Posts Tagged ‘Heidelberger Straße 15-18’

Der Wohnungbauverein Neukölln, eine Genossenschaft, die vom Kopf her stinkt, beteiligt sich an diesen Verbrechen. Derzeit bereitet die WBV-Neukölln den Abriss der Häuser in der Heidelberger Str. 15-18 vor. Wir haben vielfach darüber berichtet (Zum Beispiel hier). Auch aus dem Innenleben dieser korrumpierten Genossenschaftsstrukturen. Die SPD hat in Gestalt der Bausstadtrates Neukölnn grünes Licht für den Neubau gegeben. Assozial, verbrecherisch im moralischen Sinne (denn juristisch ist das natüüürlich immer was gaaanz anderes, da ist ja alles legal).

 

Ein paar Fotos der leerstehenden Wohnblocks mit 60 Wohneinheiten:

 

Heidelberger3Alles Leer! Heidelbergerstr4 Heidelbergerstr5

Steht alles schon zum Teil seit zwei Jahren leer. Unseren Wissens nach mußten die noch nicht mal Strafe zahlen.

Heidelberger 1

WBV macht intakte Wohnstrukturen kaputt, hat Mieter*innen verdrängt, treibt die Mieten nach oben. Hat mit Angst gearbeitet um die Leute zum Verlassen zu bewegen. Bzw. hat dann nach unserem Widerstand mit einigen Mieter*innen die verbliebenen Mieter*innen billig eingekauft.

 

Heidelberger2

Viele Genossenschaften sind vielfach schon genauso neoliberalisiert wie die Politik, die den Ausverkauf der Stadtim Investorenbinteresse umsetzt. Um den Anfang August wird dann konkret zerstört werden. Was ist Gewalt?

Man bedenke, die Bausubstanz ist völlig intakt. Was ist dies anderes als ein Verbrechen?

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Bevor wir den offenen Brief auf einen verlorenen Freund abdrucken, ein paar einleitende Worte vorweg.

Wir haben schon viel erlebt… Was wurden wir angegiftelt und niederträchtig beschimpft als wir die Baugruppen mit ihrem Eigentumsneubauwahn im Kiez zum Thema machten? Was mussten wir uns für einen Müll in der BVV-Treptow vom Baustadtrat Hölmer anhören, der sein Lieblingsprojekt am Spreeufer – Luxusbauten von Agromex – verteidigte? Was haben wir die Arroganz der Macht zu spüren bekommen als die Spezialdemokraten die A100 durch die Kleinanlage und die Häuser in der Beermannstrasse mit Hilfe der Polizei trieben? Und es verwundert auch nicht das sich Leute auf unsere soziale Arbeit drauf setzen und sagen zum Beispiel: Karla Pappel ist Scheiße, aber wir haben ja eine Mietberatung im Kiez, die ist super. Obwohl wir die Mietberatung hergeholt haben. Es ist aber auch ein Trauerspiel mit dieser Mieter“gemeinschaft“, die zwar kompetente Anwälte bereit stellt, aber eine unserer engagierte Anwältin aus der Beratung (Carola Handwerk und Henrik Solf) rausschmiss weil sie wagte die poststalinistischen, hierarchische Struktur der Vereins anzugreifen (wir fordern immer noch ihre Wiedereinstellung) (Mehr auch hier: Link zu den Anwält*innen). Wir haben auch nicht den Löffel abgegeben, (mehr …)

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Am Samstag den 17. Oktober um 13.00 Uhr gibt es eine ganz besondere Veranstaltung.

Nachdem der Vorstand des Wohnungsbauvereins Neukölln e.G. seine Mieter*innen am liebsten lieber heute als Morgen ausziehen sehen möchten, sagen die Verbliebenen „Wir bleiben Alle!“

Mit einer öffentlichen Begehung laden verschiedene Initiativen aus Treptow und Neukölln zu einer Begehung ein. Angeblich ist das Haus ja baufällig – aber wir wissen es besser. Das Haus ist super in Schuß! Der Versuch billigen Wohnraum zu zerstören ist nur zu durchsichtig. Unsere Recherchen belegen das hier im Link.

Ab 14.00 Uhr gibt es eine Begehung mit dem Bauingenieur Klaus-Petra Hansel. Und dem Statiker Simon Wels. Wir werden eine Widerlegung des Baugutachtens der WBV-Neukölln erleben.

Das unseriöse Baugutachten (liegt uns vor) der WBV-Neukölln dient dem alleinigen Zweck die Mieter*innen zu verunsichern und gegenüber der Politik Glaubwürdigkeit vorzutäuschen. Der neoliberale Hype hat nun auch die Genossenschaften erfaßt. Wohnung als Ware und Mittel zur Gewinnoptimierung. Nur die Rechnung geht nicht auf, die Leute ziehen nicht nur nicht aus.

Wir fordern mit den Bewohner*innen der Heidelberger Str 15-18, die sofortige Wiedervermittung der Wohnungen, die derzeit seit zum Teil zwei Jahren leerstehen.

Wenn dies nicht geschieht muss der Bezirk zum Jagen getragen werden!

Leerstand gehört beschlagnahmt und zu bezahlbaren Optionen sofort vermietet!

Für alle Arme dieser Stadt, egal ob schon länger hier lebend oder als Flüchtlinge gerade erst angekommen, ob Alleinerziehend, Betroffene der Altersarmut oder „Hartzer“…

Mit bezahlbaren Mieten meinen wir nicht die Mogelpackung der neoliberalen SPD, die uns Glauben machen will, das 6,50 Euro pro Quadratmeter bezahlbar seinen. Verarschen können wir uns selber – wir brauchen Wohnungen um die 4 Euro den Quadratmeter – denn dies entspricht dem Bedarf eines Drittel der Bevölkerrung in Berlin.

Um 14.00 Uhr gibt es eine Begehung. Ab 15.30 Uhr wartet auf Euch eine Tombola. Schlüsselfertige Wohnungen werden verlost. So siehts aus!

Im Anhang ein Flyer zum hochladen und weiterschicken!

Wir freuen uns auf Euch! Karla Pappel Treptow/Nord-Neukölln

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 Genossenschaft auf Abwegen – Baugutachten als Fiktion – Genossen bleiben wohnen

 

Suchen sie sich was Neues. Sie werden die neuen Mieten sowieso nicht zahlen können.“

Diese Haltung seitens der Verantwortlichen für die WBV- Neukölln gegenüber ihren Genossenschaftsmitgliedern bringt eigentlich alles auf den Punkt.

Die Heidelberger Str. 15 – 18 soll nach dem Willen des Vorstandes abgerissen werden und die jetzige Kaltmiete von 4,50 bis 5,50 den Quadratmeter würde vernichtet. Für 8,50 den Quadratmeter entstünde ein Neubau, in der die jetzigen Bewohner und Bewohnerinnen nichts mehr zu suchen haben.

Darum ist es ganz gut einen Blick auf das Treiben des WBV-Vorstandes zu werfen. Denn dieser ist durch den Widerstand der Mieter und Mieterinnen in die Defensive geraten, auch weil die Öffentlichkeit sich zunehmend für diese fragwürdige Genossenschaftspolitik von Oben zu interessieren beginnt.

Mit einem Baugutachten versucht sich der Vorstand aus der Affäre zu ziehen, indem der lächerliche Beweis angetreten wird, warum das Haus abgerissen werden müsse. Dahinter steckt der durchsichtige Wunsch, die kritische Öffentlichkeit zu täuschen und den zuständigen Bauverwaltungen und der Politik den Weg zu ebnen, um der unausweichlichen Verdrängung keine Steine in den Weg zu legen.

Zuerst widmen wir uns der Frage, wie diese Genossenschaft funktioniert?

Als zweiten Schritt werden wir das oben genannte unmögliche Baugutachten an einigen Punkten auseinander pflücken.

Die dritte Frage, der wir nachgehen: Was verbirgt sich hinter der Absicht eines Vorstandes, der sowohl seinen Genossenschaftsatzungen Lügen straft, der den Vertreterrat manipuliert und täuscht, und ohne Not einen bezahlbaren Wohnraum vernichten will. Diese Frage ist die weit aus interessantere und wirft ein hartes Schlaglicht darauf, wie korrumpiert die Immobilenlandschaft in ihrer Tiefe in Berlin ist, wenn selbst Genossenschaft schon das dreckige Spiel der SPD (Beispiel Stadt & Land) und der Immobilienwirtschaft (Baustadtrat Hölmer und Bewilligungspraxis für Eigentumswohnungen) mitspielen. (mehr …)

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Hallo Ihr Lieben; für die Daheimgebliebenen, Hartzer*innen und alle anderen, die nicht in den Urlaub fahren können: Wir einen kleinen Filmabend in Vorbereitung.
Am 16.August um 19.00 Uhr schauen wir uns den Film „buybuy St. Pauli“ an. Vielleicht habt Ihr Lust zu kommen? Eintritt ist frei. Wir schauen uns den Film unter anderem zusammen mit den Bewohner*innen der Heidelberger Str 15-18 an. Die weigern sich, sich entmieten zu lassen. Im Anschluss plaudern wir noch über den Film und was wir davon lernen können, trinken gemütlich was zusammen und schmieden die nächsten Pläne gegen unsere Verdrängung aus all den Kiezen, in denen wir wohnen.
Also schon mal ein Knoten gemacht und vormerken.
Loesje, Karl-Kunger-Str 55, 12435 Berlin

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OFFENER BRIEF AN DIE MIETER UND MIETERINNEN DER HEIDELBERGER STR 15-18
Der „Kungerkiez“ gehört zum Bezirk Treptow-Köpenick. Direkt daran grenzt der Bezirk Neukölln, mit der Heidelberger Straße.
Dort hat Wohnungsbau-Verein Neukölln e.G (WBV Neukölln eingetragene Genossenschaft) – an der Heidelberger Straße 15-18 Wohngebäude, die nun abgerissen werden sollen. Für einen schicken  Neubau. Den Bewohnerinnen und Bewohnern hat man mitgeteilt, auf Anfrage: Sie könnten nicht zurück in den Neubau, wenn dieser dann fertig ist. Weil sie sich die Neubau-Mieten nicht werden leisten können.
Der WBV e.G. versucht, für die betroffenen Mieter andere Wohnungen zu finden, auch bei anderen Genossenschaften. Und hat auch den Mieterinnen und Mietern GROSSZÜGIG erklärt, dass sie sich nicht an die Kündigungsfristen halten müssen, falls sie durch Eigeninitiative ein Ausweichquartier finden.
Da schaffen die Genossenschaftsmitglieder mit ihren Mieten einen Finanzüberschuss. Und dieser von ihnen geleistete Geldüberschuss wird nicht dazu genutzt, die Mieten zu senken, oder Bäder zu renovieren oder irgendetwas anderes zu ihrem Nutzen. Nein, der von den Genossenschaftsmitgliedern geschaffene Gewinn wird genutzt, um die Genossenschaftsmitglieder (einen Teil von ihnen) zu vertreiben.
In der letzten Mitgliederzeitung des WBV wurde das Projekt ja schon vorgestellt, auf der letzten Seite (kann man im Internet runterladen). Als schicker Architektenentwurf!
Zu veranworten hat so ein Bauprojekt natürlich immer der Vorstand, dem Aufbau der Genossenschaft nach zu urteilen.
Die anderen Zukunftsaussichten zur Umsiedlung und zum Nicht-Zurück-Können wegen zu hoher Mieten, wurden nicht veröffentlicht. Dazu haben nur die betroffenen Mieter Schreiben bekommen und es gab eine Versammlung. Aber nur für den relativ kleinen Kreis der Leute in der Heidelberger Strasse 15-18. Es herrscht der Eindruck vor, die WBV versucht die gesamte Planung mit allen Folgen – z.B. steigender Mietspiegel im Kiez –  im möglichst kleinen Kreis „unter Verschluss“ zu halten.
Viele Leute in einer Genossenschaft glauben sie handelt stets 100% legal und rechtschaffend. Aber es gibt solche und solche Genossenschaften. Eine Gegenwehr – gegen die eigene Genossenschaft mag auf den ersten Blick sozial unerwünscht und aussichtslos erscheinen. Doch viele  ältere Menschen ohne juristische Erfahrung stehen nun vor einem echten Problem. Ihnen wird gar keine Möglichkeit eröffent in die neuen Häuser zurück ziehen zu können, sie werden entwurzelt und der Mietspiegel wird weiter angeheizt. Wenn schon diese korrupte Politik kein Interesse an bezahlbare Wohnungen hat – so sollte die Genossenschaft andere Wege gegen den freien Markt einschlagen und stark machen! Im Zweifelsfall muss man der Genossenschaftleitung eindeutige Grenzen setzen.
Unterschreiben Sie keine Einverständniserklärung zur Kündigung. Tauschen Sie sich bei anderen NachbarInnen aus, Handeln sie gemeinsam und wohl überlegt.
Kontakt für weiter Massnahmen: Herta_Pappel@gmx.de

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