden. Hierfür soll ein weiträumiges Gebiet im Friedrichshainer
Nordkiez zur „Roten Zone“ gemacht werden, also von Polizeigittern
abgesperrt und bewacht. Von Mittwoch 15:00 Uhr bis Freitag 23:59 Uhr
wird die Versammlungsfreiheit aufgehoben. Protest und
Gegenöffentlichkeit gegen diese massiven Grundrechtseinschränkungen
werden verunmöglicht. Es ist klar, dass es nicht um Brandschutz geht,
sondern um ein Exempel an einem politisch missliebigen Haus und um die
Spekulation mit Wohnraum.

Wir protestieren entscheiden gegen diese offensichtlich
unverhältnismäßigen freiheitseinschränkenden Maßahmen! Der Brandschutz
hat im Interesse der Hausbewohner:innen zu stehen. Es ist nicht
hinnehmbar, dass undurchsichtige Immobilieneigentümer ihre spekulativen
Absichten ausgerechnet mit Schutzrechten der Bewohner:innen durchsetzen
können.

Die Eigentümer der Rigaer Straße 94 wollen mit einem Ex-besetzten Haus
spekulieren. Vor Gericht konnten sie jahrelang nicht beweisen, wer
überhaupt vertretungsberechtigt ist. In der Rigaer Straße 94 wurden in
den letzten Jahren mehrfach Schlägertrupps gegen Bewohner:innen eingesetzt.
Ähnliches trug sich jüngst bei der Räumung der Liebigstraße 34 zu.
Wenige Tage nach der Räumung bedrohten bewaffnete Schläger
Journalist:innenund Anwohner:innen. Verbindungen zur organisierten
Kriminalität können nicht ausgeschlossen werden.
Wir fordern den Senat auf sich von diesen dubiosen Strukturen zu
distanzieren und die Amtshilfe zu verwehren!

Im Gegenteil hat der Senat die Pflicht das sozio-kulturelle Milieu der
ehemals besetzten Häuser zu erhalten. Schließlich war es die Stadt und
die Friedrichshainer Wohnungsbaugenossenschaft, die 1992 langfristige
Mietverträge mit den Besetzer:innen ausgehandelt haben. Die mehrfachen
Eigentumsübertragungen und Verkäufe ändern nichts an der politischen und
moralischen Verpflichtung zu den damaligen Verträgen zu stehen.

Wir sind solidarisch mit den Bewohner:innen des Friedrichshainer Nordkiezes!
Für mehr Sozialpolitik und bunte Häuser, statt Versicherheitlichung und
„rote Zonen“!

Plenum des Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn am 15.Juni 2021

https://de.wikipedia.org/wiki/Rigaer_94

https://rigaer94.squat.net/

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