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Alle MieterInnen sind zum nächsten Treffen herzlich eingeladen:

am Donnerstag den 31. Mai um 19 Uhr

auf dem Schiff Hoppetosse vor der Arena

Eichenstraße 4, 12435 Berlin

Thema sind u.a. die neuesten Informationen rund um die Bebauung des Spreeufers in Alt-Treptow, Bericht von der BürgerInnenfragestunde bei der öffentlichen BVV-Sitzung (24.05., Rathaus Treptow, 16:30 Uhr), sowie das weitere Vorgehen.

Es laden ein: MieterInnen der Fanny-Zobel-Str. und Hoffmannstr.
In Zusammenarbeit mit „Stadtteilinitiative Karla Pappel gegen Mieterhöhung und Verdrängung / Alt-Treptow“

Vor Gericht scheiterten die Architekten Großbongardt und Ostwald mit einem Strafverfahren. Beide hatten vor 1 ½ Jahren eine Anzeige gestellt. Vorwurf:  „Verleumdung“ und „Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz“ , gestellt gegen eine Teilnehmerin eines Kiezspazierganges am 31.10. 2010 im Reichenbergerkiez.

Anlass der Anzeige im Reichenbergerkiez war ein Flugblatt (wir dokumentieren es im Anhang), auf dem die beiden Architekten namentlich benannt wurden als mitverantwortlich für die Zerstörung einer grünen Oase mitten am Schmollerplatz 1 in Alt-Treptow. Durch den Bau von Eigentumswohnungen würde der Verdrängungsprozess und Mieterhöhung forciert (in der Tat wurden Teile des Schmollerplatzes von einfache Wohnlage in mittlere Wohnlage “aufgewertet”). Das Flugblatt nahm kein Blatt vor den Mund und machte die TeilnehmerInnen des Kiezspazierganges nicht nur mit der Autonummer und dem Aussehen der beiden Architekten bekannt, sondern auch mit dem Architekturbüro im Reichekiez, in dem sie arbeiteten.

Der Polizei war das Anlass genug eine TeilnehmerIn zu kontrollieren und einige Zeit später auch ihre Wohnung nach dem Flugblatt zu durchsuchen (die Polizei befand sich aber an einer falschen Adresse). Der Prozess wurde mehrmals angesetzt aber immer wieder verschoben. Der Richter hatte kein großes Verurteilungsinteresse aber Herr Großbongardt machte u.a. auch Druck beim Bezirk und jammerte dort z.B. über jenes Flugblatt auf einer öffentlichen Sitzung. Die Staatsanwaltschaft hatte zusätzlich ein politisches Interesse zur Verurteilung und war nicht bereit den Fall zu den Akten zu legen, da solche wirkungsvollen Flugblätter unterbunden und bestraft gehörten. Folglich kam es immer wieder zu Prozessversuchen. Doch auch der letzte Disziplinierungsversuch scheiterte; der Richter war allenthalben nur zu einer Einstellung der Strafe bereit. Gegen Zahlung von 100,- € an einen gemeinnützigen Verein. Der Vorwurf der Verleumdung durch die angebliche Verteilerin war längst fallengelassen worden. Mit dem Foto wurde der Verstoß gegen das Kunsturheberrecht begründet. Doch das Foto der beiden Architekten stammte, laut vertraulichen Aussagen an Karla Pappel aus dem Umfeld von Claudia Ostwald, aus dem Internet. Genauer gesagt von ihrer Webseite, auf der sie für ihre bis heute umstrittene Baugruppe am Schmollerplatz Werbung betrieben. So ist das. Man möchte schon für sich werben und von allen gekannt werden. Bekanntheitsgrad bringt neue Aufträge mit sich. Vielleicht. Aber bitteschön keine Kritik. Und schon gar nicht mit Foto. Dann gibt es eine Strafanzeige. Erbärmlich. Und peinlich zugleich.

Aber wie gesagt; die Einstellung der Verfahrens diente nur zur Gesichtswahrung einer politisch motivierten Staatsanwaltschaft und den beiden Architekten. Im Grunde ist es ein Freispruch. Dumm gelaufen für die beiden Architekten, die ihr nächstes Verdrängungsprojekt im Kiez demnächst angehen wollen: die Baugruppe Gartenhaus in der Krüllsstrasse im Kungerkiez.

Auch in besagter Krüllsstraße übrigens (dort wo die Architekten als Projektentwickler demnächst bauen wollen) kam es damals, zwei Wochen zuvor, zu einer sehr windigen Personalienfeststellung im Rahmen einer nachmittäglichen Besetzung im Anschluss an einen Kiezspaziergang. Auch hier mussten die Bestrebungen seitens der Polizei – für die Arbeit eines Wachschutzes Gelder einzutreiben – fallen gelassen werden.

P.S.: Das Flugblatt, welches wir im Anhang dokumentieren, wurde in einer Zeitung (Interim) der Autonomen veröffentlicht. Angeblich ist die Zeitung auch deswegen beschlagnahmt worden. Dankenswerterweise haben wir die Zeitung noch aus einem Archiv fischen können, sonst wüssten wir gar nicht genau was Gegenstand des geplatzten Prozesses  gewesen ist.

Flugblatt

BürgerInnenanfrage

BürgerInnenanfrage von

“MieterInneninitiative M.Hoffmannstr/Fanny Zobel Str.” sowie “Karla Pappel / Stadteilinitiative Alt-Trepow gegen Mieterhöhung und Verdrängung” und Initiativkreis “Mediaspree versenken!”

Diese Fragen gehen an Herrn Hölmer in seiner Funktion als Baustadtrat sowie an die Fraktionen Weiterlesen »

Alle MieterInnen sind zum nächsten Treffen herzlich eingeladen:

am Dienstag 15. Mai um 19 Uhr

im Loesje (Karl-Kunger-Str. 55)

Achtung NEU: Ergänzungen vom 9.05.2012 am Ende des Artikels:
1. Ansicht des Bebauungsplan-Entwurf und
2. Wortprotokoll der öffentlichen Sitzung vom 08.02.2012 des Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt u.a. mit Aussagen zur Bebauung des Treptower Spreeufers.

Beim letzten Treffen haben wir Informationen der Bebauungs-Plan-Einsicht (Spreeufer) gesammelt. Dazu werden noch von einigen Leuten zu bestimmten Fragen Recherchen durchgeführt und beim Treffen am 15. Mai präsentiert.

Weiterhin wird geplant, in die Öffentlichkeit zu gehen und Forderungen zu stellen: Keine weitere Bebauung des Spreeufers, sondern einen Park. Keine Eigentumswohnungen mehr in Alt-Treptow und wenn doch Bebauung, dann nur bezahlbare Mietwohnungen (Politiker sollen ihre Wahlversprechen einlösen). Und keine Hochhausbebauung sowieso.
Dazu müssen MieterInnen und die Presse mobilisiert und ein passender Ort/Raum gefunden werden.
Es wird eine Unterschriftensammlung  vorbereitet.

Und es wird immer noch nach einem Raum gesucht, der in der Nähe  der Siedlung an der Hoffmannstr./Fanny-Zobel-Str. ist, damit mehr Leute vor Ort teilnehmen können.

Es laden ein: MieterInnen der Fanny-Zobel-Str. und Hoffmannstr.
In Zusammenarbeit mit „Stadtteilinitiative Karla Pappel gegen Mieterhöhung und Verdrängung / Alt-Treptow“

Ergänzungen:

B-Plan XV30 Stand 2012

B-Plan XV30 Stand 2012

 

Wortprotokoll der öffentlichen Sitzung vom 08.02.2012 des Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt u.a. mit Aussagen zur Bebauung des Treptower Spreeufers. (als PDF ca. 1,4 MB)

Stadtentwicklung-Wortprotokoll.pdf

Moralisches Unrecht wird nicht dadurch besser, dass man ein zweifelhaftes Gesetz auf seiner Seite hat:
Am 23.4.2012 wurden die letzten 9 Bäume auf dem Baugelände an der Kiefholzstraße (BAWAMM) gefällt. Großspurig hatten der Architekt vor einiger Zeit davon gefaselt viele Bäume erhalten zu wollen. Weiterlesen »

“Wenn man lange genug alles falsch gemacht hat, hat man´s am Ende richtig gemacht”. Dieser wunderbare Satz muß wohl als Leitspruch für Herrn Schöningh herhalten. Er hängt gerahmt in dessen Architekturbüro an der Köpenicker Strasse 48/49 D mit Blick auf die Spree. Der Architekt steht für Pionierprojekte der Verdrängung (Baugruppen) durch Aufwertung im Kunger-Kiez aber auch in Mitte z.B. mit seinem Eigentumshaus in der Steinstrasse 27.

Im Karl-Kummer-Kiez baute er mit Till Degenhardt die nach wie vor umstrittenen Eigentumshäuser  “Zwillingshaus” und “KarLoh”. Beide planen nun einen weiteren  Anschlag auf den Kiez – die Baugruppe “Gartenhaus” in der Krüllstrasse – gemeinsam mit  Ralf Großbongart und Claudia Ostwald, die ihrerseits das Grün des Schmollerplatz 1 zerstörten mit ihren Eigentumsneubauten.  Mit diesen Eigentumsbauten werden die alten AnwohnerInnen verdrängt. Durch die Aufwertung wird der Kiez zu einem Prenzelberg umgewandelt, in der viele MieterInnen zunehmend unter Druck geraten. Obwohl Herr Schöning sich mit einer soziales Aura umgibt, um die ökoalternative Mittelschicht für seine Baugruppen zu gewinnen, schert er sich und sein Architekturbüro wenig um die Kritik an dererlei Eigentumsneubauten. Schließlich sind Baugruppen eine lukrative Geschäftsidee und eine neoliberale Mittelschicht gibt es wie Sand am Meer.

Im Gegenteil, man spendete mal eben vor einiger Zeit 1000,- € an Carsten Jost der die “Initiative Media Spree versenken” dominierte. Man wollte nämlich am Spreeufer bauen, das Kiki-Blofeld (eine Strand-Bar) vertreiben und erkaufte sich so das politische Wohlwollen einer Initiative, die sich gegen die Uferbebauung einsetzte. Carsten Jost, von der sich die reorganisierende Initiative “Mediaspree versenken” zu Recht wegen Veruntreuung von Geldern trennte und nun erholt, ist politisch gesehen Geschichte.

Nur was die “politische Landschaftspflege” betrifft – im Volksmund auch Korruption genannt – wird Herr Schöningh entgegengesetzen Gerüchten zufolge nicht wie der Bundespräsident aus dem Amt scheiden. Und schon gar nicht nach Paderborn zurückgehen. Eigentlich macht man alles falsch, doch man hat ja den schönen Sinnspruch im Büro an dem man sich festhalten kann.

Wir sind alarmiert durch Informationen über den geplanten Bau von Luxus-Wohnungen, Hotels, Büros und Gebäuden bis zu 19 Stockwerken durch die Agromex GmbH.

Als unmittelbar betroffene MieterInnen in der Nachbarschaft dieser Grundstücke wollen wir es jetzt genau wissen:

Wir laden alle interessierten MieterInnen ein, gemeinsam den Bebauungsplan für diese Grundstücke einzusehen:

Wir treffen uns am 26. April um 16.30 Uhr, Rathaus Köpenick,
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin-Köpenick, Zimmer 131
(Fr. Barts)

Treffpunkt ist der Hauptmann vor dem Haupteingang.

Noch ist der Bebauungsplan nicht festgesetzt. Er wird mit Hochdruck bearbeitet um ihn zur öffentlichen Auslegung vorzubereiten. Wir müssen aktiv werden, wenn wir verhindern wollen, dass man uns mit Hochhäusern, Eigentums- und Luxuswohnungen zubaut! Luxusbebauung bedeutet Aufwertung und steigende Mieten!

Zur Auswertung und Weitergabe der gewonnenen Informationen, laden wir eine Woche danach alle Anwohner und Interessierte ein zur

Informationsveranstaltung

am Mi. den 2. Mai um 19.00 Uhr

im Loesje, Karl-Kunger Str. 55

Dort wird auch von allen Anwesenden beschlossen, wie es weitergehen wird.

Es laden ein: MieterInnen der Fanny-Zobel-Str. und Hoffmannstr.
In Zusammenarbeit mit „Stadtteilinitiative Karla Pappel gegen Mieterhöhung und Verdrängung / Alt-Treptow“
Kontakt: Herta_Pappel@gmx.de

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