Archive for the ‘WBV-Neukölln’ Category

Bevor wir den offenen Brief auf einen verlorenen Freund abdrucken, ein paar einleitende Worte vorweg.

Wir haben schon viel erlebt… Was wurden wir angegiftelt und niederträchtig beschimpft als wir die Baugruppen mit ihrem Eigentumsneubauwahn im Kiez zum Thema machten? Was mussten wir uns für einen Müll in der BVV-Treptow vom Baustadtrat Hölmer anhören, der sein Lieblingsprojekt am Spreeufer – Luxusbauten von Agromex – verteidigte? Was haben wir die Arroganz der Macht zu spüren bekommen als die Spezialdemokraten die A100 durch die Kleinanlage und die Häuser in der Beermannstrasse mit Hilfe der Polizei trieben? Und es verwundert auch nicht das sich Leute auf unsere soziale Arbeit drauf setzen und sagen zum Beispiel: Karla Pappel ist Scheiße, aber wir haben ja eine Mietberatung im Kiez, die ist super. Obwohl wir die Mietberatung hergeholt haben. Es ist aber auch ein Trauerspiel mit dieser Mieter“gemeinschaft“, die zwar kompetente Anwälte bereit stellt, aber eine unserer engagierte Anwältin aus der Beratung (Carola Handwerk und Henrik Solf) rausschmiss weil sie wagte die poststalinistischen, hierarchische Struktur der Vereins anzugreifen (wir fordern immer noch ihre Wiedereinstellung) (Mehr auch hier: Link zu den Anwält*innen). Wir haben auch nicht den Löffel abgegeben, (mehr …)

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Hallo Ihr Lieben, das offene Karla Pappel Treffen ist auch diesen Monat am dritten Mittwoch im Monat. Aber wir haben die Zeit verändert.

Wir treffen uns um 19.00 Uhr (am 20.4.2016) wie gewohnt im Loesje, Karl-Kunger-Str. 55.

Wir besprechen alles was so anfällt, ob es die Heidelbergerstrasse ist, oder die außerparlamentarische Mietendemonstration, die in der Vorbereitung ist. Oder eine geplante Kundgebung im Kiez. Oder die Entwicklung im Kiez und rund um den Kiez. Zum Beispiel freuen wir uns auf einen Bericht einer Versammlung mit dem Verdrängungsmeisters Hölmer, der als Baustadtrat jahrelang Massnahmen zum Schutz der finanzschwachen Bevölkerung ausgesessen und sabotiert hat, aber jetzt den Milieuschutz als „stumpfes Schwert“ einführt. Oder die lustige Veranstaltung, in der plötzlich ein Bauboom in Alt-Treptow entdeckt wurde…Und, und, und und…

Wie auch immer, unser Treffen ist offen und Du kannst/Sie können gerne einfach kommen …

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WIr wissen nicht ob wir weinen oder lachen sollen…

Plötzlich wird ein Bauboom entdeckt in Alt-Treptow. Ach… Das schockiert uns ja doch nun sehr. Wo kommt der denn nun plöztlich her? Auf ein Mal bauen Investoren Wohnungen, die sich keiner mehr leisten kann. Und niemand macht was dagegen. Also macht das „Sozialbündnis“ und die Kungerkiez-Ini erstmal eine Veranstaltung dazu. Einige Experten werden uns erklären was nun plötzlich so in Alt-Treptow los ist.

Brauchen wir das? Worum geht es hier eigentlich? Und wieso eine Veranstaltung, die viele Jahre zu spät kommt? Und sowieso nur eine ewige Wiederholung ist… (mehr …)

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 Genossenschaft auf Abwegen – Baugutachten als Fiktion – Genossen bleiben wohnen

 

Suchen sie sich was Neues. Sie werden die neuen Mieten sowieso nicht zahlen können.“

Diese Haltung seitens der Verantwortlichen für die WBV- Neukölln gegenüber ihren Genossenschaftsmitgliedern bringt eigentlich alles auf den Punkt.

Die Heidelberger Str. 15 – 18 soll nach dem Willen des Vorstandes abgerissen werden und die jetzige Kaltmiete von 4,50 bis 5,50 den Quadratmeter würde vernichtet. Für 8,50 den Quadratmeter entstünde ein Neubau, in der die jetzigen Bewohner und Bewohnerinnen nichts mehr zu suchen haben.

Darum ist es ganz gut einen Blick auf das Treiben des WBV-Vorstandes zu werfen. Denn dieser ist durch den Widerstand der Mieter und Mieterinnen in die Defensive geraten, auch weil die Öffentlichkeit sich zunehmend für diese fragwürdige Genossenschaftspolitik von Oben zu interessieren beginnt.

Mit einem Baugutachten versucht sich der Vorstand aus der Affäre zu ziehen, indem der lächerliche Beweis angetreten wird, warum das Haus abgerissen werden müsse. Dahinter steckt der durchsichtige Wunsch, die kritische Öffentlichkeit zu täuschen und den zuständigen Bauverwaltungen und der Politik den Weg zu ebnen, um der unausweichlichen Verdrängung keine Steine in den Weg zu legen.

Zuerst widmen wir uns der Frage, wie diese Genossenschaft funktioniert?

Als zweiten Schritt werden wir das oben genannte unmögliche Baugutachten an einigen Punkten auseinander pflücken.

Die dritte Frage, der wir nachgehen: Was verbirgt sich hinter der Absicht eines Vorstandes, der sowohl seinen Genossenschaftsatzungen Lügen straft, der den Vertreterrat manipuliert und täuscht, und ohne Not einen bezahlbaren Wohnraum vernichten will. Diese Frage ist die weit aus interessantere und wirft ein hartes Schlaglicht darauf, wie korrumpiert die Immobilenlandschaft in ihrer Tiefe in Berlin ist, wenn selbst Genossenschaft schon das dreckige Spiel der SPD (Beispiel Stadt & Land) und der Immobilienwirtschaft (Baustadtrat Hölmer und Bewilligungspraxis für Eigentumswohnungen) mitspielen. (mehr …)

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Ein kleiner, unvollständiger Nachtrag zu den Gentrifizierungs-FREI-Tagen … Mit Fotos von den Zombiedemos und anderen Ereignissen:

 

Gentrifizierungsfrei

 

Sehr spannend war die Veranstaltung zum Milieuschutz. Er ist des Namens nicht wert. Er schützt nicht den ganzen Kiez vor Verdrängung. Und greift nur wenn die schimmelige Verwaltung sich bemüßigt fühlt zu reagieren. Ohne Druck von unten wird nichts passieren – dies sei nochmal ganz deutlich als Fazit gesagt, und damit keine falsche Hoffnung aufkommt. Ohne Widerstand passiert nix. Der Rücklauf der abgegebenen Umfragenbögen an Topos in Bezug zum kommenden Mileusschutz ist sehr hoch (Tausend statt der erwarteten Siebenhundert). Da haben wir wahrscheinlich mit unserem Aufruf zur Abgabe und unsere langjährige Arbeit zum Mietkampf einen großen Anteil dran. Ganz unten Filmlinks.

 

Auch spannend die Veranstaltung… (mehr …)

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Im Rahmen der erfolgreichen Gentrifizierungs – Frei -Tage fand eine schöne Aktion mit Bewohnern und Bewohnerinnen der Häuser in der Heidelbergerstr 15 – 18 (Karla Pappel berichtete bereits) statt. Mit Kaffee und Kuchen wurden AnwohnerInnen aus den Nachbarhäusern empfangen und konnten sich über den Widerstand der BewohnerInnen informieren. Aus Solidarität kam auch eine Zombiedemonstration gegen Gentrifizierung vorbeigeradelt. Das war eine lustige, bunte Mischung. Tolle Leute…

Dazu gibt es nun auch einen kleinen Film: https://www.youtube.com/watch?v=fwferIBRlhA

Autor: Pfanny Eichel

Genossenschaft

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