Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Ticker zur Großbeeren 17a

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*13.4. – Aktueller Stand in der Großbeerenstraße 17a*

Nach wie vor ist die besetzte Wohnung in der Großbeerenstraße 17a akut
räumungsbedroht.

Nach Ablauf der Frist des Verlassens der vertraglich genehmigten Wohnung
am vergangenen Donnerstag, sicherte die Eigentümerin, die Aachener
Siedlungs- und Wohnugsgesellschaft mbH (ASW) den beiden Vermittlerinnen
der Grünen MdA Katrin Schmidberger und MdB Canan Bayram die Fortsetzung
eines Gespräches mit den Besetzer*innen in der kommenden Woche an.

Aber was ist von so einem Angebot zu halten, wenn am Freitag Morgen eine
Wachschutzfirma sich im Haus postiert mit der Anweisung, dass keine
Person mehr Zugang zu der Wohnung erhält.
Die Folge waren immer wieder Provokationen (mehr …)

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*Aktuelle Situation in der Großbeerenstraße 17a – 10.4.2019*

Die Situation in der Großbeerenstraße 17a spitzt sich zu.
Die Eigentümerin, die katholische Aachener Siedlungs- und
Wohnungsgesellschaft mbH, fordert die Räumung der besetzten Wohnung und
des Hauses bis zum 10.4.2019. Sie reagiert auf keine Gesprächsangebote mehr.

Damit gehen die Besetzer*innen von einer akuten Räumungsbedrohung aus. (mehr …)

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Am Rande der Mietendemonstration in Berlin wurde im sogenannten Wrangelkiez ein leerer Laden besetzt. Er steht schon seit drei Jahren leer. Er wird so teuer vermietet – den will niemand haben.

Also rein in die Bude, dachten sich Einige. ( FOTOS siehe UNTEN! )

Obwohl die Polizei von Aktionen ausging, kam sie zu spät. Mehrerer hundert Menschen haben sich von der Demo gelöst und sind dann in den Laden reingegangen. Drei oder vier Besetzter*innen waren in dem Laden, als einige Polizeibeamte in Zivil  von einem Hintereingang aus den Laden sicherten und die (mehr …)

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Mietenproteste gegen Verdrängung in ganz Berlin

Am 6. April werden in vielen Städten Deutschlands Mieter/innen gegen Verdrängung und hohe Mieten auf die Straße zu gehen. Doch in Berlin gab es bereits seit dem 27. März täglich in den unterschiedlichen Stadtteilen Proteste gegen die Akteure der Verdrängung. Mehr zur Demo: https://mietenwahnsinn.info/demo-april-2019/

Pears Global – unbekannter Akteur der Verdrängung
Im Vorfeld gab es reichlich Aktionen und kleinere Kundgebungen. Auch Informationsveranstaltungen würden angeboten. So informierte eine Recherchegruppe  in der Neuköllner Kiezkneipe „Syndikat“ in der Weisestraße 56 über die Pears-Global, einen noch unbekannten Akteur im Berliner Immobiliengeschäft. Das von 3 Brüdern, die zu den reichsten Männern in Großbritannien gehören, geführte Familiengeflecht hat unter anderem das Haus gekauft, in dem das „Syndikat“ sein Domizil hat und der Kneipe gekündigt. Auch in der Samariterstraße im Friedrichshainer Nordkiez besitzt die Pears Global Häuser. In einem befindet sich der Blumenladen „Pusteblume“. Die Besitzerin hat noch immer keinen neuen Vertrag und muss um den Verbleib bangen.

Kiezspaziergang

Das wird eines der Themen des Kiezspazierganges zu Orten der Verdrängung und Vertreibung, der am 5. April um 18 Uhr an der Samaritastraße/Ecke Rigaer Straße beginnt. Dort ist die Verdrängung gleich an zwei Zahlen ablesbar. Mieter/innen des Eckhauses Samariterstraße 8 haben Transparente aus den Fenstern ihrer Wohnungen gehängt, auf denen zu lesen ist: „Miete alt 707 Euro, Miete Neu: 1700 Euro.“ Dort ist die Fortis Group für die drohende Verdreifachung der Miete verantwortlich. Ein wichtiger Akteur der Verdrängung in Nordkiez ist die CG-Gruppe, die in der Rigaer Straße 71-73 Nobelwohnungen bauen will. Seit mehreren Jahren protestieren Bewohner/innen dagegen, unter anderem wegen der vom Besitzer der CG-Gruppe Christoph Gröner offen propagierten Umwandlung ganzer Stadtteile.

Aufruf gegen die Stadt der Reichen
„Dies ist ein Aufruf sich zu organisieren, rebellische Nachbarschaften und solidarische Strukturen zu bilden“, heißt es im Aufruf des Interkiezionalen Blocks, in dem sich bedrohte Projekte an der Mietendemo am 6.April beteiligen. Im Friedrichshainer Nordkiez organisieren von Verdrängung bedrohte Hausprojekte und Mieter/innen am Samstag um 13 Uhr ein Vortreffen am sogenannten Dorfplatz, an dem sich die Rigaer Straße und die Liebigstraße kreuzen. In Absprache mit der Demonstrationsleitung wollen sie sich an der Kreuzung Warschauer Straße/Ecke Frankfurter Allee der Mietendemo anschließen, die um 12 Uhr am Alexanderplatz beginnt. Sie endet vor der Arena in Treptow, wo zeitgleich die Messe der Berliner Immobilienwirtschaft stattfindet.

Verdrängung hat viele Gesichter – der Film

„Auch in Treptow hat die Verdrängung von Menschen mit geringen Einkommen schon lange stattgefunden. Nachdem in „Baugruppenmessen“ organisierte Architekt*innen ihr Klientel zusammensammelten, haben sie den eher kleinen Stadtteil mit mehr als 10 Baugruppen zugeballert. In Folge dessen wurde der Prozess der Verdrängung durch Aufwertung, steigende Grundstückspreise und steigende Mieten seit 2009 angeheizt“, heißt es in einem Text.  Dieser verweist auf den Dokumentarfilm „Verdrängung hat viele Gesichter“, der die Opfer und Nutznießerinnen von Gentrifizierung am Beispiel Treptows zeigt. Er kann jetzt netterweise kostenlos unter

https://archive.org/details/verdraengung-hat-viele-gesichter-film

angesehen werden.

Karla Pappel

 

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Zwangsräumung in Alt-Trepow

Hallo Liebe Leute, in Alt-Treptow gab es eine Zwangsräumung:

Die Gerichtsvollzieherin hatte sich für Mittwoch, den 15.8.2018, 11.00 Uhr in der Kiefholzstraße 8 in 12435 Berlin angekündigt um einen Mieter zwangszuräumen. Kurz vorher erreichten ca. 70 Nachbar*innen, einige Karla Pappels und Aktivist*innen des Bündnis Zwangsräumung verhindern das Haus. Dort trafen sie auf eine Vertreterin der Hausverwaltung und den Schlüsseldienst. Da die Hausverwaltung sich nicht auf Gespräche einließ wurden kurzerhand beide Hauseingänge blockiert.

Wir beschränken uns hier auf die Veröffentlichung von einigen Fotos die uns zugeschickt wurden; den Artikel lest Ihr auf der Seite von Zwangsräumung verhindern.

Klick hier für den Artikel von Zwangsräumung verhindern

Zwangsräumung Alt-Treptow1

Zwangsräumung Alt-Treptow 2Zwangsräumung Alt-Treptow4

Gerichtsvollzieherin und Vertreterin der Hausverwaltung

Zwangsräumung Alt-Treptow3Vertreterin der Hasuverwaltung

Zwangsräumung Alt-Treptow5Einsatzbesprechung

Zwangsräumung Alt-Treptow6EinsatzleiterZwangsräumung Alt-Treptow7Zwangsräumung Alt-Treptow8Türamme, die mal kurz hin und her getragen wird.

Zwangsräumung Alt-Treptow9Hin und her tragen der RammeZwangsräumung Alt-Treptow10Zwangsräumung Alt-Treptow12Zwangsräumung Alt-Treptow13Zwangsräumung Alt-Treptow14Festnahme ohne wirklichen GrundZwangsräumung Alt-Treptow15Die Gerichtsvollzieherin hat ihren Spielraum zu Ungunsten des Mieters voll ausgenutzt und trotz vieler Demonstrant*innen die Polizei zur Durchsetzung der Zwanggsräumung angefordertZwangsräumung Alt-Treptow16Der Zwangsgeräumte verlässt aufgrund des Polizeieinsatzes das HausIMG_4111Nun wieder eine Wohnung frei für Arschlöcher die den Kiez kaputt machen und die Lücken der verdrängten Menschen gerne füllen

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Die lieben Baugruppen… Erst fetzen sie die Pappeln weg und stoßen mit Sekt auf ihre gelungene Schäbigkeit an.

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Durch ihre geilen Eigentumswohnungen steigen die Mieten und ziehen somit die nächsten Idioten nach sich.

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Aber  da sind die Damen und Herren außen vor.  Man hegt und pflegt seinen Eigentumsneubau. Da darf ja kein Kratzer dran kommen.

Schmierfink

Schmierfink

Und feiern kann man auch. Zum Beispiel feiert man sich selbst auf einem sogenannten Baumscheibenfest ab, dessen finanzielles Zustandekommen nur über korrupte verfilzte Struktur zustande kommt.

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Aber man hat ja auch ein bisschen kritisch, und wechselt gern auch mal die Farbe der Tücher wenn es dem Gewissen dienlich ist und nichts kostet . Um aller Welt zu zeigen wie kritisch sie doch sind, hängen sie orange Tücher raus, während Migrantinnen einzelne ihrer Wohnungen putzen…

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Verdrängung hat eben viele Gesichter.

Oder andersherum gesprochen:

Seebrücken schaffen sichere Häfen – Baugruppen schaffen Verdrängung (-auf Kosten der Armen im Kiez)

https://seebruecke.org/events/nichts-ist-in-ordnung-ein-hafen-ist-nicht-genug/

 

Alle Fotos Karl Kunger / Ecke Lohmühlenstrasse

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VERDRÄNGUNG HAT VIELE GESICHTER

16.8.2018 um 20.30 UHR

KIEZKINO IM GARTEN


Gemeinschaftsgarten Prachttomate Bornsdorfer Str. 9-11 U-Karl-Marx-Str.

SONDERVERANSTALTUNG

Der Film lohnt sich für Menschen, die sich für die soziale Verästelung von Gentrifizierung und Verdrängung in Stadtteilen interessieren. Und die sich mit dem Verdrängungsprozess beschäftigen, an dem sogenannte Baugruppen beteiligt sind:

Berlin. Ein kleiner Kiez zwischen Ost und West. Verwilderte Brachen am ehemaligen Mauerstreifen. Motorsägen und Baukräne. Neubauten, Eigentumswohnungen und steigende Mieten. Versteckte Armut, AltmieterInnen, zugezogene Mittelschicht, Architekten, Baugruppen. Auf engstem Raum wird ein Kampf ausgetragen. Von Gesicht zu Gesicht. Direkt. Ohne Blatt vor dem Mund. Ängste artikulieren sich. Wut verschafft sich Ausdruck. Ein Kampf um Millimeter. Um den Kiez. Um Würde. Und um das eigene Leben

 
Im Anschluß: Austausch mit den Filmautor*innen/Mietaktivist*innen
 
Kein Eintritt. Spende willkommen!
 
Eine Kooperation von Kiezforum Rixforum, Prachttomate, Stadtteillinitiative Karla Pappel
 

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