Archive for April 2019

Den Aufruf haben wir übernommen von: https://de.indymedia.org/node/31773
Dort findet sich der Text auch als A4-Flyer gelayoutet zum Ausdruck bereit. Unterstützt die Menschen im Kampf gegen Mieterhöhung, Verdrängung und Luxusprojekte.

Die 12% Partei – die SPD und deren Freunde planen einen weiteren Angriff auf die Stadt:

Zitatanfang

„29.04.2019 // 18:00 Uhr // Treskowallee 8 // Hochschule für Technik und
Wirtschaft (HTW), Aula (A238) // U5 – Tierpark

Am Montag, den 29. April 2019 soll in einer Lichtenberger Sonder-BVV
(Bezirksverordnetenversammlung) der „Bebauungsplan XVII-4 ‚Ostkreuz‘“
für das Areal zwischen Ostkreuz und Rummelsburger Bucht durchgewunken
werden. Dieser Bebauungsplan würde eine Vielzahl an Zwangsräumungen,
sowie den Bau von Luxuswohnungen und eines völlig überflüssigen
Erlebnisaquariums („Coral World“) nach sich ziehen. Deshalb rufen wir
die gesamte stadtpolitische Bewegung dazu auf den Ort der Abstimmung –
die Aula der HTW – zu fluten. (mehr …)

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Kundgebung „Friede der Stadt – Keine Spekulation mit Wohnraum – Keine Räumungen!“
Am Sonntag, 21.4.19, 10:45 Uhr,  gegenüber der St.Joseph-Pfarrkirche, Müllerstr. 161
Solidarität mit der Besetzung der Großbeerenstraße 17a und allen Mieter*innen der ASW
An Ostern verkünden die obersten Würdenträger der katholischen Kirche feierlich den Frieden für die Stadt und den Erdkreis. Aber die tägliche Praxis im umfassenden Immobilienimperium der katholischen Kirche widerspricht nicht selten diesem Anspruch. So auch beim katholischen Wohnungsunternehmen Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH, der Eigentümerin der Großbeerenstr. 17a.
Deshalb besteht weiterhin akute Räumungsgefahr für die besetzte Wohnung in der G17a.
Die ASW bereitet die Räumungsklage vor und verweigert jedes Entgegenkommen gegenüber der Hausprojektgruppe.
Am 12.4. postierte sie einen ständigen Wachschutz im Haus und versuchte damit eine „kalte“ Räumung. Nur mit Unterstützung der Nachbar*innen und eines Anwalts konnte durchgesetzt werden,
dass sich wenigstens fünf Menschen in der Wohnung aufhalten dürfen.
Wir fordern den sofortigen Abzug des Wachschutzes und unterstützen nach wie vor die Forderungen der Hausprojektgruppe.
Friede den Mieter*innen, Friede den Hütten!
Wenn der Friede den Hütten genommen wird, werden die Armen vor den Palästen der Reichen auftauchen!
Keine Spekulation, keine Räumung!
Freund*innen der Besetzung der G17a

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Ticker zur Großbeeren 17a

*- bitte weiterleiten -*

*13.4. – Aktueller Stand in der Großbeerenstraße 17a*

Nach wie vor ist die besetzte Wohnung in der Großbeerenstraße 17a akut
räumungsbedroht.

Nach Ablauf der Frist des Verlassens der vertraglich genehmigten Wohnung
am vergangenen Donnerstag, sicherte die Eigentümerin, die Aachener
Siedlungs- und Wohnugsgesellschaft mbH (ASW) den beiden Vermittlerinnen
der Grünen MdA Katrin Schmidberger und MdB Canan Bayram die Fortsetzung
eines Gespräches mit den Besetzer*innen in der kommenden Woche an.

Aber was ist von so einem Angebot zu halten, wenn am Freitag Morgen eine
Wachschutzfirma sich im Haus postiert mit der Anweisung, dass keine
Person mehr Zugang zu der Wohnung erhält.
Die Folge waren immer wieder Provokationen (mehr …)

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*Aktuelle Situation in der Großbeerenstraße 17a – 10.4.2019*

Die Situation in der Großbeerenstraße 17a spitzt sich zu.
Die Eigentümerin, die katholische Aachener Siedlungs- und
Wohnungsgesellschaft mbH, fordert die Räumung der besetzten Wohnung und
des Hauses bis zum 10.4.2019. Sie reagiert auf keine Gesprächsangebote mehr.

Damit gehen die Besetzer*innen von einer akuten Räumungsbedrohung aus. (mehr …)

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Am Rande der Mietendemonstration in Berlin wurde im sogenannten Wrangelkiez ein leerer Laden besetzt. Er steht schon seit drei Jahren leer. Er wird so teuer vermietet – den will niemand haben.

Also rein in die Bude, dachten sich Einige. ( FOTOS siehe UNTEN! )

Obwohl die Polizei von Aktionen ausging, kam sie zu spät. Mehrerer hundert Menschen haben sich von der Demo gelöst und sind dann in den Laden reingegangen. Drei oder vier Besetzter*innen waren in dem Laden, als einige Polizeibeamte in Zivil  von einem Hintereingang aus den Laden sicherten und die (mehr …)

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Mietenproteste gegen Verdrängung in ganz Berlin

Am 6. April werden in vielen Städten Deutschlands Mieter/innen gegen Verdrängung und hohe Mieten auf die Straße zu gehen. Doch in Berlin gab es bereits seit dem 27. März täglich in den unterschiedlichen Stadtteilen Proteste gegen die Akteure der Verdrängung. Mehr zur Demo: https://mietenwahnsinn.info/demo-april-2019/

Pears Global – unbekannter Akteur der Verdrängung
Im Vorfeld gab es reichlich Aktionen und kleinere Kundgebungen. Auch Informationsveranstaltungen würden angeboten. So informierte eine Recherchegruppe  in der Neuköllner Kiezkneipe „Syndikat“ in der Weisestraße 56 über die Pears-Global, einen noch unbekannten Akteur im Berliner Immobiliengeschäft. Das von 3 Brüdern, die zu den reichsten Männern in Großbritannien gehören, geführte Familiengeflecht hat unter anderem das Haus gekauft, in dem das „Syndikat“ sein Domizil hat und der Kneipe gekündigt. Auch in der Samariterstraße im Friedrichshainer Nordkiez besitzt die Pears Global Häuser. In einem befindet sich der Blumenladen „Pusteblume“. Die Besitzerin hat noch immer keinen neuen Vertrag und muss um den Verbleib bangen.

Kiezspaziergang

Das wird eines der Themen des Kiezspazierganges zu Orten der Verdrängung und Vertreibung, der am 5. April um 18 Uhr an der Samaritastraße/Ecke Rigaer Straße beginnt. Dort ist die Verdrängung gleich an zwei Zahlen ablesbar. Mieter/innen des Eckhauses Samariterstraße 8 haben Transparente aus den Fenstern ihrer Wohnungen gehängt, auf denen zu lesen ist: „Miete alt 707 Euro, Miete Neu: 1700 Euro.“ Dort ist die Fortis Group für die drohende Verdreifachung der Miete verantwortlich. Ein wichtiger Akteur der Verdrängung in Nordkiez ist die CG-Gruppe, die in der Rigaer Straße 71-73 Nobelwohnungen bauen will. Seit mehreren Jahren protestieren Bewohner/innen dagegen, unter anderem wegen der vom Besitzer der CG-Gruppe Christoph Gröner offen propagierten Umwandlung ganzer Stadtteile.

Aufruf gegen die Stadt der Reichen
„Dies ist ein Aufruf sich zu organisieren, rebellische Nachbarschaften und solidarische Strukturen zu bilden“, heißt es im Aufruf des Interkiezionalen Blocks, in dem sich bedrohte Projekte an der Mietendemo am 6.April beteiligen. Im Friedrichshainer Nordkiez organisieren von Verdrängung bedrohte Hausprojekte und Mieter/innen am Samstag um 13 Uhr ein Vortreffen am sogenannten Dorfplatz, an dem sich die Rigaer Straße und die Liebigstraße kreuzen. In Absprache mit der Demonstrationsleitung wollen sie sich an der Kreuzung Warschauer Straße/Ecke Frankfurter Allee der Mietendemo anschließen, die um 12 Uhr am Alexanderplatz beginnt. Sie endet vor der Arena in Treptow, wo zeitgleich die Messe der Berliner Immobilienwirtschaft stattfindet.

Verdrängung hat viele Gesichter – der Film

„Auch in Treptow hat die Verdrängung von Menschen mit geringen Einkommen schon lange stattgefunden. Nachdem in „Baugruppenmessen“ organisierte Architekt*innen ihr Klientel zusammensammelten, haben sie den eher kleinen Stadtteil mit mehr als 10 Baugruppen zugeballert. In Folge dessen wurde der Prozess der Verdrängung durch Aufwertung, steigende Grundstückspreise und steigende Mieten seit 2009 angeheizt“, heißt es in einem Text.  Dieser verweist auf den Dokumentarfilm „Verdrängung hat viele Gesichter“, der die Opfer und Nutznießerinnen von Gentrifizierung am Beispiel Treptows zeigt. Er kann jetzt netterweise kostenlos unter

https://archive.org/details/verdraengung-hat-viele-gesichter-film

angesehen werden.

Karla Pappel

 

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