Posts Tagged ‘Alt-Treptow’

Ein Baugruppen-Mensch des Gentrifizierungsprojektes Baugruppe KarLoh mit seinem Hund traf beim Verlassen einer Kneipe auf eine Aktivist_in von Karla Pappel. Möglicherweise war Alkohol im Spiel. Enthemmt griff er die auf dem Heimweg befindliche Person an: “ Was guckst Du so? Hast Du ein Problem?“ Als die Person nicht reagierte, sondern (mehr …)

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Mit einem wahrhaft christlichen Ziel lehnte der CDU-Fraktionschef Christian Schild bei der hitzigen BVV-Debatte (31.01.2013) den Antrag zur Erhaltungssatzung (Milieuschutz) für Alt-Treptow ab. Denn er wünscht sich „Münchner Verhältnisse für Alt-Treptow“, schließlich sei München eine prosperierende Metropole.

Münchner Verhältnisse – bitte schön Herr Schild – so siehts da aus (einige Auszüge):

  •  Hungern ist die halbe Miete
    Zu teuer sagt das Amt und streicht den Mietzuschuss um 100 Euro. Für den Mann ist das ein existenzielles Problem – denn wer vermietet im teuren München schon an einen Langzeitarbeitslosen? Inzwischen leidet auch seine Gesundheit. (mehr …)

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Wir wurden von einem Abgeordneten der BVV gefragt, was unsere Gründe sind für die Erhaltungssatzung für Alt-Treptow zu stimmen. Der Abgeordnete kommt aus der regierenden Fraktion und da es ja fraktionsübergreifend ein Interesse gibt, dass auch ärmere Bevölkerungsschichten hier wohnen bleiben können, wollen wir mit unserem Wissen nicht geizen und machen unsere Antwort offen.  Es ist nicht so, wie einige Fraktionskollegen/innen behaupten, dass das Thema Mieterhöhung und Verdrängung hier nur aufgebauscht wird:

„Sehr geehrter Herr XXX, sehr geehrte Frau XXX, (mehr …)

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Aus Protest gegen die geplante Verlängerung der 6-spurigen A100 von Neukölln bis nach Alt-Treptow haben am 03.01.2013 unabhängige Aktivist_innen gemeinsam mit Aktiven von ROBIN WOOD auf der geplanten Trasse in Berlin-Neukölln einen Baum besetzt. Sie fordern einen Verzicht auf den Bau des überflüssigen und teuren Autobahnteilstücks. Sie kritisieren damit die Verkehrs- und Sozialpolitik und kündigen weitere Proteste an.

Die Aktivist_innen zogen eine hölzerne Plattform in die Krone einer hohen Pappel und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift “Gutes Klima – Soziale Stadt – Stop A100″. Die Aktionskletter_innen wollen auf unbestimmte Zeit auf dem Baum verweilen, um ihn vor der Fällung zu schützen. In der Nähe soll eine Mahnwache entstehen – als Infopunkt für Menschen, die sich für den Widerstand gegen die A100 interessieren. Der Aktionsort befindet sich in Neukölln an der Neuköllnischen Allee, nahe der Kreuzung Grenzallee. Der S-Bahnhof Köllnische Heide ist einige hundert Meter entfernt.

Bereits seit November vergangenen Jahres sind für die, vor allem von der SPD forcierte, Autobahn Grünflächen in Kleingartenkolonien zerstört worden. Dies kann in unmittelbarer Nähe des Aktionsortes besichtigt werden. Nach den Kleingärtner_innen und den in den Kolonien zeitweilig untergekommenen Wohnungslosen sollen auch die Mieter_innen der zum Abriss vorgesehenen Häuser Beermannstraße 20 und 22 in Alt-Treptow für die A100 vertrieben werden.

Karla grüßt die Aktivist_innen und Unterstützer_innen solidarisch

Unterstützer_innen, Helfer_innen und Verpflegung sind stets willkommen. Kontakt und weitere Informationen unter:
ROBIN WOOD: http://www.robinwood.de/wordpress/tag/baumbesetzung/
Aktionsbündnis: A100 stoppen!: http://www.a100stoppen.de/ (mehr …)

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Wir freuen uns …

Die nächste Baugruppe setzt zum Sprung auf den Kiez an …

Verdrängung hat viele Gesichter – Die Architektin Ostwald z.B. betrachtet Alt-Treptow als ihren Kiez in dem sie wildert. Schöne, verwilderte Grundstücke wie das am Schmollerplatz haben die Mittelschichtsyuppies bereits zubetoniert. Während die Baugruppe „Gartenhaus“ in der Krüllsstr. um Ralf Grossbongardt, Claudia Ostwald, Till Degenhart, Christian Schöningh  u.a. im Frühjahr bauen will greift die ehemalige Immobilienfondmanagerin schon nach den nächsten Grundstücken im (mehr …)

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Der Investor der Agromex GmbH mimte  Bürgernähe bei seiner Präsentation seiner geplanten Spreeufer-Bebaung im Rathaus Treptow. Das war einigermaßen lustig weil der Investor redlich bemüht war „Scheiße“ für „Gold“ zu verkaufen.

Ungefähr 25-30 AnwohnerInnen der Fanny-Zobelstraße und der M.Hoffmannstraße samt einigen UnterstützerInnen waren auch gekommen, um abermals ihre Ablehnung zur Luxusbebauung am Treptower Spreeufer kund zu tun. Franz Rembold (einer der Geschäftsführer von Agromex GmbH), der die Kohlen für Agromex versuchte aus dem Feuer zu holen, tat sich damit eher schwer. „Wer definiert was Luxusbebauung ist? “ so versuchte sich Franz Rembold in Rhetorik.  Sein Versuch die Auseinandersetzung auf diese Ebene zu bringen, gelang natürlich nicht. Bei 3000 bis 6000 Euro (und darüber hinaus) pro Quadratmeter für die Eigentumswohnungen, die Agromex üblicherweise mindestens anzusetzen versucht, war die Antwort schon von selbst gegeben. Dafür bietet der aus Leipzig entflohene Investor in Berlin auch beheizbare Kinderwagenabstellräume an. (mehr …)

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Montag, den 5. November um 18 Uhr im Loesje (Karl-Kunger-Str.55)

Hallo Liebe Leute, wir hecken mal wieder eine Idee aus. Und zwar „Gemeinsam kocht die Wut gegen Verarmung“.  Vor allem eben für Betroffene von Betroffenen. Hartz IV-EmpfängerInnen, Alleinerziehende, RentnerInnen (Ost u. West), Flüchtlinge mit und ohne Papiere, MigrantInnen, Leute die Malochen und doch nichts verdienen, „Alkis“, Obdachlose, „Kranke“, etc … (mehr …)

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Kommt alle zur
Demo vor dem Landesparteitag der Berliner SPD
am Samstag, 27.10.2012
von 08:30 bis 09:30 Uhr
vor dem BCC (Kongresshalle) am Alexanderplatz

Wird die A100 bis zum Treptower Park verlängert, steigt die Verkehrsbelastung nicht nur auf der Elsenstraße/Elsenbrücke und in den umliegenden Kiezen enorm an. Insbesondere LKW sparen Zeit und Maut, indem sie durch Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Weißensee zur Autobahnauffahrt Prenzlauer Allee abkürzen. Zig-Tausende Anwohner leiden dann Tag und Nacht unter mehr Verkehrslärm, Abgasen und Dauerstau. (mehr …)

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Den Profiteuren von Mietsteigerung und Verdrängung auf die Pelle Rücken wollen die Ziegert-Geschädigten und laden ein zur:

Kundgebung gegen den Entmietungsspezialisten Ziegert.
Donnerstag 25.10 2012 um 16.00 Uhr
Schlüterstrasse 54 (nahe S- Bhf. Savignyplatz)

Wie  wir schon auf unserer letzten Kundgebung vor der Entmietungs- und Spekulationsfirma Ziegert am 24 Juli öffentlich gemacht haben, gibt es viele Arten auf dem Wohnungsmarkt Profite zu machen: z.B. durch exorbitante Mieterhöhungen nach Luxusmodernisierung oder bei Neuvermietung, z.B. durch Umwandlung der Miet- in Eigentumswohnungen.

Dabei wird die Angst der MieterInnen skrupellos ausgenutzt. (mehr …)

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Möglich ist dies durch den Wegfall der Anschlussförderung bei öffentlich geförderten Sozialwohnungen (beschlossen 2003, Peter Strieder SPD), was die Vermieter berechtigt Mieten bis zur Höhe der Kostenmiete zu verlangen, die über dem Doppelten bis Dreifachen der Mietspiegel-Obergrenze liegen. Alle Mietschutzrechte sind dabei außer Kraft gesetzt. (mehr …)

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