Archive for the ‘Hausverkauf’ Category

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner,

anlässlich der geplanten Bebauung im Hinterhof der Karl-Kunger Str.5 sollen Bäume gefällt werden. Natürlich entstehen Eigentumswohnungen – keine bezahlbaren Wohnungen. Wieder mal (siehe Entstehung Karla Pappel) Wir wollen informieren und schauen, was wir dagegen tun können. Außerdem wollen wir mit unserem Besuch die Bewohner*innen der KK5 moralisch unterstützen. Die Bewohner*innen der KK5 versuchen gerade eine Mieterhöhung zurückweisen.

Das Exposé für den geplanten und aufgemotzen Neubau im bisherigem Garten findet ihr hier:
https://kraftkraft.de/neubauprojekte/karlno5/

Die geplanten Wohnungen werden auch bereits bei "Immobilienscout24" angeboten. Die Käufer wissen noch nicht was das für sie heißt. 
https://www.immobilienscout24.de/Suche/S-T/Wohnung-Kauf/Umkreissuche/Berlin_2dTreptow_20_28Treptow_29/12435/230758/2509000/Karl_2dKunger_2dStra_dfe/-/5?enteredFrom=one_step_search

DIESE MENSCHEN, DIE SICH HIER IN DEN HINTERHOF EINKAUFEN, SIND SOWAS VON NICHT WILLKOMMEN!!

Am Mittwoch, den 25.9. um 18 Uhr im Hinterhof/Garten der KK5

Zugang über Isingstraße oder Lohmühlenstraße

Es gibt Kaffee und Kuchen.

Bringt gerne auch was kleines mit, wenn ihr wollt.

Anwohner*innen in Zusammenarbeit mit Karla Pappel

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Das Baumscheißenfest kommt so verläßlich wie die Hundekackwurst zum Baum. Wir prämieren ja die „Beste Baumscheibe“ statt die „Schönste Baumscheibe“ dieses Jahr. Ansonsten kann man den Quatsch eigentlich getrost vergessen.

Doch dieses Mal ist auch eine andere Gruppe mit einer netten Idee anwesend. Es wird ein Essen für die Ärmeren und Ausgegrenzten im Kiez und in den Nachbarkiezen geben. Das Essen wird umsonst oder gegen Spende ausgegeben (findet statt: Stand 29.Aug). Anlaß ist der Wunsch ein Hausprojekt zu ermöglichen, für Menschen mit wenig Geld. Das Ganze ist recht ambitioniert, aber wir finden das unterstützenswert. Auch weil es gut ist, sich den Kiez nicht nehmen zu lassen, von Investoren und Eigenheimbesitzer*innen.

Diese Idee wird dann zeitlich rund um das Essen vorgestellt. Wir laden Euch herzlich ein zu kommen. Ein offenes Mikrophon ermöglicht allen ein paar Worte zu ihrer Wohn- und Lebenssituation sagen zu können. Außerdem sind kleine Kunstaktionen und Asphaltmusiker*innen angefragt, die uns als Arme nicht verarschen.

In diesem Sinne sehen wir uns am 31.8. ab 13.00 Uhr auf der Ecke der Karl-Kungerstr. 12, bei den Glascontainern.

Um 14.00 Uhr wird es eine kleine Baumscheibenaktion geben, wir sind gespannt…

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Im Moment scheinen die Eigenbedarfskündigungen in Berlin mehr zu werden. So weichen die Vermieter aus, um aus den Wohnungen mehr Geld pressen zu können. Vor allem dann, wenn die Vermieter an Grenzen kommen um die Mieter*innen anders ausnehmen zu können.

Tut Euch mit anderen Betroffenen zusammen. Und informiert uns so oder so, damit wir im Kiez den Überblick behalten. Und unterstützt Euch gegebenenfalls untereinander. Und nehmt Kontakt mit örtlichen unabhängigen und radikalen Stadtteilinis auf, damit die Euch unterstützen.

Auf keinen Fall irgendwas zustimmen. Erst einmal solltest Du Dich qualifiziert informieren, hole besser mehrere Meinungen ein. Verschaffe Dir einen Überblick ob Andere im Haus auch betroffen sind. Auch wenn sie Dir nicht alle sympatisch sind, weißt Du nie ob Ihr nachher nicht doch gemeinsam dem Vermieter in die Suppe spucken könntet. Und dann tue Dich mit anderen Betroffenen verabreden, hole Tips ein, unterstützt Euch gegenseitig.

Bei Begehungen durch potentielle Käufer*innen, gibt es gute Erfahrungen, denen die Kauflust mit lustigen Beiträgen richtig zu verderben.

Wir stellen bei Bedarf auch den Kontakt zu einer Gruppe her, die “ das Thema Eigenbedarfskündigung weiter in die Öffentlichkeit bringen und unterstützen“ wollen.

Liebe Grüsse
Karla Pappel


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Liebe Leute, eine kleine Information (siehe unten)
Auch wir im Kungerkiez haben ein Bundesimmobilienhaus in der Karl-Kunger-Str 48, worum sich gerade die Hinterhofbaugruppe „Kungerhöfe“ bewirbt. Zwei Millionäre der Baugruppe wollen das Vorderhaus kaufen und haben auf einem internen Baugruppentreffen schon ihre Absicht kundgetan: Die Mieter*innen wollen sie über Eigenbedarfskündigungen rausschmeißen. Dazu sollen andere Baugruppenmitglieder mit in den Hauseinkauf einsteigen.
Deshalb sind andere Mietkämpfe in anderen Stadtteilen auch Kämpfe die uns betreffen, deshalb ist der Verkauf der Bundesimmobilienhäuser an Investoren und Baugruppenyuppies zu verhindern… Diese Häuser müssen bezahlbare Mietwohnungen bleiben. Und wir fügen untenstehenden Aufruf hinzu: Kein Verkauf der Häuser in der Karl-Kunger-Strasse!
Aus dem Aufruf aus dem Nachbarkiez:

Kundgebung: Stoppt den Verkauf unserer Wohnungen zum Höchstpreis!

Am Dienstag, 10. Februar  16:0018:00
Mieterinnen der Bundesimmobilien Großgörschen/Katzlerstraße fordern die SPD auf im Bundes-Haushaltsausschuss den Verkauf ihrer Wohnungen zum Höchstpreis zu stoppen.

Forderungen an die SPD:

  • Mehr Demokratie wagen in Mieterfragen!
  • Lösen Sie Ihre Versprechen für bezahlbare Mieten ein!
  • Stoppen Sie die staatliche Immobilien-Spekulation!
  • Stoppen Sie den Höchstpreis-Verkauf der Großgörschen-/ Katzlerstraße im Haushaltsausschuss! „

Die Kundgebung ist von 16 bis 18 Uhr angemeldet.

Kundgebungsort: Neben der SPD-Zentrale, auf der Grünfläche Friedrich-Stampfer-/Ecke Wilhelmstr., 10963 Berlin Kreuzberg, U-Bhf Hallesches Tor

Weitere Informationen: http://iggroka.de/termin/kundgebung/

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Hallo Liebe Leute, wir melden uns nochmal zur der Karl-Kunger-Str. 26 in Treptow.
Beide Gewerbetreibenden des Hauses werden gerade gekündigt und müssen bis zum 30.Juni die Räume aufgeben. Beide Gewerbetreibenden leben und arbeiten schon lange im Kiez. Bei dem einen Laden handelt es sich um einen Secondhandladen. Und bei dem anderen Laden um einen Haushaltsladen/Näherei. Sie sind dem neuen Besitzer nicht genehm. Ihr könnt die Leute privat unterstützen indem  Ihr vorbei geht und schaut ob Ihr noch was braucht. Die Preise sind stark reduziert – alles muss raus, weil sie natürlich keinen anderen Laden finden.

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Unser Buschfunk funktioniert. Ein mit uns sympatisierendes „Baugruppenmitglied“ des Janushauses in der Krüllstrasse in Alt Treptow informierte uns freudig. Nachdem die ersten Baugruppenmitglieder ihren Finanzcheck bei der Umweltbank (!) hinter sich gebracht und in die GbR (Gesellschaft des bürgerlichen Rechts) hineinmanövriert hatten, nun die herbe Enttäuschung. Wird nix mit Eigentum im Kummerkiez. (Schon die zweite Schlappe) Die ausgesprochen unsympatischen und arroganten Baugruppenmitglieder, einschließlich der ArchitektInnen (Schmollerplatz 1 / Zwillingshaus) schauen dumm in die Röhre. Der Eigentümer in Hamburg gibt das Grundstück nicht frei. Unter steuerrechtlichen Vorwänden zog er seine Resevierung zugunsten der Baugruppe zurück.

Kein Grund sich auszuruhen. Aber freuen wird man sich ja wohl dürfen.

Herzlichst Ihre Karla Pappel

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Im Nachbarkiez in Neukölln gibt es wenig Brachen. Kein Platz also für Baugruppen, die den Kungerkiez zerstören…

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