Posts Tagged ‘Padovicz’

Wir haben einen Aufruf bekommen, den wir Euch nicht vorenthalten wollen:

"Wir haben Euch was mitgebracht... Geschenke, die niemand haben will...*

am 10.3.2020,um 16 Uhr, George-Grosz-Platz, Kurfürstendamm/Ecke Schlüterstraße*

Immobilieros wie Padovicz, Pears, Engel und Völkers oder Mähren, etc.
beschenken uns jedes Jahr mit neuen Unannehmlichkeiten: Mieterhöhungen,
Eigentumsumwandlungen oder Zwangsräumungen. Mit den für sich gewünschten
Profit-Raten liegen die Immobilieros so eng bei einander, wie auch
räumlich: in der Immo-Schlucht aufm Kudamm! Wie auf einer Perlenkette
aufgereiht, liegen dort Immobilienbüros neben Notarbüros, Anwaltsbüros
und Lobbyistenbüros. Würde der Staat das Menschenrecht auf Wohnen
schützen, müsste der Kudamm zum Immobilien-Gefahren-Gebiet für Berliner
Mieter*innen erklärt werden.

Unter dem Motto „Return to sender“, wollen wir den ganzen Plunder, den
wir in den letzten Jahren angesammelt haben, zurück bringen. Also
verpackt eure Mieterhöhungen, Kündigungen, Zwangsräumungsanordnungen,
geräumtes Mobiliar (Stühle, Tische, Schränke, etc.), verbrauchten
Transpis, abgenudelten Demoschilder, vergilbten Plakate, Flugblätter mit
abgelaufenem Verfallsdatum oder was auch immer in einen Umzugs-Karton
und bringt ihn mit zum Georg-Grosz-Platz. Von dort aus werden wir die
Geschenke gemeinsam zu den Sendeadressen der Immobilieros auf dem Kudamm
zurückbringen!

Fotos von besonders auffälligen Rücksendungen werden wir unter
#WasMitgebracht#Mietenwahnsinn veröffentlichen."

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Eine Anti-Padoviczgruppe im Kiez formuliert Ihren Ärger:

 

„Hier im Kiez gibt es ein Haus das seit vielen Jahren verkommt. Systematisch. Der Besitzer ist geldgierig und handelt genauso. Die Mieter*innen sind ihm egal – wenn nötig eckelt er die Leute aus den Wohnungen. Wie er das macht? Indem er die Wohnungen verkommen läßt. Und verkommen ist gelinde gesagt. Denn letztlich nimmt er, wie in der Krüllsstraße 12, in Kauf das der gesamte Hinterhausbereich mit schwer gesundheitsschädlichen Schwarzschimmel verseucht ist.

Das fragt man sich, wie das denn geht?

Gibt es kein Gesetz, das die Mieter*innen schützt? Gibt es nicht ein Mietrecht? Kein Problem, solange zum Beispiel die SPD in Gestalt der Herrn Igel in Treptow-Köpenik das Sagen hat passiert hier nix. Herr Igel, als Oberbürgermeister eigentlich für Leerstand zuständig, ist ein Neoliberaler feinster Sorte. Wirtschaftshörig und ohne jedes Format. Er könnte, wenn er wollte, hohe Strafen verhängen gegen Padovicz.

So gibt es ja eigentlich das Gesetz über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum. Wenn ein Eigentümer seinen Wohnraum unbegründet länger als drei Monate leerstehen läßt, ist das schon eine Zweckentfremdung. So sagt das Gesetz.

Seit der Neufassung des Zweckentfremdungsverbots im Jahr 2018 gibt es sogar die Möglichkeit, nicht nur Strafzahlungen zu verhängen. Auch ein Treuhänder kann eingesetzt werden, der das Wohnhaus gegen den Willen des Eigentümers saniert, „zur Wiederzuführung des Wohnraums zu Wohnzwecken“, so steht es im Gesetz. Danach kann der Eigentümer das Haus wieder übernehmen, wenn er die Sanierungskosten begleicht. Ansonsten folgt die Zwangsversteigerung. Vorausgesetzt man hat den politsichen Willen dazu.

Nun weiß Herr Igel von diesen Zuständen in der Krüllsstraße aber er beruft sich auf Formalien. Es sei ein Widerspruch anhängig etc. Wir kennen das von der SPD. Es gibt immer einen Grund nichts zu tun, wenn sie gefordert wären… Immer auf Seiten der Vermieter, wie beschissen die auch sind. In seiner Eigenwerbung schreibt er: „Ich treffe (im Bezirk) Wirtschaftsunternehmen, Vereine, Gremien, verschiedenste Akteure sowie Bürgerinnen und Bürger sowie Politikerinnen und Politiker“. In der Reihenfolge. Wirtschaftsunternehmen sind bei ihm an erster Stelle.

Und das Padowicz hier im Kunger Kiez ein Haus unterhällt, das er hat verkommen lassen, das er die Leute rausgeekelt hat und jetzt Mietparteien drinne wohnen läßt, als Alibifunktion; all das interessiert die Politik nicht.

Das Herr Padovicz ein ganzes Haus hat mit Schwarzschimmel hat überwuchern lassen, bis auch die letzte Mieterin geflohen ist und ihre verseuchten Sachen zurück gelassen hat, das will niemand wissen. Dabei war das Körperverletzung. Seine Hausverwaltung hat das alles unterstützt seit Jahren.

Und die Polizei jagt etwaige Besetzer*innen und spannt die beiden Mietparteien ein, die Herr Padivicz sich im Haus hällt. Sie sollen sich auf jeden Fall bei der Polizei zu melden, wenn es zu Besetzungen kommt. Das ist ein Skandal. Statt Herrn Padovicz einzusperren wegen seinen kriminellen Machenschaften, wird auch noch sein Gier unterstützt. Aber auch das kennen wir von der Polizei. Dafür ist sie da.

Wir haben Fotos aus dem Haus bekommen, die den inneren Zustand zeigen. Das Vorderhaus ist komplett bewohnbar und steht seit mindestens vier Jahren zum Teil leer. Nur zwei Wohneinheiten sind belegt. Und auch nur solange, wie Padovicz nicht mit der Sanierung beginnt. Mit der er seit Jahren nicht beginnt. Und die er gegenüber dem Bezirk vortäuscht.

Ab und zu läßt er mal in einer Wohnung was machen, Scheinbar völlig ohne Plan. Und dann wieder ewig nichts. Aber das ist der Plan. So zu tun als passiere was, dabei ist das Haus reine Spekualtionsmasse. Vermieten interessiert den Mann gar nicht, nicht wenn es wenig Geld abwirft.

Wir fragen Euch; was ist zu tun?

Oliver Igel gehört ebenso wie Baustadtrat Hölmer abgesetzt. Sie sind nicht nur unfähig – im Gegenteil, sie sind wirkliche fähige Neoliberale, die auf die Interessen der Mieter*innen pfeifen.

Padovicz enteignen im Kungerkiez“

Es gibt auch einen interessanten Block zu Herrn Padivicz. Dieser Mann steht unter Beobachtung seiner Mieter*innen und all derer die richtig wütend auf ihn sind : https://padowatch.noblogs.org/

Und ein Blick auf das Imperium von Padivicz: https://umap.openstreetmap.fr/en/map/padovicz-immobilieneigentum_221319#11/52.5062/13.3319

So sieht der geldhungrige Mann aus…

Schwarzschimmel an den Wänden und in der Kleidung – die Mieterin ist geflohen vor den Zuständen (Seitenflügel)
Seitenflügel – vielleicht sollte Herr Padovicz verurteilt werden in seine Gammelimmobilien wohnen zu müssen?
Sieht auf den ersten Blick harmlos aus, aber auch in den Wänden Schwarzschimmel (Sietenflügel)
Vorderhaus, die vorletzte Altmieterin hat nach einem lächerlichen Vergleich und drei Jahren Kampf mit Padovicz das Handtuch geschmissen (Vorderhaus, bewohnbar)
Einer der Wohnungen in dem mal alle Jubeljahre wer renoviert – ohne das es eine Sinn macht und zum Abschluß gebracht wird. Und schon gar nicht vermietet wird.
Der letzte Altmieter, der eine Deal gemacht hat mit Padovicz.

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Das nächste Stadtteiltreffen betroffener Mieter & Mieterinnen* findet am 27.1. um 17.00 Uhr (!) statt. Wir setzen 1 1/2 Stunden an.

Das Treffen wird in dem Spieleladen „Irrlicht“ sein in der Karl Kunger Str.4

Es wird unteranderem thematisch um die Bebbaung des Ufers an der Lohmühlenbrücke gehen, um die Krüllstr. 12 – ein Haus, das der Besitzer bewußt verkommen läßt und die Politk bewußt wegschaut. Und es wird um die Karl Kunger Str. 5 gehen, in das sich Idioten Wohnungen für mehr als ne halbe Millionen kaufen wollen und glauben sie würden hier glücklich.

Wer mehr wissen will, muß zum Treffen kommen

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Vor einer Woche haben wir einen kleinen Kiezspaziergang veranstaltet. Losgegangen sind wir von der Bouchestrasse/ Ecke Karl Kunger Straße. Dort haben wir dann zu dem eingerüsteten Eckhaus den Stand der Dinge erfahren.

Ungefähr 40 – 50 Menschen aus dem Kiez und aus dem Nachbarkiez waren gekommen. Und wir sind dann vor die Karl Kunger Str 26 (Aspire-Haus) gezogen. Auch über die Kunger-Höfe gegenüber gab es Informationen. Und weil’s so schön war erfuhren wir dann auch noch was über die Kiefholz Str 22. Man muß sich das in Luftline 50 Meter vorstellen, was auf diesem kleinen Fleck schon für eine Verdrängungsleistung zusammen kommt.

Die Kunger Kiez Initiative mit Sitz in einem Gewerberaum von „Stadt & Land“ in der Kunger Straße wurde auch Gegenstand von Kritik, hatten doch tatsächlich Menschen aus der Initiative die Zettel zweimal zum Kiezspaziergang verschwinden lassen. [Nachtrag aus aktuellem Anlaß: Ebenso wurde das Gebahren der Kiezkasse um Freier-Winterwerb thematisert, als auch der Fakt das sein Stellvertreter ein AfDler ist]

Gegenüber der Kiezgalerie dann der mit Eigentumswohnungen zugebaute ehemalige Inselmarkt war kurz Thema um dann zu einen Haus zu ziehen, das im Bereich der Kriminalität zu verorten ist. Padovicz, ein unbeliebter Besitzer vieler Häuser in Berlin, der mit dubiosen Mittel Häuser entmietet und mit der Politik gut auskommt, hat auch in der Krüllststr ein Haus. Er hat das Haus systematisch verkommen lassen. Im Seitenflügen ist das Haus mit Schwarzschimmel verseucht. Die Mieter*innen haben irgendwann keine Kraft mehr gehabt und sind ausgezogen. Der Oliver Igel, eine traurige Gestalt von einem Bürgermeister (SPD), der auf Seiten der Immobilenhaie steht, hat natürlich nicht eingegriffen, obwohl hier Wohnraum zu Spekualtionszwecken seit zehn Jahren leerstehen gelassen wird.

An der Karl Kunger 5 haben wir einen kleinen Stop eingelegt, und wie an alle Häuser einen Aufkleber mit „enteignen“ angebracht.

Dann bröckelte es schon sehr stark. Es war einfach kalt und zugig. Und viele ältere Mieter und Mieterinnen zogen sich zurück. Aber der harte Kern zog noch vor eine Baulücke in die Lohmühlenstr, in die Stadt & Land wahrscheinlich die nächsten teueren Mietwohnungen reinquetschen wird.

An allen Stationen gab es kleine Redebeiträge. Den Abschluss bildete der Garten der Karl Kunger Str. 5 und der Bericht darüber, wie der Makler, einschließlich Kaufinteressenten reagierten, als sie mal von Anwohnern gestört worden sind. Der Makler war angefressen und die schäbigen Käufer hatten auch keine Freude an dieser gelungenen Störung.

Alles in allem waren wir erstaunt, das sich soviele Menschen zum Kiezspaziergang eingefunden hatten und wir werden da sicherlich nochmal demnächst dran anknüpfen…

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Stellt Euch vor, Ihr sollt verdrängt werden – und aus allen Ecken des Kiezes kommen Menschen um Dich zu unterstützen.

Wir machen einen Kiezspaziergang im Kunger-Kiez. Veranstaltet wird der Kiezspaziergang von Anwohner*innen aus den Mietshäusern Karl-Kunger Str. 1-6, der Issingstr. und der Stadtteilinitiative Karla Pappel.

Wir treffen uns an der Infotafel an der Ecke Bouchestr / Karl-Kunger Str. um 14.00 Uhr. Schirm mitbringen – falls regnerisch.

Wir laufen ein paar exemplarische Stationen im Kiez ab. Welches Haus befindet sich gerade im Kampf? Welche miesen Investoren treiben die Armen aus dem Kiez? Wie wird der Kiez gerade umgekrempelt und ausgewechselt? Wo will schon wieder wer Eigentumswohnungen bauen? Wo stehen Wohnungen leer?

Und vor allem: Was werden wir dagegen unternehmen?

Gegen Ende machen wir ein Kaffeekränzchen. Bringt gern was kleines für ein Buffet mit.

Bringt Eure Plakate und Transparente mit, gerne wasserdicht. Thematisch gerne gegen Verdrängung, Mieterhöhung und Eigentumswohnungen. Wir wollen die Sachen aufhängen.

Sonntag den 27.10 um 14.00 – 16.00 Uhr

NIEMAND WIRD ALLEIN GELASSEN

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