Archive for Februar 2013

Die bekannte Baugruppe an der Kiefholzstraße – rund um die Uhr bewacht, weil allseits beliebt bei den AnwohnerInnen, hat einen neuen Clou vor.

Bekannt geworden, weit über den Kunger-Kiez hinaus sind die Baugruppenmitglieder durch ihre verlogene Doppelmoral. Während man gentrifiziert (= Arme verdrängt) stellte man sich ein GentrifiezierungsFrei-Zertifikat (Bericht) aus. Während auf den Flyern mit den idyllischen Bildern des wildverwachsenen Hochdamms auf ökologisch geworben wurde, zerlegte man die letzten Bäume und Sträucher auf dem Grundstück während der Brutschutzzeit. Während man weltoffen und alternativ tut, diskutiert man jetzt intern die Abschottung. Derzeit wird innerhalb der Baugruppe (mehr …)

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Ein Baugruppen-Mensch des Gentrifizierungsprojektes Baugruppe KarLoh mit seinem Hund traf beim Verlassen einer Kneipe auf eine Aktivist_in von Karla Pappel. Möglicherweise war Alkohol im Spiel. Enthemmt griff er die auf dem Heimweg befindliche Person an: “ Was guckst Du so? Hast Du ein Problem?“ Als die Person nicht reagierte, sondern (mehr …)

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Wir, „Karla Pappel“, „MieterInneninitiative Hoffmannstr/ Fanny Zobel Str.“ und „Mediaspree versenken!“ haben ein ausgefülltes Leben. Wir können uns unmöglich ständig die Zeit um die Ohren schlagen mit Sitzungen, deren Akteure wie Baustadtrat Hölmer an der Frage von Verdrängung durch Mieterhöhung nicht müde werden zu betonen, sie können eh nichts tun für die 25 % TransferleistungsempfängerInnen in Alt-Treptow. Ihnen seien die Hände gebunden (Mit Sachzwängen kann man immer alles legitimieren).

Nun ist die Auseinandersetzung um eine sogenannte Erhaltungssatzung für Alt-Treptow, auch besser bekannt als Milieuschutzsatzung, von der BVV nach hitziger Debatte noch einmal zurück an den „Ausschuss für Stadtentwicklung und Tiefbau“ gegangen. Vor allem auch auf Betreiben der SPD, die bereits schon Angst vor dem Bundestagswahlkampf verspürt. Am 20.2. also wird hierüber noch einmal in Köpenick beraten.

Wir stellen hiermit noch einmal klar (mehr …)

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Treffen für MieterInnen des Spreeufers Alt-Treptow und UnterstützerInnen gegen die Bebauung mit 3 Hochhäusern (Hotel und Luxuseigentumswohnungen) durch den Investor Agromex:

am Dienstag, den 19.2.2013 um 19.00 Uhr 

im Laden “Loesje” in der Karl Kunger Str. 55, 12435 Berlin

Themen werden vor Ort gesammelt, u.a. Bericht zur letzten BVV-Sitzung und weiteres Vorgehen.

Es laden ein: MieterInnen der M.Hoffmann-Str./Fanny-Zobel-Str., in Zusammenarbeit mit „Stadtteilinitiative Karla Pappel gegen Mieterhöhung und Verdrängung / Alt-Treptow“ und dem Initiativkreis “Mediaspree versenken!”

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Mit einem wahrhaft christlichen Ziel lehnte der CDU-Fraktionschef Christian Schild bei der hitzigen BVV-Debatte (31.01.2013) den Antrag zur Erhaltungssatzung (Milieuschutz) für Alt-Treptow ab. Denn er wünscht sich „Münchner Verhältnisse für Alt-Treptow“, schließlich sei München eine prosperierende Metropole.

Münchner Verhältnisse – bitte schön Herr Schild – so siehts da aus (einige Auszüge):

  •  Hungern ist die halbe Miete
    Zu teuer sagt das Amt und streicht den Mietzuschuss um 100 Euro. Für den Mann ist das ein existenzielles Problem – denn wer vermietet im teuren München schon an einen Langzeitarbeitslosen? Inzwischen leidet auch seine Gesundheit. (mehr …)

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Mit einem martialischem Polizeiaufgebot wurde heute die Zwangsräumung in der Lausitzerstr. 8 ab 6.00 Uhr durchgesetzt. Hubschrauber, Pfefferspray, und mehr als 500 Polizeibeamte waren nötig um der Gerichtsvollzieherin den Weg zu bahnen. Selbst das gelang nur über die Hinterhöfe und mit Mühe. Die Gerichtsvollzieherin zog sogar zur Tarnung eine Polizeijacke an. An die 1000 Menschen blockierten die Eingänge und Straßen zu der Wohnung. Aus vielen Häuser hingen Transparente. Menschen an den Fenstern lärmten mit Kochtöpfen. Die Presse war sehr stark anwesend. Die militärische Durchsetzung der Räumung war eine politische Kapitulation gegenüber den Verhältnissen dieser Stadt. Und ein Ausdruck der Machtlsoigkeit angesichts einer Bewegung die wächst und sich nicht mehr verarschen lassen will von Politikern, Justiz und Polizei. Viele Menschen, die sich früh Morgens aufgemacht haben um mit ihren Körpern und viel menschlicher Solidarität die Räumungen zu verhindern, mochten nicht begreifen, das die Polizei um jeden Preis das Interesse von Franell und den anderen Schurken durchzusetzen bereit war. Der politische Schaden wird als groß bewertet. Trotz durchgesetzter Räumung ist das Thema Zwangsräumung als Spitze des Eisberges dessen was für eine Scheissentwicklung die Stadt nimmt in aller Munde. Und wir sind eine soziale Erfahrung reicher.

Eine spontane Demonstration mit an die 1000 Menschen (!) konnte von der Polizei zu keiner Zeit wirklich unter Kontrolle gehalten werden. Der Verkehr brach in Teilen von Kreuzberg über längere Zeit zusammen. Eine Person wird derzeit dem Haftrichter vorgeführt.

Der zwangsgeräumte Ali Gülbol sagte: „Es geht uns sehr schlecht, weil die Räumung vollzogen wurde, aber es geht uns auch sehr gut, weil wir so viel Solidarität erfahren haben“

zwangsraeumungverhindern.blogsport.de

mietenstopp.blogsport.de

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Wir, „Karla Pappel“ sind Teil des Bündnisses, welches untenstehende Erklärung herausgegeben hat.

Wir werden von diesem Kiez ausgehend an den Blockaden gegen die Zwangsräumung teilnehmen und uns gemeinsam treffen. Kommt auf die Vorbereitungsversammlung am Dienstag oder schaut ab Mittwoch auf diese Webseite ; wo wir uns treffen werden um gemeinsam loszugehen!

„Wir, der Zusammenschluss von über 20 Stadtteilinitiativen sowie Projekten und Häusern, erklären im Beschluss der „stadtvernetz“ – Versammlung vom 27.1.2013:

Wir rufen zur Blockade der Zwangsräumung in der Lausitzer Str. 8 um 7.00 Uhr am 14.2.2013 in Berlin-Kreuzberg auf.
Dieser Aufruf ist kein Aufruf zu einer symbolischen Blockade!
Uns geht es um nicht mehr und nicht weniger als um die Verhinderung der Zwangsräumung der Familie Gülbol.
Wir werden mit der Verhinderung der Zwangsräumung ein Signal gegen Mieterhöhung, Verdrängung und Verarmung weit über die Stadt hinaus setzen!

Dazu brauchen wir Euch alle! (bitte weiterlesen, die Red.) (mehr …)

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